Sirachs -hoffentlich- endgültiges Ende (The Sainted Sinners)

Nachdem die Gruppe in Unirea ankam, und sich noch kurz um einige private und geschäftliche Angelegenheiten kümmerte, planten sie, sich sogleich nach Mulptan aufzumachen, um nach Eibenstein zu suchen. Sie wurden dabei noch von einiger der Stadtwachen abgefangen, welche Fragen bezüglich Eibenstein stellten. Dieser solle wohl ein Sanatorium angegriffen und einen Adeligen entführt haben. Das Gespräch hielten sie kurz, da sie mit einem Justizträger in Mulptan ein genaueres Gespräch führen wollten. Bevor sie aufbrachen, prägten sie die Bewohner ihres kleinen Ortes für das Portal zum Zwielicht Markt, um eine eventuelle Evakuierung zu starten, und Anskaviat gab den Bau zweier Ballisten in Auftrag.

Zu aller Überraschung tauchte der pflaumengesichtige Malponus in der Taverne auf. Der ehemalige Gefangene versicherte, dass er in Julianos hier sei um den Helden zu helfen. Zum einen besaß er einige Infos über Eibensteins verschwinden. Dazu überreichte er der Gruppe eine Ratte. Einer solle das Blut dieser Ratte trinken, um ihr Gesehenes selbst zu erleben.

Die grausige Tat fiel Wilbur zu, welcher hinter der Taverne das Genick des Tieres brach und das Blut trank. Aus der Perspektive der Ratte sieht er wie Eibenstein eine Person durch eine Gasse hinter sich herzieht. Es tauchen allerdings vier Gestalten in roten Roben und tätowierten Gesichtern auf – Thaymagier! Eibenstein liefert einen erbitterten Kampf, doch es waren einfach zu viele. So wurde der Runenmeister überwältigt und von den Magiern mitgenommen.

In der Vision konnte Wilbur allerdings noch erkennen, dass es eine heruntergekommene Person gab, die das ganze beobachten konnte. Dann endete die Vision, worauf Wilbur einige Male kotzte, da ihm der ekelhafte Geschmack und der Gedanke, das Blut einer Ratte getrunken zu haben, hochkamen. Darauf berichtete er seinen Freunden, was er sah und Malponus teilte ihnen mit, dass sie den Fremden im Lokal „Itschenkrug“ wiederfinden würden. Des Weiteren überreichte er Inesril einen Brief und eine versiegelte Rolle von Julianos. Im Brief stand, dass Julianos eine Möglichkeit gefunden hätte, den Fluch von Inesrils Schwert zu lösen, was jedoch nicht so einfach wird. Er solle dazu das Siegel der Rolle lösen, sobald er bereit ist dieses Abenteuer auf sich zu nehmen.

Als die Gruppe mit allem weiteren fertig geworden war, teleportierten sie sich direkt nach Mulptan und begaben sich zum Gerichtsgebäude, um mehr über den Fall „Eibenstein“ zu erfahren. Ein dortiger Beamter berichtete zum einen, was die Wachen bereits sagten und fügte hinzu, dass es sich bei Eibensteins Gefangenen um den Herrn Tilmann handle. Nachdem die Gruppe davon berichtete, dass sie einige Problemchen mit den Thaymagiern besäßen und die Zerstörung vermutlich damit zusammenhinge, wurden sie wieder rausgelassen. Scheinbar glaubte der Beamten den Helden zumindest ein Stück weit, da er ihnen zwei Tage gab, um ihre eigenen Untersuchungen bezüglich Eibenstein anzustellen. Danach müssten sie alle Informationen, die sie besaßen an die Wache weiterleiten.

Danach begaben sie sich zur Taverne, die ihnen Malponus nannte und fanden sogleich den Fremden darin. Nachdem Anskaviat ihm ein Bier ausgab, erzählte er bereitwillig davon, dass Eibenstein ihn einige Wochen lang regelmäßig im Sanatorium besuchte. Jedoch sind die Erinnerungen daran verschwommen und er kann sich an keine Details mehr erinnern. Die Gruppe entschließt sich den jungen Mann in Sicherheit zu bringen, da er scheinbar für Eibenstein wichtig war oder vielleicht auch noch ist. Wilbur teleportierte ihn kurzerhand nach Unirea. Bevor er sich wieder zu seinen Freunden begab, merkte er, dass am Handgelenk des Mannes eine Rune und ein Pfeil leuchtete. Er teleportierte sich dann schnell nach Mulptan und mit der restlichen Gruppe wieder zurück. Sie suchten darauf Kerstin und Tamara, welche Schülerinnen Eibensteins sind, auf und frugen nach dieser Rune.

Diese erklären kurz, dass es sich hierbei – offensichtlich – um eine Rune handelt, die auf etwas weist und wie der Arm gehalten werden muss, damit man die richtige Richtung findet. Sie folgten dem Pfeil und kamen zur Schmiede. Dort fanden sie eine kleine Falltür, um in Unireas Untergrund zu gelangen. Passenderweise kam Malponus herbei, welcher Professor Lüpke mitbrachte. Bei Professor Lüpke handelte es sich um einen Erdgnom, der begrenzt das Tunnelnetz wahrnehmen und den Abenteurern in den Boden zeichnen konnte. Auf ihrem Weg durch die Tunnel kamen sie bei einer Abzweigung an, welche durch eine Wendeltreppe geführt hätte. Sie entschieden sich, dem Verlauf einfach zu folgen, bis sie zu einer Plattform kamen, in dessen Mitte sich eine kleine Säule befand. Die Gruppe ging zusammen auf die Plattform und durch berühren der Säule bewegten sie sich nach unten.

Irgendwann kamen sie in einer riesigen Höhle an. Zu aller erstaunen fanden sie dort den mechanischen Drachen vor und zwei schwebende Plattformen, auf denen sich jeweils Thaymagier befanden, die scheinbar ein Ritual wirkten. Scheinbar fingen sie schon damit an das Konstrukt zu beseelen. Noch skurriler waren allerdings die zwei Gehege in etwas weiterer Entfernung, die jeweils um die 50 Schafe beinhalteten. Wilbur riss sich zuerst aus dem Schreck und wirkte auf die nächste Plattform den Zauber „Magie bannen“. Es gelang und die Magier auf dieser Plattform fielen unerwarteterweise einige Meter tief. Anskaviat rief seine Verbündeten hervor und der Raum füllte sich mit Gargoyles, Barbaren und Drachlingen, welche sich auf alle Magier stürzten.

Darauf kramten sie schnell noch einige der praktischen Runenverstärkungen Wilburs aus ihrer interdimensionalen Box heraus. Jedoch tauchte unter dem Fahrstuhl der Helden, welcher sich fortwährend in die Tiefe bewegte, ein Portal auf, welches scheinbar in eine Hölle führte. Die Helden sagten ihren nicht kämpferischen Begleitern sie sollen sich nach oben begeben und teleportierten sich darauf ins Getümmel. Die Schafe zeigten darauf ihr wahres Äußeres: Es handelte sich um Wölfe, oder eher um Wolfsmonstrositäten. Diese nahmen direkt den Kampf mit den Verbündeten der Gruppe auf. In all dem Tumult tauchten unglücklicherweise auch noch Gauns auf, die wie eine kleine Version eines Betrachters aussahen. Anskaviat und Inesril nahmen sogleich den Kampf mit diesen auf. Derweilen meldete sich die Stimme in Lottas Kopf und verlangte zum mechanischen Drachen gebracht zu werden. Sie folgte der Aufforderung. Ihr Weg wurde kurz bevor sie da ankam von einem größeren Gaun versperrt.

Dieser bot ihr ein Geschäft an: Wenn sie seine Schatzkammer durch Sicherheitsschlösser und Fallen bestücken könnte, würden er und seine Leute sich aus diesem Kampf zurückziehen. Sie überlegte nicht lange und sagte zu. Dadurch erhielt sie Durchgang zum metallischen Drachen und fing an, an diesem rumzuschrauben. Auf der anderen Seite des Schlachtfeldes schauten die beiden Kämpfer etwas verwirrt, als ihr Gegner die Flatter machten, nahmen jedoch wahr, dass sie mit keiner weiteren Bedrohung durch sie zu rechnen hätten. Zwischenzeitlich wurde die andere schwebende Plattform von vielen Gargoyles attackiert. Diese wurde durch eine magische Barriere beschützt, weshalb für die Ungetüme kein Vorankommen bestand. Wilbur löste das Problem durch einen weiteren Zauberspruch und löste die Barriere auf, was den fliegenden Streitern ermöglichte an ihren Feinden ein regelrechtes Blutbad anzurichten.

Anskaviat und Inesril nahmen nun den Kampf gegen die Wolfsmonster auf und bahnten sich blutige Schneisen durch die Reihen ihrer Feinde. Anskaviat bemerkte plötzlich, dass über ihm ein Drow mit einer Armbrust schwebte. Er stürmte sogleich in die Lüfte – dank einer von Eibensteins Flugrunen – und verpasste dem Dunkelelfen einen Hieb, welcher auch traf. Dummerweise wurde er gleichzeitig von einem weiteren Drow in den Rücken gestochen. Es folgten noch weitere der tückischen Kämpfer und Anskaviat stellte sich einem erbitterten Kampf. Ebenso tauchten vor Inesril Drow auf und beschäftigen ihn dermaßen, dass er keine Angriffe auf sie richten kann und nur mit Mühe Angriffe auf sich abwehren kann. Er entschied sich dazu, bei seinen Verbündeten aufzuschließen und so aus der verzwickten Lage zu gelangen. Als er in die Lüfte fliegt trifft ihn ein Dunkelheitszauber. Wilbur, der ihn glücklicherweise sah hob rasch den Zauber auf.

Die beiden sahen darauf ein blaues Leuchten, welches hinter dem Drachen erschien und sie bewegten sich darauf zu. Es war tatsächlich ein blauer Kegel, in den sie nicht hineinschauen konnten. Doch sie hörten, dass Formeln rezitiert wurden und setzten alles daran dies zu unterbinden. Inesril versuchte es mit einigen Pfeilschüssen, welche nicht abgewehrt wurden und die Beiden hörten ein Stöhnen nachdem die Pfeile scheinbar trafen. Wilbur nutzte seine Zauberkunst und demonstrierte seinen mächtigsten Zauber, den bisher zeigte: Die Fläche des blauen Lichtes wurde von dem Zauber getroffen und daraus gingen einige Wasserelementare hervor, die aus den Körperflüssigkeiten der Magier gebildet wurden. Die, die überlebten, lebten nur wenige Momente länger, um von den Elementaren zermalmt zu werden. Somit fiel die Barriere. In deren Mitte stand unbeeindruckt ein Teufel, welcher das Ritual unbeeindruckt fortfuhr. Inesril versuchte es mit einem einfachen Angriff, welcher zwar traf, den Angriff jedoch gespiegelt auf ihn zurückwarf. Das Ritual endete und Inesril führte seinen Angriff weiter fort. Nun unterstützten Wilburs Wasserelementare den Angriff. Der Teufel, welcher scheinbar die Verletzungen nicht wirklich wahrnahm kam langsam zur Besinnung und schaute gequält, bevor er durch die letzten Hiebe sein Ende fand.

Auf der anderen Seite des Schlachtfeldes zogen sich die Drow plötzlich zurück und die Wolfe nahmen wieder ihre Schafsform an und wanderten zu einem kleinen Durchgang, der aus der Höhle rausführt.
Hinter dem Metalldrachen befand sich zwischen den Helden auf einem Sockel ein leuchtender blauer Stein. Inesril und Wilbur zerschlugen diesen Stein. Die Gruppe schaute sich in der Höhle um und sie fanden noch einige interessante Dinge. Zum einen fanden sie die – nicht mehr ganz so heilen – Statuen der Gildenmitglieder, welche verloren gingen. Zum anderen fanden sie einen kleinen Raum mit einem Quell. Sie tranken daraus und merkten, dass sie dadurch vollständig geheilt wurden. Anskaviat nahm sogar ein Bad darin und wurde verjüngert.
Anschließend gewährte Lotta der Drachendame, die in ihr hauste, ein letztes Mal Kontrolle über sich, wodurch die Drachenseele in ihren neuen mechanischen Körper wandeln konnte. Die Drachin verabschiedete sich von der Gruppe – insbesondere von Lotta – und befahl ihnen aus der Höhle zu verschwinden.

 

Sirachs -hoffentlich- endgültiges Ende (The Sainted Sinners)

One thought on “Sirachs -hoffentlich- endgültiges Ende (The Sainted Sinners)

  • Eibenstein (Markus)
    15. Juni 2018 um 21:42
    Permalink

    Nicht zu vergessen das Sirachs Seele nicht in den Drachen gefahren ist sondern in ein riesiges Drachenei welches eigentlich für die Drachendame vorgesehen war. Was soll ich sagen: die Helden haben Sirach im wahrsten Sinn des Wortes samt Ei in die Pfanne gehauen. Ein HeldenOmelette der besonderen Art. Siegen geht durch den Magen! Der Bösewicht ist abgegessen.

    15.000 EPs
    Glückwunsch.

Schreibe einen Kommentar