Sightseeing der etwas anderen Art (The swamp rats)

Sightseeing der etwas anderen Art (The swamp rats)Die Unterkunft

Nachdem uns Laurenzius in seinem Haus beherbergte und wir über die Yuan ti zu sprechen kamen. Insbesondere über die Göttin Sseth, dem Anführer Oasi und dessen Anhängerschaften brach die Nacht über uns herein und die Gruppe konnte Ihre Kräfte beim erholsamen Schlaf neu sammeln.

Am nächsten Morgen war Schall und Rauch nachdem Laurenzius zu seiner Gerberei aufgebrochen war, bei einer der Wachen auf den Mauern nach den Gesuchten erkundigt. Ja wir waren endlich Gesuchte und hatten für ein kleines Aufsehen gesorgt in der Stadt, als wir am Vortag uns der Tätowierung bzw. den Ritual widersetzt hatten. Der Sache wollte man sich zwar annehmen, aber war von weniger Belangen. Als Blinki von Schall und Rauch nach der Rückkehr diese Worte vernommen hatte.. fing er an zu Schmunzeln.

Ja der Tag hatte erst angefangen. Unterdessen beratschlagte die Gruppe Ihr weiteres vorgehen und kam zu dem Entschluss den Bazar der Stadt aufzusuchen, Blinki benötigte ein neues Buch um seine Zauber einzutragen, (das Alte war leider der eigenen Kloake zum Opfer gefallen) Varoxian gelüstete es nach einer neuen Rüstungen und Xerxies wollte sich auf die Suche nach neuen vlt. auch exotischeren Kräutern begeben und gegebenfalls sich mit einem Kundigen über Rezepturen austauschen.

Der Bazar

Nach einer einfachen Kontrolle unserer Tataoos und unseren Anliegen kamen wir zum Bazar der am Fuße der Pyramide lag. Der Markt war im Inbegriff aufgebaut zu werden und so sah man diverse Verkäufer, aus unterschiedlichen Völker die sich auf dem Bazar tummelten. Unter anderen Kenkus, Genasi und anderen Völkern, es fiel auf das es keine konkurrierende Stände gab. Merkwürdig, machte doch erst die Konkurrenz einen Bazar aus. Nun aber andere Länder andere Sitten. Während jeder seinem Anliegen nachgegangen war, mal mehr, mal weniger erfolgreich wie man nach einer halben Stunde feststellen musste, beobachtete Schall und Rauch das ganze Treiben von einem steinernen Kanalisationsdeckel aus.

Blinki hatte recht schnell bei einer Gruppe von Genasi für einen passenden Ersatz, sein alten Zauberbuch und für einen guten Preis gefunden und auch Varoxian hatte mit seiner Suche Erfolg bei ein paar Goliaths und präsentierte uns später seinen neuen Bänderpanzer. Einzig Xerxies war ein wenig verloren über den Markt geirrt und hatte nichts gefunden. Da Genasi die Hilfe von dem Gnom abgeleht hatten, hatte dieser versucht den Nordman auf dem Markt zu finden, dabei war Ihm ein recht ungleichtes Paar aufgefallen.

Lanu und Mirafir

Eine Schildkröte und ein Fulborg eilten sich einen Stand zu errichten und hatten das Interesse von Blinki geweckt. Neugierig betrachtete der Gnom die Runen und die Einfassungen auf dem Panzer der Schildkröte. Dem Anschein nach, war diese recht alt. Die Neugierde blieb nicht unbemerkt und schnell kam er und die Schildkröte mit dem Namen Lanu ins Gespräch. An Xerxies sich erinnernd erkundigte sich der Gnom nach diversen Elexieren, Tränken und Tinkturen. Er hatte zwar nicht die Ahnung, aber er wusste was sich gehörte und so wechselte alsbald ein wenig Schmauchkraut, ein Kraut das abführend wirkte, als auch ein paar andere Dinge den Besitzer. Als Lanu Ihm auch noch eine Abschrift eines besonderen Buches gewährte war die Überraschung umso größer wie sich später herausstellen sollte. In der Hoffnung sich bald wieder zu treffen mit dem Nordmann an seiner Seite verabschiedete sich der Gnom von Lanu und Mirafir dem Fulborg.

Das Zusammentreffen und das weitere Vorgehen an der Steinplatte bedufte recht kurz und auch die Mine von Xerxies erhellte sich, als er von Blinki die Abschrift, als auch einen guten Zug aus der Pfeiffe von Blinki mit dem neuen Schmauchkraut bekam. Irgendwie hinterlies die Pfeiffe Nebenwirkungen, doch das hinderte nicht die Gruppe nach und nach in die Kanalisation zu gelangen.

Die Kanalisation

Unten war es ruhig, das Rauschen der Kanalisation war zu hören, als auch die Gesprächsfetzen die vom Trubel des Bazars nach unten drang. Nachdem Varoxian die Steinplatte mit einem knirschendenden Geräusch wieder verschlossen hatte. Blieb nur noch das Rauschen. Am Boden des Kanals waren Spuren der Schlangenwesen zu sehen die hier des öfteren vorbei kamen. Also entschloss sich die Gruppe sich Richtung Pyramide zu begeben und wurde kurz davor in ihrem Enthusiasmus gebremst, da ein Eisengitter den Weg weiter in das Innere zu gelangen versperrte.

Es half nichts und so begab sich Varoxian in die Brühe und rutsche darin aus und prallte schmerzhaft gegen das Gitter. Xerxies bekommt einen Anfall und drischt unverholen auf die Gitterstäbe ein, aber selbst nach einer längeren Zeit habe diese sich kaum verformt. Nachdem er Unterstützung von Varoxian erhält ändert sich die Situation kaum, auch das Gitter mittels eines Netzes herauszureissen scheitern. So vergeht einige Zeit in der Kanalisation. Immerhin bekommt die Gruppe heraus warum sie sich mit dem Gitter so schwer tun. Spätestens aber nachdem ein Beben die Stadt erzitterte, als Blinki einen Zauber ausprobiert hatte, sich das Gitternetz zusammengezogen der Gruppe nun den Weg freigab, war allen klar das man hier einiges für den Schutz gemacht hatte. Es würden noch mehr Hürden auf sie warten.

Die Pyramide von unten

Nachdem das Gitter überwunden war, ging die Kanalisation steil herab. Schall und Rauch bildete die Vorhut und kam schnell voran, bis er eine riesige Höhle erreichte, dessen obere Mitte einen  umgedrehten pyramidenförmigen Stalagtit bildete der mit diversen Edelsteinen besetzt war, den Abschluss bildete ein roter geschliffener Edelstein. Leider war diese Pyramide nicht so ohne weiteres zu erreichen, lagen doch mehrere Meter Luftlinie dazwischen. Nach unten hin erstreckte sich eine Steile die in einem Loch endete. Das Tosen lies darauf schliessen, das es da noch nicht zuende war. Die Abfälle der Stadt ergossen sich in ein schmalles Loch, in eine Art Vase, in Form einer eisernen Jungfrau. Umrahmt wurde sie von einem Becken, welches verhinderte das die Kloake der Stadt in die Vase laufen konnte.

Aktion Brechstange

Unterdessen hatte die Gruppe zu Schall und Rauch aufgeschlossen. Nachdem dieser der Gruppe seine Erkenntnisse mitgeteilt hatte und die Vertraute von Blinki, die Eule, nicht mehr berichten konnte, kletterte Schall und Rauch an den Wänden entlang zur Pyramide und erkundete diese. Abgesehen von den Farben der Steine von orange, blau, rot, lila und grün, entdeckte er ab dem lilanen Berich, drakonische Runen die sich über die Etage hinwegzogen. Am untersten Bereich beim Übergang zu dem roten Stein zogen besondere Runen seine Aufmerksamkeit an.

Später wurden diese 4 Lebensrunen von Blinki entschlüsselt, der sich nachdem Schall und Rauch und auch Xerxies sich dank der Slipper sich an der Pyramide probiert hatten. Die Höhle wurde von einem Brummen erfüllt, nachdem Blinki versucht hatte den roten Rubin zu zerstören. Auch vor ihn hatte Xerxies es versucht und hatte seinen Hammer eingebüßt. Ebenso erging es Blinki der es mit diversen Zaubern versucht hatte, den Stein zu zerstören. Als diese Zauber sich aber gegen ihn wanden und die selbst zugefügten Schmerzen des Feuerbolzen langsam nachließen, kehrte dieser zu den anderen zurück.

Die Vase

Schall und Rauch, der inzwischen seine Slipper wieder hatte, machte sich nun auf den Weg nach unten und entdeckte unter anderem grünen Schleim, der Ihn sehr schnell klar machte das dieser Schleim weitaus mehr war, als er zu sein schien. Denn nachdem er in das Loch gespäht hatte, erwachte dieser Schleim, formte sich neu und verfolgte ihm zwar langsam aber stetig. Den Heraufeilenden auf sich zukommend, packte der Rest der Gruppe Ihre Sachen zusammen und begann den Aufstieg. Schall und Rauch überholte sie und teilte Ihnen mit, welche Gefahr von hinter Ihnen drohte. Schnell war die Gruppe wieder hinter dem Gitter.

Die Verfolger

Doch was war das, der schwere steinere Deckel zu der Kanalisation vom Bazar war offen. Das konnte nur eins bedeutet, das Beben oben hatte das Interesse der Stadtoberhäupter geweckt. Also entschloss sich die Gruppe weiter der Kanalisation zu folgen, wobei Schall und Rauch der Gruppe immer ein wenig voraus war. Blinki brachte einen Sensor in der Kanalisation an um Verfolger frühzeitig zu entdecken, während Schall und Rauch eine kleine Abzweigung ausfindig machte, um der kleinen Gruppen Sichtschutz zu gewähren und das vor ihm Gegner waren, so entschloss sich die Gruppe, sich um die 5 Verfolger zu kümmern.

Schnell hatte die Gruppe Ihre Position eingenommen, die Eidechsen heran und wurden völlig überrumpelt, den Auftakt machte Varoxian und ehe der erste Gegner auch nur wusste was Sache war, wurde er an die Wand der Kanalisation gestossen und machte die Bekanntschaft von Xerxies seiner Waffe, die ihn zusammensacken ließ und Schall und Rauch zwischen den überraschten Gegner hin und herwirbelte. Sie starben lautlos und selbst der Schamane brachte keinen Laut mehr über seine Lippen, einer von den Eidechsen wurde noch verhört, bevor auch seine Wirbel, von Schall und Rauch gebrochen wurden.

Feierabend in der Gerberei

Die Gruppe hatte beschlossen die Leichen zurück in der Kanalisation zu lassen und war an die Oberfläche zurückgekehrt. Behutsam hatte Schall und Rauch die Platte zur Seite geschoben und so stand die kleine Gruppe, die zuvor von dem Blut der Echsen gereinigt worden war, vor der Gerberei von Laurenzius. Sie traten ein und holten ihn ab. Er hatte Feierabend. Anscheinend hatte das Beben seine Spuren hier in der Stadt hinterlassen. Einige Schäden waren entstanden, soviel war den Wachen zu entlocken die sie auf den Weg zu Laurenzius trafen bzw. leicht kontrolliert wurden. Beim Haus von Laurenzius angekommen schmiedete die Gruppe weitere Pläne für den Abend, es ging zum Vergnungungsviertel. Gesagt getan.

Das Vergnüngunsviertel

Die Gruppe gelangte am Abend ohne große Probleme und nur einer leichten Kontrolle von einen paar Tabaxis am Tor zu dem Viertel hinein. Die Sonne war bereits schon untergegangen und reges Treiben in den riesigen Häusern war schon von draussen wahrnehmbar. Die Gruppe teilte sich auf und während Varoxian und Xerxies sich in die riesige Taverne „Zur zischelnden Echse“ gingen, zog es Schall und Rauch und Blinki in das Etablissement „Zur gespaltenen Zunge“.

Während die Taverne Ihre Pforten, unter einem in schrill grün gehaltenem Ying-Yang symbolisiernden Schild, für den Besucher freigab, waren es bei dem Bordell eher dezente Farben. Beide Einrichtungen waren riesig, fast schon überdimensoniert. Etliche 100er Fuß lang und ebenso breit.

Die Taverne „Zur zischelnden Echse“

Schnell hatte Xerxies sich an die Bar gesellt und setzte sich zu einer bunt gemischte Gesellschaft, bestehend aus Tabaxi, Tortle und einem Genasi. Er füllte sein Fass. Als er versucht seine Pfeiffe zu zücken um damit Kontakte zu der Tortle zu knüpfen, wird er von dieser auf die Kräuter hingewiesen. Nach einer kleinen Unterhaltung bietet die Tortle ihm einen kleinen Workshop an, falls diese wieder in der Stadt sei. Varoxian setzt sich unterdessen an einen anderen Tisch und behält die Taverne, soweit dies möglich sei, im Blick.

Das Etablissement „Zur gespaltenen Zunge“

Süßer Duft und Maserungen aus Kirschholz schlägt den anderen beiden entgegen. Während Schall und Rauch zum Wartebereich schlenderte, hatte sich Fizzle unsichtbar gemacht und war in die oberen Räume des Etablissements gelangt. Schall und Rauch wurde zu einem Treffen in die unteren Räumlichkeiten geführt und erhielt dort Informationen zum Verbleib einer gewissen weiblichen Person, auf dessen Suche er nach wie vor war. Der Gnom hatte unterdessen einen Raum gefunden der offen war und hatte diesen präpariert. Was hatte dieser Gnom vor?

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