Nephil aus Tantras

Aasimar Kleriker des Torm (Heilung, Schutz) aufgewachsen in Tantras (Die Weite Küste).

In einer kalten Nacht im Frühjahr in der Stadt Tantras, wurde ein kleines Kind im alter von ca. 6 Monaten vor den Toren des Torm Tempels zurück gelassen.

Es scheppert zwei mal an der Tür des Tempels. Ein Menschlicher Kleriker mittleren Alters mit den ersten grauen Strähnchen welcher Wache halten muss, wundert sich zu der späten Zeit, denn es ist geschätzt nach Mitternacht und es unüblich ist, dass um diese Zeit jemand ein anliegen haben könnte öffnet die Tür und ahnt nicht was ihn dort erwartet. Er sieht auf der Türschwelle einen Korb und fragt sich wer um diese Zeit Lebensmittel spenden möchte. Als er sich zum Korb bückt um diesen aufzuheben hätte er beinahe eine Herz Attacke erhalten als er sieht was wirklich in diesem Korb ist. In diesem Korb wesen beste Zeiten schon lange verstrichen sind schläft ein Kleinkind unruhig welches ausgehungert und kränklich scheint.

verdutzt und Sprachlos bringt er den Korb schnell ins Warme und in die nähe eines Kamins daraufhin gebt er ein kleines Stoßgebet an Torm was hier los sein könnte und spurtete zügig nach draussen um jenigen welchen zu finden der das arme Kind ausgesetzt hat um ihn rede Antwort zu stehen. Als er nach einigen Augenblicken das Viertel grob abgesucht hat und niemanden findet beeilt er sich zurück zum Tempel um nach dem Säugling zu sehen. Als er im Tempel ankommt findet er den Säugling da vor wo er ihn hingestellt hat. Vorsichtig nähert er sich dem Baby und ist völlig ratlos was zu tun ist. Er breitet auf einem Tisch das Laken aus und holt sauberes Wasser sowie Tücher. Als er vorsichtig den kleinen herausnimmt und auf das Laken legt muss er 2 mal hin schauen denn der kleine hat eine merkwürdige Hautfärbung sowie Haarfarbe und muss überlegen was dies für eine Krankheit sein könnte. Er spricht ein kurzes Gebet an Torm und murmelt paar Silben und atmet erleichtert auf als er festellt dass dem kleinen gesundheitlich nichts fehlt außer Nahrung. Denn der kleine weist eine Hautfarbe die ins Goldene geht sowie einen Silbernen Haaransatz auf. Etwas verwundert über dieses spezielle Kind überlegt er seine nächsten Schritte den darüber kann er sich später immer noch Gedanken machen. Als erstes säubert er den kleinen sorgfältig und gut drauf bedacht diesen nicht zu wecken als er dies erledigt hat wickelt er ihn wieder ein und legt ihn in den Korb, daraufhin schleicht er auf leisen Sohlen in die Küche um etwas Milch für den kleinen zu holen. Dort angekommen geht er in den Keller und füllt einen Krug mit Milch diesen erwärmt er auf dem Herd welchen er mit Kohle einheizen musste. Dort Stand er nun und überlegte wie er dem kleinem Milch einflößen sollte. *hmm* er überlegt und da hat es pling gemacht und er gibt ein *hö hö höö* von sich und greift sich ein Lederfetzen welche dort gesammelt sind säubert diesen. Daraufhin bildet er einen in der Art Trichter piekst ein kleines Loch hinein und bindet den Trichter an der spitze in ein kleines Oval. Mit einem Breiten Grinsen über seine Schläue und dem Leder Trichter welcher an eine hässliche deformierte Brust erinnert geht der geschwellter Brust voraus zum Säugling zurück musste aber nochmal umdrehen da er die Milch vergessen hatte.

Als er wieder in der Eingangshalle ankommt geht er zu dem Baby füllt die Milch in die „Brust“ und prüft ob etwas raus kommt sowie die Temperatur und versucht den kleinen zu füttern. Als der kleine dies merkt und schmeckt saugte er wie ein Weltmeister an der „Brust“. Als dieser fast den ganzen Krug geleert hat erinnert sich der Klerus dass Mütter ihre kleinen immer auf den Rücken klopfen, kurzer Hand nimmt er vorsichtig den Kleinen hoch und klopft ihm auf den Rücken als er ein bäuerchen hört und merkt dass es auf seiner Schulter etwas wärmer wird ahnt er was er grad getan hat. Nase rümpfend legt er den kleinen wieder ins Bett und versucht krampfhaft die ausspeiung wieder aus seiner Kute zu bekommen da merkt er dass der kleine wach ist und sieht ihm in die Augen welche blau nein anders sind beim genauen hinsehen wirken sie wie Strahlender Topas da kann er nur den Kopfschütteln über diese Besonderheiten als plötzlich ihm eine beißende Briese um Nase weht und ihm fast die Augen anfangen zu tränen, er kann es nicht festmachen woher dieser Gestank kommt aber da hebt er den kleinen auf und merkt der Geruch wird intensiver schnell legt er diesen zurück und muss drauf aufpassen nicht selber ein „bäuerchen“ zu machen. sein Gesicht umwickelt wie ein Assassine macht er sich ans eingemachte und nimmt sich zur Aufgabe diese Gestanksbombe zu entfernen während er den kleinen säubert und ihm sein mittag essen leicht hochkommt beeilt er sich die Gefährliche Ladung schleunigst aus dem Tempel zu bringen genauer gesagt zu werfen.

Der kleine ist auch schnell wieder eingeschlafen so konnte er sich erst einmal paar Gedanken machen was es hiermit aufsich hat und gewiss ist dieser kein Mensch oder Elf womöglich ein Halb-Elf aber gewiss ist er sich dessen nicht. Als der Klerus auf die Wachablösung wartet überlegt er wie er weiter verfahren soll.

Am nächsten Morgen vernimmt der Klerus Schritte aus dem inneren des Tempels, da erscheint die Wachablösung und sieht den Korb sowie den Klerus. Man sieht der Wachablösung das Fragezeichen im Gesicht stehen.

Edgar *Was ist hier los Bruder Mattheus?*

Mattheus * wenn ich das nur wüsste. Jemand hat ein Baby hier ausgesetzt, und ich weiß nicht wie ich weiter verkehren soll.*

Edgar*ich bin ja jetzt da dann kannst du dich an das Oberhaupt wenden.*

Mattheus*Ich danke dir werde mich sogleich auf den Weg machen*

Somit konnte der Klerus Mattheus mit dem Korb im Schlepptau von dannen ziehen in Richtung des Büros des Oberhauptes. Als er nach einigen Biegungen und Treppen und wunderlichen Blicke hinter sich gebracht hat stand er vor der Tür und wusste nicht wirklich was er hier machen soll und eigentlich überhaupt gar nichts.

Als er anklopfen wollte sprang die Tür auf und vor ihm Stand das Oberhaupt welcher sich erschreckt hat dass vor seiner Tür jemand „lauert“ und diesen beinahe überrannt hätte.

Mattheus* OUH, eh Torm zum Gruße* und beugte knapp.

Oberhaupt*Oha, du hast mich aber erschreckt hätte dich beinahe über den Haufen gelaufen*

Mattheus* es tut mir leid aber ich habe die richtigen Worte gesucht*

Oberhaupt*Und hast du sie wenigstens gefunden?*

Mattheus* öhm ne leider nicht wirklich, aber hättet ihr einen Moment?*

Oberhaupt* hmm na gut aber nur einen Moment.*

Mattheus und das Ober

haupt drehten sich um und betraten das Büro, erst da viel dem Oberhaupt der Korb auf.und betrachtete Bruder Mattheus mit einem skeptischen fragenden Blick.

Mattheus*Ich habe auf unserer Türschwelle einen Korb mit einem Kind gefunden!* platze er heraus.

Oberhaupt*Ja du hast nicht die richtigen Worte gefunden **räusper** hmm und was soll ich da jetzt machen?, ist es als vermisst gemeldet oder hat es jemand vielleicht nur kurz abgestellt?*

Mattheus* ehm ich glaube die Mutter oder Vater vielleicht auch beide haben es zurück gelassen weil die es nicht ernähren können geschweige sich dann ernähren, habe ja den jenigen oder überhaupt wen gesucht gehabt aber niemanden gefunden. und als ich mir das Kind näher begutachtet habe ist es mir aufgefallen dass es etwas ausgemergelt für ein Säugling dieser Größe ist.*

Oberhaupt*hmm und was schlagt ihr vor soll ich oder wir in dem Fall tun?*

Mattheus*eh deswegen bin ich ja zu Ihnen gekommen um Ihren Rat zu empfangen, aber was ich noch anmerken möchte wenn Sie sich ihn mal ansehen dann ist er anders*

Oberhaupt*hm wie darf ich das verstehen? zeigt mir mal das kleine*

Mattheus holt das Baby aus dem Korb und gibt es behutsam in die Hände des Oberhauptes, Dieser schaut es Prüfend an und brummt nur.

Oberhaupt* hmm ich habe eine Vermutung aber kann es einerseits nicht glauben. Und zu dem anderen wenn Ihr mögt könnt Ihr es aufnehmen und die Lehren des Torm ihm beibringen oder genauer gesagt dies werdet ihr tun*

Mattheus etwas sprachlos und weiß nicht wie er reagieren soll denn eigentlich ist oder war er mit seinem leben wie es bis jetzt verlaufen ist zufrieden gewesen und bevor er etwas erwidern kann drückt ihm das Oberhaupt das Kind die Arme und „bittet“ ihn zu gehen…

Mattheus steht vor der Geschlossenen Tür und fühlt sich leicht auf den Schlips getreten und weiß nicht was er machen soll. So entschließt er sich erst mal auf sein Zimmer zu gehen und ein bisschen zu schlafen da er ja die Ganze Nacht nicht geschlafen hat.

Als sein Zimmer in Sicht kommt muss er bisschen blinzeln da vor seinen Türen diverse Gegenstände stehen als er näher kommt stellt er fest dass es sich um Kindersachen handelt wie z.B. ein Kinderbett Bekleidung Nahrung sogar Spielsachen. Erstaunt über die sehr zügige Reaktion und handeln des Oberhauptes womit er gar nicht gerechnet hat.

Als er vor seiner Tür steht muss er sich erstmal sammeln bevor er eintritt den jetzt beginnt für ihn ein neues Leben mit dem kleinen. Er macht die Tür auf findet sein Zimmer vor wie er es verlassen hat, sein Zimmer ist nicht gerade groß aber genügend Platz vorhanden sein Bett ein Schrank Waschwanne kleiner Tisch und 2 Stühle recht spartanisch aber ausreichend wenn man andere Prioritäten und Wünsche im Herzen trägt.

Er legt das (zum Glück immer noch schlafende) Baby behutsam auf sein Bett und beginnt gemächlich die Sachen ins Zimmer zu räumen und entdeckt einen Brief des Oberhauptes

* Bruder Mattheus ich weiß ich verlange viel von dir aber ich weiß du bist ein frommer im Glauben unerschütterlicher Klerus und wärst ein sehr guter Mentor für ihn.Falls dir kein besserer Name einfällt würde ich dich „bitten“ Ihn Nephil zu taufen, bei Zeiten erfährst du und er diesen Hintergrund.

Grüße Reinoldus Oberhaupt des Torm Tempels in Tantras*

 

Die Zeit vergeht, Tage werden zu Monaten und Monate zu Jahren.Nephil ist zu einem Mann herangewachsen und die Zeit über hat er im Kloster verbracht schnell musste er festellen dass er anders ist seine Größe eher durchschnittlich was ihn aber brandmarkt ist seine goldene Haut seine Silbernen Haare und am auffälligsten sind die Strahlenden Topas Augen, häufig wurde er daraufhin von vielen Kindern gehänselt und ausgelacht aber Bruder Mattheus sein Ziehvater hatte immer ein offenes Ohr und einen guten Ratschlag für ihn am häufigsten fielen die Worte *Du bist halt was besonderes und das sehen die anderen ja auch, sonst würden Sie sowas nicht sagen oder machen*

Als er 18 Jahre im Kloster verbracht hat kommt eines Tages Bruder Mattheus auf ihn zu und muss schweren Herzens sagen dass es Zeit ist für ihn zu gehen um Erfahrungen zu sammeln und den Glauben zu prüfen. Wie vom Donner gerührt aus großen Augen starrt er seinen Ziehvater an und weiß nicht was er sagen soll kann und als er das Wort ergreifen will fällt Bruder Mattheus ihm ins Wort

Mattheus* mach es nicht schwerer wie es schon ist, für mich ist es auch nicht leicht aber du bist zu mehr bestimmt wie manch anderer auch wenn ich mich vielleicht täusche aber so sollst du dein Leben nicht vergeuden nicht bei deinen Möglichkeiten und Fähigkeiten, Ich habe deine Sachen schon zusammen gepackt und auch Wegrationen dazu getan wie auch paar Münzen, schließ dich einer Karawane an verlange nur so viel wie du zum überleben brauchst bereichere dich nicht an anderen Hilfsbedürftigkeit helfe wenn es gebraucht wird auch wenn nicht danach gebeten wird habe ein offenes Ohr für die Menschen deiner Umgebung Trage Stolz das Symbol deines Gottes und handle ehrenvoll in seinem Namen.*

Da drehte sich der alte Klerus um und hastete zügig davon. Nephil stand alleine im Flur Richtung seines Zimmers bzw. ehemals seines Zimmers so ging er geistesabwesend in das Zimmer. Als er eintrat sah er einen Rucksack mit diversen nützlichen Gegenständen wie auch einen Bänderpanzer ein Zweihänder mit den Symbolen seines Gottes wie es Torm will die Rüstung glänzend poliert. So zog Nephil aus Tantras seine neue Rüstung an schulterte seinen Rucksack und schnallte sein Schwert um sprach ein kleines Dankes Gebet für alles und machte sich auf den Weg und blickte nicht mehr zurück auch wenn es ihm schwer fiel war er doch erleichtert und gespannt auf die große offene neue Welt.

 

Nephil