Leorinor
Abbild Leorinor

Charakterbogen_Leorinor

Leorinor, Silberelf seines Zeichens, ist ein Anhänger Correllon Larethian und der endlosen Wanderschaft. Sein Weg ist das Ziel und mit ihm das Mehren von Wissen und Weisheit in jeglicher Form. Und so hielt er sein bisheriges Leben in seinem Tagebuch fest.

Auszug aus dem Tagebucheintrag vom Jahre 1353

… Während unserer Reise durch die Steppen hat Vater beschlossen meine Ausbildung zu beginnen. Ich lerne die täglichen Aufgaben des Lebens kennen und muss mich auf ein Ritual vorbereiten. Was damit wohl gemeint ist?…

Auszug aus dem Tagebucheintrag vom Jahre 1355

… Seid fünf Wintern ziehen wir durch die Steppen. Vater hat einen Menschen gefunden, seine Kunst des Kampfes an mich weiter zu geben. Mein Körper wird drahtiger, härter und es tut verdammt weh.. Immerzu schmerzende Muskeln und Knochen. Dazu kommt eine vorher nicht gekannte Müdigkeit…

Auszug aus dem Tagebucheintrag vom Jahre 1357

… Sind mittlerweile in den Wäldern bei unseren Verwandten angekommen. Wir wollen ein großes Fest feiern und ich soll meine Kunst vorführen. Mutter warnte mich, dass die Art unserer Feste unseren Verwandten aus dem Wald nicht erfreuen könnte. Sie sagte, die mögen es immer ruhiger. Verstehe ich nicht, man soll doch das Leben in all seinen Zügen genießen und lernen zu verstehen…

Auszug aus dem Tagebucheintrag vom Jahre 1359

… die Meditationen verbrauchen halbe Tage. Ich verstehe nicht was die bringen sollen.

Letztens bin ich auf einen Baum geklettert und die anderen Jungelfen waren ganz erstaunt, mit welcher Geschicklichkeit ist das vollbracht habe. Die sehen doch genauso drahtig aus wie ich. Der Mensch, ich kann mir partu seinen Namen nicht merken, lehrt mich weiterhin täglich. Seine Haare werden aber schon ganz grau…

Auszug aus dem Tagebucheintrag vom Jahre 1375

… Mein Lehrmeister ist tot. Mutter sagt, ein Mensch habe nicht so eine lange Lebenssdauer wie wir Elfen. Kein Wunder, so dünn bekleidet wie er Tag ein Tag aus seine Arbeit verrichtete. Im Winter hat er immer gezittert und wollte nie ein Fell zum Wärmen haben. Er meinte, es sei auch eine Übung des Lebens, Feuer und Kälte zu trotzen…

… Es ist mein 30.Lebensjahr und meine Eltern haben entschieden, dass ich in die weite Welt hinausgehen soll. Um mir ein eigenes Bild von ihr zu verschaffen und so viele Völker und Gegenden wie möglich zu sehen. Mein bisheriges Leben war daraus ausgerichtet, mich mit dem nötigsten Wissen auszustatten und Correllon Larethian zu Ehren…

Auszug aus dem Tagebucheintrag vom Jahre 1377

.. bin in einer Ruine gefangen. Ein Steinschlag hat den Rückweg blockiert. Die Wandmalereien sehen elfischer Natur aus. Ich habe ein Buch gefunden, dass in der drakonischer Sprache verfasst wurde. Ein Glück habe ich ein Wörterbuch bei mir…

… Habe einen Weg aus der Ruine gefunden. So zerfallen wie sie war, viel mir das nicht schwer. Es hat sich herausgestellt, dass es ein Buch über die Götter ist.

Auszug aus dem Tagebucheintrag vom Jahre 1379

… Wörterbuch ist zerfleddert. Habe mir die Sprache soweit eingeprägt. Habe mir von einem Händler Bücher besorgt über die Völker Feruns. Die Wesen, denen ich begegnete, waren mir stets höflich aber auch irgendwie abgeneigt. Ich kann mir das nur erklären, dass meine Artgenossen damit etwas zu tun haben. Ich sollte dem auf den Grund gehen. Nicht jeder Elf ist so zurückgezogen, wie die Baumliebhaber …

Leorinor

One thought on “Leorinor

  • 27. April 2015 um 19:29
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    Schön zu sehen, dass andere Leute auch Charakterhintergründe in Form von Tagebüchern zu schätzen wissen. Ich find die so viel leichter zu verdauen und zu verstehen. Und es is eine gute Übung um sich in die Rolle einzuleben.

    Wär sicher interesannt wenn sich unsere zwei Mal über den Weg laufen. Ich denk mir bei Elfen ist das nur eine Frage der Statistik, sterben ist ja schließlich was, was anderen Leuten passiert.

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