Geheimoperation Drachenmaske (The Legacy of the Grey Guardians)

Das Kastell

Die zweite Gruppe war ebenfalls in einem Einbaum aufgebrochen und erblickten nach nur 2 Stunden das Kastell Naerytar. Die Geheimoperation Drachenmaske konnte beginnen. Aus sicherer Entfernung beobachtete die Gruppe die Vorgänge vor dem Kastell. Es waren etliche Echsenwesen, Bullywugs, Kultisten, Frösche und im Wasser Krokodile auszumachen. Eine schiere Anzahl von Gegnern. Die selbst mit einem Ablenkungsmanöver nicht zu packen wären. Ein guter Plan und verdammt viel Glück musste her.

Der Plan

Schnell stand dieser fest. Kurze Zeit später erreichte ein Einbaum mit einem Echsenwesen die Landestelle vor der Kastell. Er zog das Boot ans Land und legte es neben die anderen 6 Boote die am Ufer lagen. Zielstrebig ging die Echse vorbei an den mit Palisaden umzäunten Gebäuden der Bullywugs und ließ das Dorf der Echsen links liegen. Der schlammige Untergrund ließ Ihn des öfteren das Gleichgewicht verlieren. Es viel aber bei den anderen Echsen, Bullywugs, Fröschen und Kultisten nicht weiter auf. Nachdem ihn die Echsenwachen gegüßt und er den Haupteingang durchschritten hatte, war er seinem Ziel, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen, näher gekommen. Ander war im Kastell.

Die Kletterer

Unterdessen hatten sich die anderen beiden im Schutz des Sumpfes, vom Osten her sich dem Kastell genähert. Auch sie schafften es unbemerkt an die Mauer des Kastells zu gelangen und waren den großen Krokodilen die im Graben schwammen ausgewichen. Maevina hatte schnell die Schriftrolle ausgelöst und war geschickt an der Mauer hochgeklettert. Anakis hatte sich in ein Schwarm verwandelt und war Maevina gefolgt. Oben auf den Zinnen angekommen, konnte Maevina noch Ander entdecken der in seiner neuen Verkleidung als Echse zum Hauptkastell ging. Alles lief nach Plan.

Anders Halluzination

Kurz vor erreichen des Innenhofes des Kastells, tauchten Bilder und eine unbekannte Stimme in Anders Kopf auf. Bilder von 2 Maskenteilen im Kastell und die Stimme einer Unbekannten die ihn wissen ließ, das die andere Gruppe in 2h im Keller des Kastells auf sie warten würde. Diese Informationen waren wertvoll, oder eine Falle. Wie dem aber auch sei, die Bilder schienen real und boten eine Hilfe, bei seiner Suche. Da er sowieso nichts zu verlieren hatte, ging er diesen Bildern nach.

Das Observatorium

Es wimmelte im Innenhof und in den Gebäuden vor lauter Echsenwesen. Er kam bis zum Turm, auf dem das beschädigte Observatorium sich befand….

Gedanken einer Dunkelfe 

Soweit, so gut“ dachte Maevina, als sie sah wie Ander problemlos im Kastell verschwand. Sie zog die Schriftrolle hervor und löste sie aus. „Nun kann es losgehen“ dachte sie weiter und kletterte die Mauern mühelos nach oben, mit Anakis in ihrer Schwarmform im Schlepptau.
Die Schießscharte war eng, aber die Dunkelelfe zwängte sich hindurch.
Oben angekommen sah sie sich um und erkannte wie Ander sich in Richtung des halb zerstörten Turmes machte, so wie sie es besprochen hatten. Er schien keine Probleme mit den Wachen oder den anderen Anwesenden zu haben.

Meavina nutze die angehende Dunkelheit aus und flitze über die Dächer zum Observatorium.
Dort angekommen entdeckte sie die Gargoyles und ihr wurde klar, dass diese zum Schutz dort waren.
Im Raum unten konnte sie Rezmir und den Magier Azbara Jos erkennen, die vor einem Teil der Maske standen.
So nah…und doch so fern“ waren die Gedanken der Dunkelelfe. „Hier jetzt unüberlegt…“ doch weiter kam sie nicht, denn in diesem Moment kam ein mächtiger Windstoß und wirbelte den Raum durcheinander.
Das Teilstück fiel hinunter und verschwand in der Tasche von Ander. „Nicht schlecht…aber leider hat dich Rezmir gesehen und da sich deine Verwandlung aufgelöst hat, hat sie dich wohl erkannt und nun weiß sie, dass wir da sind“ ging Meavina durch den Kopf. „Schnell weg“ war ihr nächster Gedanke und es schien, das Anakis dies auch so sah, denn sie krabbelte so schnell sie konnte hinfort.

Wohin….wohin….nur?“ überlegte sie. „Rezmir hat sich verwandelt und wird schnell sein“ spekulierte sie weiter.
Sie sprang und hüpfte über die Dächer und hörte nur die zwei Einschläge neben und unter ihr und so begab sie sich in die dunkelste Ecke, die sie dort oben entdecken konnte.
Von dort konnte sie sehen wie sich die Bullywugs, Kultisten und die Echsenwesen aufmachten um die Eindringlinge zu suchen.
In dem Tumult entdecke sie Ander…und er sie…er fuchtelte mit den Händen und deutete mehrfach nach unten. „Nach unten…ja schon klar…nur wie?
Die Mauer ist zu hoch zum Springen
“ erinnerte sich Meavina. „Mir bleibt nur das Klettern…am besten von außen an der Wand lang.“ Gedacht, getan. Sie hangelte sich von Schießscharte zu Schießscharte und entdeckte Anakis als Krabbeltier. „Super. Ihr geht es gut…aber Moment mal…was haben wir denn hier?

Durch das kleine Fenster sah die Dunkelelfe eine Truhe umschlossen von Eisenketten und mindestens fünf Schlössern.
Das muss ich mir ansehen“ und so stand sie kurze Zeit später vor der Kiste.
Mühelos öffnete sie die ersten vier Verschlüsse. Sie wollte gerade mit dem Letzten Schloss anfangen, da hörte sie, wie jemand die Treppe heraufkam.
Schnell schlüpfte Meavina wieder durch die Öffnung nach draußen und schaute vorsichtig hinein. Ein Bullywug mit einer merkwürdigen Kopfbedeckung holte die Truhe und brachte sie hinunter. „Ich muss wissen was da drin ist“ und so kletterte sie wider hinein und lugte vorsichtig die Treppe hinunter.
Das…kann nicht wahr sein? Das ist doch unwichtiges Zeug. Ein Spiegel, ein Kamm und irgendwelcher halb kaputter…Schrott.“
Dachte sich die Dunkelelfe und verschwand wieder nach draußen.

Sie hangelte sich eine Weile draußen entlang und sah sich mit Anakis die eine oder andere Räumlichkeit an, entdeckte aber nichts Wichtiges.
So geht das nicht. Ich muss nach unten. Ich brauch eine Ablenkung.“ Und da kam ihr der Raum mit den getrockneten Gräsern gerade Recht.
Sie zündelte etwas und  nach einer Weile brannte es ordentlich. „Ich hoffe das funktioniert“ dachte sie noch und kauerte sich in eine Ecke.

 

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