Es dampft (The Sainted Sinners)Es dampft (The Sainted Sinners)

Unsere Geschichte beginnt heute mal nicht mit der üblichen Gruppe am üblichen Ort, sondern zwei Tagesreisen von Unirea entfernt: In Mulptan…

Dort warten schon zwei Abenteurer auf den Beginn einer spannenden und aufregenden Reise, aber leider können sie noch nicht los, denn sie warten noch auf das letzte Reisemitglied. Vor dem großen Steintor herrscht ein buntes Treiben. Viele Händler kommen und gehen mit ihren vollen und leeren Wagen durch das Tor und kaufen oder verkaufen auf dem Markt ihre Waren. Nach einiger Zeit taucht ein junger Bursche auf, der gerade mal so knapp über die Wagen der Händler schauen kann und versucht auf sich aufmerksam zu machen. Denn die Beiden anderen halten schon nach ihm Ausschau. Nach eins, zwei Winkern und dem Gebrüll „Hier bin ich“, werden die zwei aufmerksam auf den kleinen 1,30m großen, ca. 11 Jahre alten Flip. Der Halbdrow sagt zu dem kleinen „da bist du ja, hat ja etwas gedauert“ mit einem Lächeln auf den Lippen. Neben dem Halbdrow Inesril ist noch Madril der Waldläufer da und schmunzelt nur. Flip schmunzelt jetzt auch und sagt „Auf geht’s nach Unirea“.

Ihr Ziel ist die Gilde von Anskaviat. Nach einem Tagesmarsch mit einigen kurzen Plaudereien wird es schon spät und so schlagen sie am Wegesrand ihre Zelte auf und machen ein Feuer. Es wird abwechselnd Wache gehalten und langsam bricht der Morgen an. Die drei Reisenden packen langsam ihren Kram zusammen und machen sich weiter auf dem Weg. Unterwegs sehen Sie einen Planwagen, dem ein Rad von der Deichsel gesprungen ist. Als die Gruppe dem alten Mann helfen will, entpuppt sich die Situation als Falle.

Wegelagerer sind auf ihre Wertsachen aus. Flip, Inesril und Madril machen nach einem kurzen Geplänkel klar, dass dies eine schlechte Idee war. So nehmen die Helden den Wagen als Kriegsbeute mit und machen sich weiter auf nach Unirea.

Auf dem Rest des Weges passiert nicht mehr viel und so kommen sie in Unirea an und gehen alle gemeinsam in die Taverne zum „Lustigen Mofa“.

Am Morgen bevor die Drei in Unirea ankamen fragte Mofa Eibenstein ob er ihm nicht den Stab von Caleb geben könnte. Der verschwand kurz und übergab den Stab Mofa.

Nun hielt es Mofa nicht mehr lange aus und er rannte in Windeseile vor das Dorf und wollte den Stab an einen Stein ausprobieren. Kurz bevor er es jedoch tat, schaute er sich den Stein an, ob er nicht jemanden gehörte, nachdem kein Name erkennbar war, legte er ihn wieder hin, ging ein paar Schritte zurück und probierte ihn aus. Nachdem er das Befehlswort gesprochen hatte erschien eine schwarze Kugel die tiefschwarz war. Verwundert schaut er sie einige Zeit an bis er ein Tier beschwor und es rein schickte und dann wieder raus rief. Danach war ihm klar, dass es eine Kugel der Dunkelheit war.

In der Zeit stellte sich außerdem ein neuer Rekrut, der den Schwertkampf erlernen wollte, bei Anskaviat und Wilbur vor. Nach einigen kleinen Prüfungen wurde er aufgenommen und die Vertragsbedingungen besprochen und ausgemacht, dass der Vater die Kosten für die Ausbildung übernimmt.

Am Abend kommen die drei Helden in Unirea an und begeben sich gleich zur Taverne des „Lustigen Mofa“ um sich in der Gilde vorzustellen. Inesril, Flip und Madril stellen sich, bei einem kühlen Bier, den Beiden vor. Flip erzählt was er später werden möchte: Pirat, Schurke, Kämpfer, Drachentöter und die Liste ist anscheinend endlos. Bei dem Halbdrow ist es etwas schneller: er ist ein Schwertmeister der das Schmieden beherrscht. Er wird ohne Probleme angenommen. Madril jedoch will nicht für die Gilde direkt arbeiten, so beschließen sie, dass er freier Ausbilder wird.

Kurz wird Flip noch einigen Tests unterzogen und auch aufgenommen.

Am Abend macht Mofa eine traurige Entdeckung, denn er findet heraus, warum er keine Gewinne mit der Taverne macht. Der „Freund“, der die Taverne wieder aufgebaut hat, war der Schüler von Caleb und hatte auf der Rückseite mit magischer Schrift den Vertrag geschrieben. Nun will Mofa genau wissen um was es sich dabei handelt und er sucht Eibenstein auf. Der erklärt ihm, um was es genau geht. Eibenstein fängt an zu erklären und

Mofas Mine verfinstert sich immer weiter, denn in dem Vertrag steht : 50 Jahre Abzahlung des Gewinnes, keine vorzeitige Abzahlung möglich, dem Vertrag kann eine Woche nach Erhalt durch den Selbstmord von Mofa widersprochen werden. Gezeichnet: Sirach.

Etwas später sind alle in der Taverne und Mofa macht mit Anskaviat und Willbur einen Handel, der darauf abzielt Sirach zu entfernen. Dann kommt auch schon der Goldeintreiber rein und nachdem er die Einnahmen hat, war er sogleich im Wald verschwunden. Was die Gruppe noch gesehen hat, war eine große Katze. Tahwyn schaut mit ihrer Fledermaus nach und kann die Katze bis zu einem Höhleneingang, ca. 2 Stunden von ihnen entfernt, verfolgen. Dann kommt sie wieder und berichtet den Anderen wo sie hingeflogen ist. So beschließt die Gruppe, morgen früh aufzubrechen. Am morgen reiten die Helden los zur Höhle. Wilbur geht als Erstes rein und der Rest folgt ihm. Der Weg teilt sich in 2 Abzweigungen und erst gehen sie den rechten Weg, wo sie zu einem unterirdischen See kommen. Dann geht die Gruppe zurück, um den anderen Gang zu begutachten. Da ist in der in der Mitte ein Teich aus silbrigen Wasser und sie entdecken, dass die Fußspuren da enden. Mofa will ein Tier beschwören um zu sehen ob es giftig ist .Tahwyn ist jedoch dagegen und schaut Mofa verstimmt an. Anskaviat findet eine bessere Lösung und schubst Mofa rein. Es passiert nichts. Dann stellt Ankaviat sich rein und spricht einige Worte und er ist auf einmal weg. Verwundert sucht die Gruppe in dem anderen Tunnel nach ihm, doch da ist er auch nicht. Dann wird der See genauer untersucht mittels magischer Wesen. Die entdecken einen Tunnel. Inesril entscheidet sich ins Wasser zu springen und nach zu schauen. Am Ende des Sees ist eine weitere Höhle, die er rauf klettert um zu sehen was da ist. Eine weitere noch größere Höhle, dann macht er sich wieder auf den Weg zurück, bleibt jedoch einmal kurz stecken. Schafft es aber in dem er seinen Bauch einzieht. Sie gehen zurück in die andere Höhle wo Anskaviat wieder da ist.

Anskaviat wurde in eine Art dunklen Raum teleportiert wo nur lebendige, feindliche Dunkelheit war. Kurz bevor er zusammenbrach rief er den Halbtitanen Asrael um Hilfe an : „Wenn du mir jemals helfen wolltest, dann ist jetzt der richtige Moment!“ .

Nach dem Schreck von Anskaviat begeben sie sich zurück ins Dorf . Tahwyn nimmt noch eine Probe von dem Silberwasser mit, die unterwegs ausläuft und ätzend wirkt . Im Dorf angekommen trinken alle 2 bis 3 Bier und gehen auf ihre Zimmer. Am nächsten morgen gehen Anskaviat und Wilbur Mofa holen, sie gehen aber ins falsche Zimmer und finden einen toten auf dem Boden und rennen schnell zu Mofa, der unter seinem Bett schläft. Sie wollen ihn befragen, aber er ist nicht ansprechbar, denn er hatte einen Dummheits Trank getrunken. Er hatte einen Zettel bekommen wo drauf stand, dass er sich letzte Nacht am Waldrand treffen sollte und es ginge um die Taverne. Dort warteten 2 Gestalten die ihm sagten, das es ein Wahrheitsserum war. Mit etwas zögern trank er ihn. Zum Abend hin wird Mofa wieder intelligenter.

Wilbur findet heraus, dass die Damen als zweit Job „Betten wärmen“ und wundert sich nicht mehr über die Kleider die sie bestellten und das ein Sukkubus mit im Spiel war erfährt er von Anskaviat. An diesem Abend stürmen Anskaviat und Wilbur in die Zimmer um sich zu überzeugen, dass der Sukkubus da ist und reißen 2 Türen nacheinander auf. In der ersten ist eine Frau die sich umziehen will und völlig verärgert ist. Bei der nächsten ist ein Mann, der auf seinem Bett sitzt und die beiden fragen ihn ob er die Leistungen einer Dirne bezogen hat. Er sagt trocken nein, dann schließen sie die Tür wieder und sie hören ein Kichern. Dann reißen sie die Tür nach einen kleinen Moment wieder auf und sie sehen eine Frau aus dem Fenster springen, Anskaviat hinter her. Wilbur rennt kultiviert aber zügig die Treppe runter. Der Halbdrow und Madril rennen hinter her.

Mofa bleibt an seinem Platz, da kommt eine Frau rein, die zu ihm sagt: „Was sollte das, das war nicht abgemacht“. Mofa antwortet nur: „Du hast jemanden umgebracht und ich meine nur du solltest dich ein paar Tage zurückhalten.“ Sie geht wieder als der Halbdrow reinkommt und Mofa fragt wer das ist. Mofa erzählt ihm die Wahrheit und der Halbdrow eilt schnell hinterher und hält sie an den Armen fest. Mofa ruft: „Lass dich nicht bloß nicht küssen.“ Tahwyn, Wilbur, Anskaviat und Madril merken, dass etwas nicht stimmt und richten ihre Blicke auf den Eingang zur Taverne und sehen wie der Halbdrow eine Frau festhält. Sie Beschwört einen Diener, macht sich neblig und teleportiert sich weg. Nun ist zwischen dem Diener der Sukkubus und den Helden ein Kampf unausweichlich geworden. Tahwyn beschwört Tiere um gegen den riesigen Vrock zu kämpfen, Anskaviat haut oft auf das Ding ein, der Waldläufer schießt Pfeile drauf und Wilbur und Mofa feuern magische Geschosse. Das geht eine ganze Weile so weiter, dann fliegt das Ding hoch. Mofa gibt Anskaviat den Zauber fliegen und die Dorfwachen klettern auf die Dächer und springen mit Netzen auf den Vrock um ihn unten zu halten. Tahwyns Tiere werden abgeschüttelt und landen vereinzelt auf den Gruppenmitgliedern. Dann wird dem Vrock von Anskaviat im Sturzflug der Kopf abgeschlagen und er verpufft. Wilbur geht noch am selben Abend zur Dorfvorsteherin und erzählt ihr alles. Anskaviat vertuscht den Vorfall so gut es geht und schiebt den Angriff auf Sirach, Calebs Schüler.

Rollt nun ein Kopf?

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