Endlich Fakten (The Legion of the Trusted)Endlich Fakten (The Legion of the Trusted)

Nach der Ratsversammlug beschloss die Truppe die restlichen Stunden des Tages zu nutzen, um den Riesen auszusuchen. Der Jäger sollte sie führen und begleiten. Damil hatte zuvor scheinbar zu viel Fisch gegessen, weshalb er mit sich selber zu kämpfen hatte und die Taverne hütete. Es gab noch einige dringliche Fragen zu klären, besonders bezüglich Lyari und Waffen in der Scheide stecken lassen. Zumindest bis die Informationen erlangt wurden, derenthalber die Truppe unterwegs war.

Gen Abend fanden sie nebst einer uuunglaublich unfreundlichen Hügelriesin, welche sich mühe gab , ihre Abneigung in jedem Satz triefend zum Ausdruck zu bringen auch den besagten still-weisen Steinriesen. In seiner kleinen Höhle saß er gebeugt über ein Buch in Bettlersgewändern und grübelte. Das Gespräch entstand schleppend, doch Xhorgul konnte immer wieder aufs neue mit seinen Wissenskenntnissen und unstillbaren Hunger nach geschichtlichen Hintergründen Informationen herauskitzeln. Auch war die Höhle ein Hort spannender, teils magischer Gegenstände, wie Rifts geschulter Blick erkannte, doch leider bestand kein Wunsch zum Handel im Riesen. Lyari gab sich derweil Mühe die Exkalation mit der bezaubernden Hügelriesin voranzutreiben. Die beiden glichen sich im Verhalten dabei sehr was im-Weg-stehen und ausversehen-anrempeln- Absichten anging, doch keiner wurde handgreiflich. Beim liebevoll in den Topf gerotzten Essen der Riesin wandelte sich dann Lyaris Blick in still-grimmiges-genießen und Rift bekam fast einen Herzinfarkt, bis er begriff, dass Lyari einfach nur die Last zur Tugend machte und statt selber zu leiden, durch seine pure Anwesenheit genoss, der Riesin ein Dorn in der fetten Haut zu sein. Beim Essen war es auch, dass sich das Gespräch den wesentlichen Dingen zuwandte und der Riese fragte erneut jeden der Anwesenden nach seiner Meinung zu der Möglichkeit eines Unfalles und wie sie dazu stünden auch Bezüglich Orkfels. Auch er verhüllte die bisher unbekannte vierte Partei, doch bestätigte er, dass seinem Urteil gemäß ein Treffen zustande, oder nicht zustande kommen würde. Nach klären der grundsätzlichen Fragen dann überschwemmte Xhorgul ihn nun endlich mit seinen aufgestauten Fragen nach dem Hammer, der Zwergenbinge, den Zwergen der Region, den Zwergen bei Orkfels und noch sehr vielen anderen Zwergenfragen. Er konnte sein Buch über Götterkunde gegen ein Buch tauschen, das Wissen über ihren gesuchten Clan enthalten müsste und gen Abend versanken alle in dem Bücherschatz. Xhorgul konnte sich die ganze Nacht lang nicht von den Schriften lösen und legte erst als die ersten Ziegen blökten den Reisebericht eines Händlers in die Unterwelt beiseite. Wiederwillig machte er sich mit den anderen auf den Rückweg und verließ so das kleine und wenig feine, aber UNTERIRDISCHE Gemach um Austausch für die feindseeligste aller Umgebungen; den Wald. Lyari und Rift ging es offenkundig genau andersrum und sie genossen das Verlassen des beklemmenden Erdloches im Tausch gegen die reichhaltige Geräusch und natürliche Geruchskulisse des Djungels. Im Dorf angelangt erwartete sie bereits eine alte Frau, die Füße im Wasser des Sees baumelnd und die Entscheidung, das Treffen gleich abzuhalten fiel schnell zu Xhorguls ungusten, denn dieser wollte freilich einen weiteren Tag an der Esse stehen. Damil ging es in der Zwischenzeit wieder besser und so fanden sich alle relevanten Beteiligten nach – für das Dorf erstaunlich kurzer Zeit – im Tempel ein. Das witterte von vornherein nach Hinterhalt, doch der Trupp hatte mittlerweile so viel Vertrauen in die Bewohner, dass keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden.

Jetzt war Zeit mit offenen Karten zu spielen, auch wenn sie besonders Lyari nicht vollends vertrauten, son vertrauten sie doch der Gruppe als ganzes. Und so offenbarten sich die drei, gebrechlich wirkenden, alten Frauen als Fetteln. Sie beschrieben ihren Handel mit dem Dorf als Möglichkeit für sie, ihre letzten Tage in Frieden unter Menschen leben zu können im Austausch gegen Schutz. Auch die Riesen – derer es insgesamt drei sind – und die Oger, fünf an der Zahl gehören zu ihnen. Der Fall des Spähers wurde geschildert, der sich nachts in den Tempel geschlichen hatte, wobei er offenkundig große Fähigkeiten im Schlossknacken bewies und dort war er in einen Oger gestolpert, welcher sich mit seinen Artgenossen nachts dort aufhielt und der Konflikt ging zugunsten des Ogers aus. Dieser wurde ihrer Aussage nach entsprechend bestraft und der Späher angemessen begraben. Trotzdem bliebe zu disskutieren, wie Orkfels mit solch einem Unfall verfahren würde, egal ob der Späher nun Schuld oder nicht Schuld habe. Xhorgul hatte derweil die wahre Gestalt der Fetteln erblickt und Rift sein begrenzes Wissen über diese Art telepathisch mit den anderen geteilt. Auch sprach Xhorgul offen einen Zauber und schaute die Auren der drei Wesen. Doch auch wenn sie böser Gesinnung waren, so hatten sie offensichtlich keine stark böse Ausstrahlung. Daher wurde weiterhin ein sehr diplomatischer Weg eingeschlagen und darüber spekuliert, dass der Hauptmann von Orkfels durchaus gewillt sein könnte, diesem Pakt zuzustimmen, da er ein Mann zu sein schien, der über althergebrachte Vorurteile, zum Beispiel den Zwergen gegenüber zum Wohle aller hinwegschauen konnte. Es wurden Pläne für ein weiteres Vorgehen geschmiedet, jedoch ein letztes Puzzleteil fehlte. Die zwei toten Späher auf dem Hinweg. Wurde dies nicht geklärt, würden die Fetteln weiterhin im Verdacht stehen. So erklärte sich eine von ihnen bereit, die Grupp zu dem Ort zu begleiten, an dem die Späher verscharrt wurden, um der Sache auf den Grund zu gehen. Während sich alle vorbereiteten suchte Rift erneut die Dryade auf, um mit ihr über seine Bedenken und Erkenntnisse zu sprechen, doch auch nun wusste sie nichts von den „fehlgeleiteten“ Wesen, von welchen der Naturgeist auf der anderen Seite des Flusses gesprochen hatte. So war die Gemeinschaft, nun auch wieder mit Damil festens Schittes auf dem Weg, das fehlende Teil dieses Mysteriums zu lösen, als sich in letzter Sekunde im Wald auf halbem Weg zur Brücke der Feind offenbarte. Nur aus den Augenwinkeln und im letzten Augenblick war er zu erspähen gewesen. Oben in den Baumwipfeln war er gewandelt, flinker als jeder Elb es vermag und doch gerüstet und schwer bewaffnet. Es sah einem Elb ähnlich, doch war es viel breiter gebaut und sie alle hatten schonmal von ähnlichem gehört. Der Feind, der im Begriff war, sich auf sie zu stürzen war irgendeine Art Feenwesen und offensichtlich nicht zum Reden da.

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