Ein schwerer Verlust (The Sainted Sinners)

Nach dem letzten Gefecht verbrachten unsere Helden ein wenig Zeit damit sich zu erholen und ihren täglichen Geschäften nachzukommen. Sobald sie bereit waren trafen sie sich, um Inesrils Brief zu öffnen. Dieser war mehrmals gefaltet. Im ersten Abschnitt riet Julianos, dass Inesril sowohl den Götzen des Heimatlosen als auch die Chakcha der Macht sich besorgen solle, bevor er weiterliest. Als er seinen Freunden davon erzählte, zeigten sie ihm direkt den Götzen vor. Somit musste nur noch die Chakcha besorgt werden. Dazu suchten Wilbur und Inesril die Bibliothek in Mulptan auf. Nach einigem Forschen fanden sie heraus, dass der vorige Besitzer Daimon Awai, ein mächtiger Magier, vor einigen Jahrhunderten mit dem Artefakt begraben wurde. Das Grab wurde allerdings geplündert und seither wurde die Chakcha nicht mehr wiedergesehen. Zufälligerweise hing in der Bibliothek ein Gemälde von Daimon, welches recht merkwürdig auf Wilbur wirkte. Aufgrund dessen entwanden der Halbling und der Halbdrow das Gemälde des nachts, um es sich genauer unter die Lupe zu nehmen. Durch ein kleines Missgeschick seitens Inesrils wurde der Bilderrahmen leider zerstört. Naja… passiert. Sie fanden dadurch heraus, dass das Bild kein Gemälde ist, sondern eine Zeichnung von Daimon in Gesellschaft eines Halblings und eines anderen Menschen.

Am folgenden Tag begab sich Inesril erneut in die Bibliothek, in der Hoffnung, dass Informationen über die zwei anderen Kerle auf dem Bild, ihn näher an die Chakcha bringen würden. Er fand heraus, dass Daimon zu einer Gruppe angehörte, die nur unter dem Namen „Die Gruppe“ bekannt wahr und von der man nichts Genaues wusste. Allerdings konnte er in Erfahrung bringen, dass einer seiner Bekannten, der vermutlich auch zu der Gruppe gehörte, ein Halbling namens Flipf Bombador war. Ein ebenso, wenn nicht gar noch mächtigerer Magier. Sein Grab war bekannt, allerdings war es schwer auffindbar und im Innern durch ein Rätsel geschützt.

Die Abenteurergruppe begab sich somit zum Bombadors Grab. Tatsächlich war es nur schwer aufzufinden. Der Eingang und der Gang, waren so klein, dass die beiden Halblinge der Gruppe zwar bequem durchlaufen konnten, Inesril und Anskaviat allerdings anfangs kriechen und als sich der Gang weiter verengte, jeweils einen Verkleinerungstrank nehmen mussten. Sie kamen schließlich zu einem kleinen Raum, in dessen Mitte ein Tisch mit Stühlen und einer Schüssel in der Mitte stand. Als sich alle hinsaßen, erschienen in der Schüssel Schmalzkrapfen mit einer leckeren Soße. Nach guter Halblingsmanier stopften sich alle die Wampe voll, bis sie nicht mehr konnten. Dadurch öffnete sich die Tür zum nächsten Raum.

In der eigentlichen Grabkammer angekommen fanden sie einen großen Raum vor mit zwei Truhen in der Mitte und aus einer Wand hing eine Riesen-Frau mit zwei Köpfen halb raus. Durch die Informationen aus der Bibliothek wussten sie, dass einer der beiden Köpfe immer lügt und der andere Kopf immer die Wahrheit sagt. Dazu wussten beide Köpfe, welche Truhe zu dem Halblings-Magier führte und in welcher ein Fluch lag. Sie wussten nur nicht, welcher Kopf die Wahrheit sagt…
Doch der gewiefte Anskaviat hatte dieses Rätsel in anderer Form schon einmal gehört und konnte es lösen. Er fragte: Was würde dein anderer Kopf sagen, in welcher Truhe sich Bombadors Geist befindet? Einer der Köpfe antwortete (es ist egal welchen Kopf man fragt), dass es die linke Truhe sei und die Gruppe öffnete die rechte Truhe. In dieser befand sich eine Leiter die tiefer hinab führte. Unten trafen sie tatsächlich auf den Geist Flipf Bombadirs. Auf ihre Frage bezüglich des Verbleibs der Chakcha der Macht, antwortete er, dass sie ohnehin keine Chance hatten sie zu finden, da er ihre Form in eine Bratpfanne verwandelt hatte… Lotta und Wilbur warfen sich erschrockene Gesichter zu.
Inesril: „Sag mal, Lotta. Wir hatten da doch so eine magische Bratpfanne?“
Lotta: „Keine Ahnung, was du meinst…“
Nach einer kurzen Diskussion gab Lotta widerwillig die Pfanne an Inesril.

Er nahm auch noch den Götzen des Heimatlosen und beschwor den Teleportierer. Im letzten Abschnitt des Briefes stand, dass Inesril zum Geheimen Garten der Dame der Schmerzen reisen solle, um so schnell wie möglich die nächstbeste Blume zu pflücken und dann wieder zu verschwinden. Er gab also Maledictus Septus als Gebühr an den Teleportierer, alle wurden in den benannten Garten gebracht. Er nahm sich schnell die erste Blume, die er sah. Diese war eine metallene Blume aus Klingen. Um zurück zu kommen, gab er die Chakcha-Bratpfanne der Macht ab. Wilbur gab dem Halbdrow etwas zu essen und Inesril schmeckte wieder. Somit war der Fluch des Schwertes gebrochen!

Epilog: Lotta ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden, da die Bratpfanne jetzt weg ist.

Ein schwerer Verlust (The Sainted Sinners)

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