Dolchfurt (The Hard-Drinking) Dolchfurt (The Hard-Drinking)

Sûne schickte ihre Strahlen durch die Bäume auf den Handesweg, der Ardeep rauschte, die Waldvögel zwitscherten und so erwachte das Leben in der Karawane, des Eisenthrons. Es versprach ein schöner und sonniger Tag zu werden. Viele waren schon beschäftigt und räumten ihre Nachtlager, oder nahmen ihr erstes Mahl des Tages zu sich. Auch unsere Helden Erkumis, Dontos und Bernhard sind schon auf und packen ihre Sachen zusammen. Gwendolin erfreut sich das Eukumis neben ihr reist und zu allem gesellt sich an dem Morgen eine weitere, kleine ,Person hinzu. Eine Spitzhut tragende, an dessen Seite, rote Haare hervorquellende, Gnomin mit dem Namen: Evelyn stellt sich ihnen vor. Erkumis und Dontos hoffen innständig, das diese kleine Frau nicht zum fahrenden Volke gehört. Sie fragt bei Gwendolin an, ob sie denn bei ihm in Wagen mitreisen dürfe und nach der Einwilligung des Gnomes, ist es beschlossene Sache. Nachdem ein weiterer Versuch von Dontos auf ein Pferd zu gelangen fehl schlägt, reist man nun zu 5te in dem Wagen. Während der Fahrt stellt sich die Gnomin vor und lässt die Ängste von dem Zwerg und dem Halbelfen schwinden. Die Karawane kommt gut voran und noch in den Morgenstunden erreichen sie die Mauern, oder sollte man besser sagen die Menschen die nach Dolchfurt wollen. Überall sind kleine improvisierte Bühnen aufgebaut und selbst die Brücke in die Stadt hinein ist so stark besucht das an einem Durchkommen keine Möglichkeit besteht. Diese Gelegenheit nutzt die Frau von Gwendolin aus, reisst die Fensterläden des Wagens auf und bietet Meet den Zuschauern an. Dem angetan nimmt auch Dontos einen Humpen von ihr, gegen bare Münze.

Es vergehen einige Minuten und als Bernhard, Thorben erreicht, sieht er, wie für die Karawane eine Schneise durch den Menschenmengen, durch die Stadtwachen, in die Stadt, gebahnt wird. Dabei hört er auf einmal…“Bernhard ihr hier“. Verdutzt schaut er zu einer der Wachen die beschäftigt ist und erkennt eine Person wieder, an die er sich nur noch schwer bis gar nicht erinnern mag. Ja da war doch was. Schnell wird er von dem Wachhabenden daran erinnert durch „..wo kann ich euch die nächsten Tage erreichen?“ Auf einen fragenden Blick von Thorben, gibt Bernhard bei und erwiedert: „Bei der glücklichen Kuh, werdet ihr mich die nächsten Tage antreffen“. So gern auch Bernhard es versucht hatte zu vergessen, ja er schuldete dem nun anscheinenden bei der Wache arbeitende Mann, ein paar Münzen.

Nachdem der Weg in die Stadt frei ist, setzt der Eisenthron in Schrittgeschwindigkeit die Reise in die Stadt fort.

Die Fachwerkhäuser standen eng beineinander und so rollte der kleine Tross an kleinen Läden vorbei unter anderem bei einer Obst verkaufenden Zwergin. Erkumis bat Gwendolin kurz den Wagen anzuhalten und kaufte alle Äpfel der misstrauischen Zwergin ab, umso kurz danach an die bettelnden Kinder zu verteilen. Schnell waren die Äpfel als auch die Kinder verschwunden und rannten gröhlend durch die Gassen. Die Verkäuferin, die soviel Uneigenutz von einem Zwerg nicht kannte, bedankte sich bei Erkumis und eilte zum Nachbarstand, der Stand eines Stoffhändlers und fing eine rege Diskussion mit ihm an.

Bevor aber der Tross seine Fahrt fortsetzte sprangen die Spitzhut Tragende, der Zwerg und der Halbelf vom Wagen und zusammen mit Bernhard, der sein geliehenes Pferd, Thorben wieder übergab, auf die Suche nach etwas Essbarem. Den Gerüchen zu urteilen, würden sie bestimmt schnell fündig werden. Bernhard kannte Dolchfurt recht gut da er hier schon des öfteren für diverse Tavernenbesitzer gearbeitet hatte und so kamen sie an die Taverne: Dolchfurt, an der die Kolonne von Wagen am Tor vorbeigekommen waren. Der Koch war gerade damit beschäftigt mit Kreide das Tagesmenü anzuschreiben, als Berhard seinen Hunger ihm verkündete. Unterdessen war die Gnomin fasziniert von dem Schaufenster des Nachbarladens, in der Auslage stecken Zauberstäbe, Bücher mit schnörkligen Einbänden und diverse andere Utensilien für Zauberei. Da man mit dem Koch nicht übereinkam, die Gruppe versuchte die Preis zu drücken, beschloss man zum Markt zu gehen, der unweit der Taverne war.

Auf dem Markt gab es einiges zu sehen, ein Quaksalber den gerade im Begriff war einer Frau einen Zahn zu ziehen, sehr zur Belustigung der Umstehenden, ein Schmied, der über einer offenen Esse im Begriff war ein Schwert zu bearbeiten, ein gnomischer Alchemist der Aufgrund der vielzahl von Reagenzien nur schwer auszumachen schien, ein Calimshit, der mit seinen südlichen Akzent und seinem Turban seine Stoffe anpries, etliche Feinbäcker die ihre Waren feil boten und natürlich an jeder Ecke Gauckler und Bänkelsänger die ihre Künststücke und Lieder vortrugen.

Letzendlich wurde Bernhard und Dontos bei einem Händler der gebratenes Rind am Spieß anbot fündig, während der Zwerg und die Gnomin sich Backwaren schmecken ließen. Da man diverse Dinge bei den Goblinüberfall noch bei sich trug, versuchte der ein oder andere diese Dinge loszuwerden mit mittelmäßigen Erfolg. Dabei stellte sich heraus das das gefundene Scimtar eine besonders meisterliche Waffe war und aus dem Hause der Schmiede Cromach, die ebenfalls in Dolchfurt ihren Sitz hatte, angefertig worden war. Recht amüsant ging es hingegen bei dem Calimshiten zu, dem Bernhard mit Hilfe eines roten Schafes, von der Gnomin weiß machen wollte, welche Besonderheit ein gewisses Tuch hatte. Leider gelang es ihm nicht ihn davon zu überzeugen und so blieb ihn der Verkauf der gefundenen Schärpe. Dontos hingegen suchte unter anderem den gnomischen Alchimisten, mit Namen Telwosh auf und besorgte sich wertvolle Informationen, wo er die Schriftzeichen entschlüsseln könne. Der Freundeskreis der Schreiber, der sich in Dolchfurt befand sollte nun das Geheimniss lüften. So zogen 2 kleine Gruppen durch die Stadt, die einen zu Cromachs Schmiede und die anderen zu den Schreibern.

Bernhard und Erkumis gelangten über ein paar Gässchen schnell zu Cromachs Schmiede, da trotz der Straßenmusikanten, der Klang des Schmiedehammers, von den fleißigen Zwergen überwog. Während Bernhard den Verkausraum aufsuchte und mit die Waffen begutachtete, ging Erkumis außen um den Ladenbereich herum und kam so zu der Schmiede, wo 3 fleißige Zwerge beschäftigt waren ein Langschwert fertigzustellen. Es stellte sich schnell heraus, das einer von ihnen Galdalug Steinhammer hieß und nahm sich die Zeit für Erkumis seine Fragen in einem abgeschiedenen Raum. So erhielt Erkumis den Namen des eigentlichen Besitzers. Ein gewisser elfischer Adlige, aus Tiefwasser, mit Namen: Lathadrien Silberhaar.

Nach der Unterhaltung brachte Galdalug, Erkumis in den Verkaufsraum und verkaufte ihm eine neue Waffe, die sowohl Streitkolben, als auch eine Axt war. Da Erkumis, Bernhard dem Zwerg vorstellte, ging man auf das Geschäft mit Bernhard ein und er würde sich am nächsten Tag über ein paar angepasste Armschienen freuen können.

Zur gleichen Zeit waren Dontos und Tin bei dem Freundeskreis der Schreiber, gegenüber von Cromachs Schmiede. Leider konnte man dort Dontos, was die Schriftzeichen anging, auch nicht weiterhelfen. Bis auf das die Zeichen alten elfischen Ursprungs war. Als die beiden auf die Straße gingen, trafen sie auf Bernhard und Erkumis. Sie tauschen ihre Informationen aus und da bemerkte Bernhard, Kork. Er sprach ihn an und Kork gab ihn Informationen preis, die um das Treffen mit dem Dunkelelfen aus dem Hause Baenre anging. Ein Doppelgänger kam ins Gespräch und machte die ganze Sache nur noch verworener. Die Dunkelelfen würden durch die alte Kanalisation in die Taverne „Zur glücklichen Kuh“ erscheinen. Weiterhin kam ins Gespräch das Wetten inzwischen abgeschlossen wurden, was das Überleben von Bernhard anging.

Mit dieser Information wollte die Gruppe nun endlich in die Taverne einkehren und ihre Zimmer aufsuchen. Auf dem Weg dorthin kamen sie wieder an dem Zauberladen vorbei und bemerkten Tins Augen die Sehnsüchtig in den Laden schaute. Also machte die Gruppe einen kurzen Zwischenhalt in dem Laden. Eine Glocke läutete als sie eintraten und sie erblickten den Rücken eines alten Mannes in einer Robe. Ein recht furchteinflössender Mann, da auf einmal seine Stimme die Gruppe begrüßte.

Bernhard findet sich in einer riesigen verzweigten Bibliothek wieder mit in sich verzweigenden Brücken die sich nach oben hin erstreckten. Ihm wurde schwindelig. Unterdessen wand sich der Gnom der Gruppe mit einigen Wünschen an den Verkäufer, der selbst den Verkaufsbereich als Showbühne zu betrieben schien, denn bevor sich der alte Mann umdrehte tauchte ein großer Kopf des Alten auf und sprach zu der Gruppe. Doch leider waren viele Dinge für Tin nicht erschwinglich und auch auf das Angebot ihre.. die Zeit zu verkürzen, in der sie einige Goldmünzen sich hätten machen können, lehnte die Gruppe entschieden ab und verliess, nachdem Bernhard sich körp- und geistlich  wieder in dem Laden wiederfand, den Laden des Magiekundigen.

Im Schankbereich der glücklichen Kuh war einiges los. Ob es an der Feierlichkeit lag? Die Gruppe bemerkte ein kleine Schlange die sch vor einem kleinen Tisch sammelte und dort stappelten sich Münzen in rauen Mengen. Schnell kam ans Tageslicht, sofern man hier in der Taverne davon sprechen konnte, das ein gewitzter Gnom, mit Namen Fendrix Flinkfinger Wetten annahm. Es stellte sich heraus das besonders eine Wette hoch im Kurs war. Es war die Wette auf Bernhards Leben.

Bernhard bekam davon nicht viel mit, da er zum Glück mit dem Wirt sprach und sogar für seine Reisebegleiter ein weiteres Zimmer aushandelte. Waren die Zimmer doch recht klein und so teilten sich die 4 Abenteurer sich 2 Zimmer. Nachdem sie ihre Zimmer bezogen hatten, schauten sie sich im Keller der Taverne um die einen Zugang zur Kanalisation zu haben schien und versuchten ihre Überlebenchance zu verbessern. Danach gingen sie nochmal in die Stadt um mehr Informationen zu bekommen. Doch weder die gnomischen bösen Gauckler noch ein erneuter Besuch beim Zauberkundigen brachte die Gruppe weiter. Einzig der Besuch beim mitgereisten Braumeister, war recht hilfreich, denn Aufgrund seiner Aktivität, sah man einen Flinkfinger schnell seine Sachen packend die Taverne verlassen.

Der Abend brach herein und der Karavenenführer vom Eisenthron traf ein und setzte sich an einen Tisch, die Taverne war sehr voll und mit der Information, das ein Schattendolch seine Lebenslichter auspusten könnten blieb Bernhard gefasst, während Evelyn zu Bett ging. Die Übergabe konnte stattfinden.

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