Die Legende vom Wolkenschloss (The Legacy of the Grey Guardians)


Die Legende vom Wolkenschloss

Einst gab es ein Schloss, hoch in den Wolken, dass von den Riesen bewohnt war.
Die Riesen wurden von einem Drachenkult besucht, welcher Ihnen ein Angebot machte, dass Sie nicht abschlagen konnten – ein Alter Vertrag aus nahezu vergessenen Zeiten.
Da die Riesen an den Vertrag gebunden waren und Ihnen das Angebot gefiehl, beherbergten Sie die Anhänger des Drachenkultes und deren Drachenhort, welcher dazu dienen sollte, die Göttin Tiamat zu beschwören und zu besänftigen.
Und so flog das Wolkenschloss quer über die Lande, um Schätze zu sammeln und die Drachenmaske zu vervollständigen, um damit Tiamat zu beschwören.
Eine Gruppe mutiger Abenteurer infiltrierte das Wolkenschloss, mit der Absicht, den Kultisten das Handwerk zu legen.
Und so geschah es, dass die Abenteurer das Herz der Riesen erwärmen und diese für sich gewinnen konnten, um in einem glorreichen Kampf die Kultisten und ihre Anführer, den weißen Drachen und die Magier von Thay zu besiegen und damit ihren Stützpunkt zu zerschlagen.
Die Welt ward vor Tiamats Beschwörung gerettet.
Und alle lebten Glücklich bis ans Ende.


So lautet das Märchen. Aber wollt ihr wissen, was wirklich geschah? Ich erzähle es euch.
Die Aufzeichnungen einer dieser Helden zeichnet ein etwas differenzierteres Bild.
Die Abenteurer waren zu siebt, als Sie das Wolkenschloss infiltrierten. Über eine List der orkischen Matrone Thredi, die einen Oger, der für den Transport in die Burg zuständig war, um den Finger wickelten, kam die Gruppe in die schwebende Burg. Laut den mir vorliegenden Unterlagen war die Orkin eher für ihr ungezügeltes Temperament bekannt, was die Infiltration durch sie umso überraschender machte.
In der Burg angekommen, kundschafteten zunächst Maevina, die diebische Drow der Gruppe und mit abstand die älteste und erfahrendste der Party und Anakis, das druidische Tieflingsmädchen, welches sich in einen Schwarm Kakerlaken verwandelte (laut des mir vorliegenden Berichts ihre Lieblingsform, da dies ihre „natürliche Herkunft“ wiederspiegelte), die Burg aus, um einen Überblick über die Feste zu gewinnen.
Die restlichen Kameraden versuchten, sich möglichst unauffällig zwischen den Kultisten zu integrieren.
Dank eines Scharmützels vor Betreten der Burg konnte die Gruppe auch genügend Kultisten-Roben beschaffen, um zumindest vom Erscheinungsbild her nicht weiter aufzufallen.
So wurden die restlichen vier Helden für die Wache auf den Zinnen zugeteilt und erhielten ihre Schlafplätze in den Baracken. Diese waren der drollige Dyrus – ein aalglatt rasierter Zwerg, der vor allem mit seiner Beeinflussungsmagie von seinem dreifachen Doppelkinn abzulenken wusste. Der selbsternannte Held Sir Robert, welcher in der Gruppe durch sein nicht vorhandenes magisches Geschick bestach und dies mit sehr interessanten Strategien zu kompensieren wusste (nach den Aufzeichnungen war es vor allem ihm zu verdanken, dass Rezmir ihr zeitnahes Ende gefunden hatte). Der Berichtersteller selbst – Cipher Zaabiz, ein junger Adliger, der sich als Paladin mit goldener Stimme einen Namen gemacht hatte und zuletzt der Pseudokultist und Experte für Holz der Gruppe – Ander, der mit Feuer und Blitz um sich zu werfen wusste.
Das Schlass teilte sich in zwei Ebenen, die untere für die Riesen, Oger und Elementare und die obere für die Kultisten und deren Drachenhort.
Auf den Zinnen wurde der junge Barde direkt von einer Vampirin bedrängt, die sich wie eine rollige Katze an jeden anschmiegte, der ihren Appetit anzuregen schien.
Währenddessen kippte Anakis einen magischen Wildmagietrank in einen Kessel der Riesen und legte eine falsche Fährte, um einen Konflikt zwischen Riesen und Kultisten zu schüren.
Aus den Aufzeichnungen entnehme ich eine bereits bestehende Anspannung zwischen Riesen und Kultisten – hierauf kommen wir später zu sprechen.
Die Abenteurer erfuhren dank der Neugier des jungen Barden von der tatsächlichen Kampfkraft der Kultisten: Die lüsterne Vampirin Sandesyl Morgia, welche schon einige Kultisten in Eisskulpturen verwandelt hatte.
Dann gab es noch zwei rote Magier von Thay: Rath Modar, der regelmäßig von zwei Bartteufeln begleitet wurde und Azbara Jos, welchen die Gruppe noch aus Rezmirs Trupp nach Tiefwasser kannte und lediglich nur ein weißer Drache, Glazhael, der den Hort bewachte. Der zweite Drache war eine Illusion von Rath Modar, ein Spezialist für Illusionen.
Der Rest der Kultisten war lediglich zur Wache abgestellt oder agierte weitestgehend außerhalb des Schlosses durch die Nutzung von Wyvern. Ein paar Kobolde dienten dem Drachen anscheinend als Häppchen und ansonsten waren die Oger und Elementare den Riesen zugehörig.
Neben all den Informationen, die Cipher erhielt, spielte Robert mit den anderen Wache und verdiente sich eine goldene Nase – um für das kommende Vorhaben unbemerkt vonstatten gehen konnte.


Am Ende ihrer Wachschicht wurde die Gruppe von zwei Ogern abgelöst und Thredi überredete unseren Berichterstatter, die Oger spielerisch herauszufordern. Schließlich waren Sie dumme Oger und leicht zu überlisten, korrekt? Das Vorhaben gestaltete sich schwieriger als gedacht, da diese Oger für die sexuellen Reize der Orkin nicht empfänglich waren und nur trinken wollten. Also trank der Barde mit den Ogern das hochprozentige Fass, was fast darin endete, dass dieser sich durch das Stärkste Gebräu der Oger übergab. Jedoch halfen Thredis aufliegende Pranken dabei, den Barden schnell wieder zu entgiften.
Als die Oger bemerkten, dass deren Fässchen leer war, machten diese sich auf dem Weg in das Lagerhaus der unteren Ebene und ließen die Zinnen nahezu unbewacht.
Und so machten sich die Helden auf, die Burg weiter auszukundschaften und die eine oder andere Chance opportun auszunutzen.
Cipher „verlief“ sich rund um den Drachenhort und belauschte die Riesen bei Ihrer Unterhaltung.
Blagothkus, der Oberriese der Feste und dessen geisterhafte Frau Hulda unterhielten sich über den Verdacht, dass die Kultisten Absichten planten, die für die Riesen zum Nachteil gereichen würden und eine kurzfristig geänderte Route des Wolkenschlosses, was einen erhöhten Aufwand für die Riesen und damit deren Unmut bedeutete.
Cipher untersuchte die Gänge, rund um die Drachenhöhle, als einer der Rotmagier, Rath Modar, mit zwei Bartteufeln im Schlepptau, sich zu den streitenden Kobolden im Hof gesellte und kurzerhand den Streit auflöste, indem er einen der Kobolde einfrierte und zur Höhle des Drachen pilgerte, in dessen Nähe er auf den Paladin stieß.
Der Rotmagier beschied, den glänzenden Ritter dazu abzustellen, den Drachen zu füttern, was dieser kurzerhand übernahm – mit einem magischen Stab, welcher den im Eisblock eingeschlossenen Kobold zum Drachen bewegte. Rath warnte den Paladin noch mit einer zweideutigen Nachricht. „Ihr seid nicht, was ihr vorzugeben scheint. Achtet darauf, dass ihr nicht ein zeitnahes Ableben findet.“
Nachdem Cipher seiner Pflicht nach kamund den weißen Drachen fütterte
machte er sich beim Drachenhort aus dem Staub und brachte den Stab des Thaymagiers noch zur Unterkunft der Rotmagier zurück, um diesen dort abzuliefern. Cipher sah nicht nur Azbara Jos, in seinem Buch vertieft, sondern auch ein magisches Arsenal, dass so gut wie nicht bewacht war.


In der Schlafstätte der Gruppe – der hiesigen Kaserne angekommen, weckte der Adlige zunächst Ander auf und berichtete von seinen Erfahrungen und weckte nach und nach die anderen auf, um auch diesen zu berichten.
Die transkripierte Konversation fand folgendermaßen statt:
Cipher: „Ander wach auf, ich muss etwas wichtiges erzählen. Und ich brauche deine Magie.“
Ander: „Lass mich schlafen.“
Cipher: „Das ist wichtig, komm schon!“
Ander richtet sich auf und zeigt schlaftrunken auf Cipher, sodass dieser ihm berichten kann.
Als nächstes war Maevina dran, die noch wach war – Anders Magie wurde jedoch von ihrem magischen Ring abgeschirmt.
Ander: „Mein Zauber wirkt nicht.“
Cipher, zu Maevina gewandt: „Du musst den Zauber zulassen. Du musst ihn zuuuulassen~.“
Nachdem Ander auch Maevina berichtete, weckte Cipher Dyrus, Robert und Anakis, um die Prozedur zu wiederholen.
Da der Ritter bereits einschlägige Erfahrungen mit Thredi machte, weckte dieser die Orkin mit ein paar unsanften Fußtritten und Riechsalz auf, während er sein Schild zur Verteidigung bereit hielt. Am Ende wachte Sie auf, sodass auch Sie informiert wurde.
Danach ging Cipher wieder schlafen, da er die wichtigen Informationen mitgeteilt hatte und nicht länger die Zeit der anderen in Anspruch nehmen wollte. Während der Adlige schlief, wurde die Phrophezeilung Silvanus‘ wahr – die Orkin knebelte und fesselte ihn und beschmierte und zerkratzte dessen Rüstung und tränkte sein Beinkleid mit Wasser, was dieser als Verrat wahrnahm. Die Orkin hatte demnach eine Historie als Drangsalierer, diesmal jedoch schien sie zu weit gegangen zu sein. Aus dem Bericht waren sämtliche Schimpfworte auf diversen Sprachen niedergeschrieben, die anscheinend die Orkin beschreiben sollten – was für eine Menge angestauter Frustration zu sprechen schien.


Am nächsten morgen befreite Cipher sich, indem er das Seil mit seinem Speer zerschnitt und begann, seine Rüstung als auch sein Beinkleid mit Prestidigitation zu reinigen.
Da unser Ritter keine zerkratze Rüstung tragen würde und Anakis sich weigerte, die Rüstung auszubessern, schon gar nicht gegen Gold, schnappte er sich wutschnaubend die Vollplatte und dampfte zum Schmied der Kultisten ab – der sich als grobschlächtiger Oger entpuppte.
Von der Konversation verunsichert, wandte sich Cipher vom Schmied ab und machte sich auf die Suche nach einen Zauberkundigen, der Mending wirken konnte.
Die anderen Gruppenmitgieder gingen inzwischen in die Kantine und entdeckten diverse Körperteile in ihrem Brot, was zu einem ausquetschen der Kobolde führte, was allerdings nicht zu neuen Erkenntnisse führte, sondern lediglich bestätigte, dass die Kobolde öfter als Mahlzeit für den Drachen endeten.
Mit allen vorliegenden Informationen entschied die Gruppe (Cipher, der seine Rüstung zu reparieren suchte, ausgenommen) gegen die Kultisten tätig zu werden.
Cipher wandte sich den Rotmagiern zu, um diese zur Reparatur seiner Rüstung zu bewegen. Er nahm einen Streit zwischen den beiden Rotmagiern wahr ohne die Gelegenheit zu erhalten, um ein Mending zu bitten. Jedoch hörte er zwischen den Wortfetzen, dass sich Tiamats Erweckung langsam in die nächste Phase begab – ein Indiz dafür, dass die Helden zeitnah handeln sollten.
Ciphers Bericht in der Nacht zuvor brachte Maevina dazu, sich an die Riesen Hulda und Wiglof zu wenden und ggf. deren Unterstützung zu erhalten. Tatsächlich wurde der Drow eine Allianz mit den Riesen angeboten, mit dem Hinweis zunächst gegen die Rotmagier zuzuschlagen und Rezmirs Kabine zu untersuchen.
So ergab es sich, dass Maevina sich zum Rest der Gruppe begab und die anderen aktivierte, die Rotmagier anzugreifen, nachdem die Gruppe Rezmirs Kabine untersucht hatten.


Anakis wurde direkt dazu abgestellt, Cipher zu suchen, während die anderen sich auf den Kampf mit den Rotmagiern vorbereiteten.
Maevina versuchte, die Tür zur Schatzkammer der Rotmagier zu öffnen aber erst ein magisches Klopfen von Ander, dass auf in einer Stillen Sphere gewirkt wurde, öffnete die Tür und Thredi beschritt die Kammer der Thay Magier, welche sich mit einem stillen Knallen hinter der Orkin wieder verschloss.
Die Prophezeiung der Riesen im Hinterkopf „Nicht alle von euch werden den Kampf überleben, um es mit dem Drachen aufzunehmen“, machten sich die Gefährten daran, Thredi zu befreien.
Im nächsten Moment „befreite“ der steinerne Wächter der Kammer Thredi, indem die Statue Thredi durch die Tür schlug und Maevina dabei mit riss.
Ein spannender Schutzmechanismus.
Nachdem die Gruppe nun die Schatzkammer der Thaymagier plünderte, explodierte plötzlich der Raum und eine Flammenwand brannte sich durch das Eis der Räumlichkeiten.
Dank Ander verblasste das Feuer jedoch, bevor es die restliche Gruppe erreichte und die Gruppe entdeckte Rath Mondar, der mit 6 Spiegelbildern in der Luft schwebte, mit einem Stab in der Hand.
Nach einem kurzen Scharmützel brannte sprichwörtlich die Hütte, die Abenteurer looteten alles, was nicht niet und nagelfest war und die Orkin keuchte auf den letzten Metern und Anakis löschte den Brand mit einer gewaltigen Flutwelle. Wahrhaftig ein epischer Kampf der Elemente.
Nachdem Thredi das Fliegen gebannt hatte, saußte der Magier in die Tiefe und ward nicht weiter gesehen.
Und mit dem Ende dieses Kampfes starb Thredi – und eine Entität, welche celestische Wurzeln zu haben schien, übernahm ihren Körper.
Cipher beschreibt in seinen Unterlagen eine Art goldene Aura und eine komplette Wandlung der Persönlichkeit – oh welch Genugtuung dies für den jungen Adligen bedeuten musste, mit all dem bitteren Blut, dass zwischen diesen beiden geschehen sein musste.
Und so begrüßte der Paladin die neue Kameradin in den Reihen dieser Abenteurer.

Die Legende vom Wolkenschloss (The Legacy of the Grey Guardians)

Nach einer kurzen Warnung vom Barden stürmte die Party in die Stätte des Drachen und alle bis auf Cipher blieben auch dort drin. Der Barde wurde von der Furchtaura übermannt, aus der er mit der Hilfe von Roberts Schelle wieder erwachte.
Zurück im Raum gab es ein intensives Kräftemessen zwischen der Gruppe, dem weißen Drachen und den Rotmagiern.
Ein paar Pixies von Anakis halfen dabei, die Gruppe in eine bessere Position zu bringen und hier und da zu unterstützen.
Die Magier auf beiden Seiten lieferten sich einen Spellfight vom feinsten mit Illusionen und Counterspells und Maevina als auch Robert kümmerten sich um den Magier Azbara Jos, der auf dem Boden hockte, während Rath Modar auf der Schulter des Drachen verweilte, bis diese beiden von Thredis Bessener Entität und Der Unterstützung von Ciphers Magie mit einem Befehlszauber auf den Boden der Tatsachen zurück geholt wurden.
Am Ende streckte die Gruppe Azbara Jos als auch Glazhael nieder, während Rath Modar es schaffte, zu fliehen. Ein Kampf
Die Helden bargen die letzte Drachenmaske und nahmen zum Triumph eine Klaue des Drachen mit.
Außerhalb des Drachenhortes fand währenddessen ein Kampf zwischen Riesen und Kultisten statt – man könnte quasi sagen, die zumeist kämpfenden Oger gewannen die Oberhand.
Mit einer Drachenklaue als Kriegsbeute (und Azbaras Kopf, ein leicht geschmackloses Vorgehen des Robert) wurden die Kultisten schnell demoralisiert und nieder geschlagen.
Als Belohnung für Ihre Mühen erhielten die tapferen Abenteurer von Blagothkus den gesamten Drachenhort als Geschenk inklusive einer Reise mit dem Wolkenschloss – [by Giant Airlines – that’s Giant Airlines dot com].
Und so machten sich die tapferen Helden auf, mit dem Wolkenschloss in die Peripherie nach Tiefwasser zu reisen, wo sie als Helden und Retter der Schwertküste gefeiert werden und weitere Abenteuer bestreiten sollten.
Happy End […?…]


Die Legende vom Wolkenschloss (The Legacy of the Grey Guardians)

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