Die Dynastie des Bösen (2/?) – Calebs späte Rache? (The Sainted Sinners)Die Dynastie des Bösen (2/?) – Calebs späte Rache? (The Sainted Sinners)

Die vielen Reisen und Kämpfe der letzten Wochen liegen ihnen schwer in den Gliedern, als sie beschließen alles auf Morgen zu verschieben und erst einmal schlafen zu gehen. Am nächsten Tag wachen die meisten in der Gruppe schon früh im Dorf auf. Das Dorf hat doch sehr gelitten, nicht nur die Taverne liegt in Trümmern, auch viele andere Gebäude sind nach dem Kampf mit dem Wurm nun in einen schlechten Zustand. Und als wäre das nicht genug liegt noch ein tonnenschwerer Wurm, halb aus seinem Loch guckend, mitten im Dorf. Die Helden beraten sich lange, wie sie den Wurm nun loswerden sollen. Halaea ist dafür ihn herraus zu ziehen, Anskaviat will ihn verbrennen und andere einfach verrotten lassen. Schließlich entscheiden sie sich jedoch ihn zu begraben. Tahwyn wirkt einen Zauber der die Erde unter dem Wurm versanden lässt und die Gruppe sieht zu wie er immer tiefer rutscht und begräbt den Rest schlussendlich.

2 Tage vergehen und sie erreicht eine Nachricht vom Zwielichtmarkt, dass die von ihnen gemachte Schlachtbeute immerhin jedem 5k Gold eingebracht haben. Beflügelt von dem erlangten Reichtum packt die Helden wieder die Abenteuerlust und sie machen sich auf, den Ursprung des Tunnels zu finden. Sie packen ihre Sachen und reiten den Tunnel entlang, um nicht allzuviele Fackeln zu verschwenden verzaubert Tahwyn Anskaviats Schwert und macht es nun permanent leuchtend. Der begeisterte Anskaviat reitet mit erhobenen Schwert voran und freut sich wie ein Kleinkind über sein neues Spielzeug. Auf den langen Weg, den Tunnel entlang, sehen sie etwa nach einer Tagesreise Bon-Bon-Papier herumliegen. Etwas verwirrt entschließen sie sich das Tempo zu erhöhen und bald sehen sie in deutlicher Entfernung ein rotes Licht. Mofa wirkt einen Unsichtbarkeitszauber und geht das Licht auskundschaften. Eine Gruppe Kinder hat sich vom Dorf aus den ganzen Weg hierher gemacht. Wütend über ihre Leichtsinnigkeit schlägt der unsichtbare Mofa den Kindern auf den Hinterkopf und versetzt sie in fürchterliche Angst. Als die Gruppe sie einholt, beruhigt Anskaviat die Kinder indem er auf sein leuchtendes „Anti-Geister-Schwert“ zeigt. Tahwyn möchte die Kinder gerne weiter foppen und lässt ein markerschütterndes Heulen via Zauber erklingen. Die Kinder rennen in Panik davon und ein Großteil der Gruppe widersteht ihrem Zauber, nur Anskaviat sitzt noch bleich auf seinem Pferd, lässt sich von Eibenstein eine Geistrune auf sein Schwert malen und prischt etwas ängstlich voran. Als er an der Stelle des Heulens angekommen ist, fuchtelt er eine Weile mit seinem leuchtenden Schwert in der Dunkelheit herum. Die Kinder wurden währenddessen beruhigt und nach Hause geschickt.

Einige hundert Kilometer weiter erreichen sie das Ende des Tunnels und sehen eine riesige Metalltür. Eibenstein erkennt sofort Calebs Siegel, doch scheint es sich bei der Inschrift nicht um ihren Caleb zu handeln sondern um einen Vorfahren. Eine Drow-Inschrift besagt, „tritt ein wenn du den Mut dazu hast“. Eibenstein, Mofa und Tahwyn wollen sofort umdrehen, Halaea ist sich unsicher und Anskaviat möchte am liebsten sofort die Tür aufreissen während Wilbur einfach nur abwartet. Sie beschließen zu rasten. Halaea ist überzeugt im Schlaf von Moradin persönlich den Auftrag bekommen zu haben, ein böses Siegel zerschlagen zu müssen und versucht die anderen davon zu überzeugen, als Anskaviat die neugierde packt und einfach die Tür aufstößt. Die Gruppe folgt etwas widerwillig und sie landen in einem Labyrinth. Etliche Abzweigungen später sehen sie eine Treppe nach unten führen und eine böse Aura steigt ihnen entgegen. Eine art Taverne wird sichtbar, doch ist sie keinesfalls verlassen. 3 Skelette und 2 Zombies scheinen hier schon ewig zu wachen. Halaea murmelt etwas und ein gleißender Lichtblitz durchstößt das dämmernde Licht. 2 Skelette zerfallen sofort zu Staub und Anskaviat rennt mit gezogenem Schwert auf die Zombies zu. Ein kurzer Kampf entbricht. Ein Zombie wird durch Anskaviat gerichtet, ein weiterer verbrennt in Wilburs Feuerstrahl und das verbliebene Skelett wird in eine Feuersphäre von Tahwyn gestoßen. Die Gruppe sichert den Raum und Mofa kann mal wieder nicht an sich halten und versucht eine art automatischen Zapfhahn zu knacken, weshalb er von zwei Armbrüsten getroffen wird, welche aus der Decke gefahren kamen.

Als sie dem Labyrinth weiter folgen, finden sie endlich eine Karte und sehen in der Mitte eine besonders deutliche Markierung. Sie suchen den Punkt auf und finden einen gewaltigen Turm aus Obsidian, von dem eine deutlich böse Aura ausgeht. Da die Tür magisch verbarrikadiert ist, muss Wilbur sie mittels eigener Magie aufsprengen und als die Zwergin das Siegel ihrer Vision sieht, gibt es für sie kein halten mehr. sie stürmt auf das Siegel los und plötzlich stoßen von allen Seiten Blitze auf sie herrab. Kurz vor ihrem Ende gelingen ihr zwei Schläge auf das Siegel und zerstört es damit, danach zwingen sie die Blitze zu Boden und sie fällt in Ohnmacht. Wilbur gelingt es die Magie zu Bannen und rennt mit Anskaviat zu Halaea, sie ziehen sie aus dem Turm und kurz bevor sie ins Reich der Toten aufsteigt, können Eibenstein und Tahwyn sie notdürftig heilen. Als Mofa nun schnell den Turm erkundet sieht er noch 2 weitere Siegel und die Gruppe beschließt die Zwergin vorerst im unklaren zu lassen, während sie ihr Lager aufschlagen um etwas zu schlafen.

Ende Teil zwei

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