Der Eintritt ins Reich des Verrückten (Halaster Gruppe II)

Die Krone des Nordens

Ein überwältigender Eindruck überkam Euch, die die Ihr als Reisende schon vom fernen Waterdeep erblicktet. Eine Stadt in der mehr Menschen lebten, als in jeder anderen Stadt, die Ihr bis jetzt gesehen hattet. Doch der Grund warum ihr die Stadt aufsuchtet, war nicht weil diese Euch unzählige Möglichkeiten bot, nein es war „die“ Möglichkeit, um an Ehre, Ruhm und an Ansehen zu gelangen. Die Schätze eines verrückten Magiers mit dem Namen: Halaster Blackcloak hatten Euch in die Stadt gelockt die unter einem Inn mit dem Namen: The Yawning Portal in dem Undermountain lagen.

Das Yawning Portal

Das Yawning Portal befand sich in der Rainrun Straße im Schloßviertel zwischen dem Schloß und der Snail Straße. Es war ein Steingebäude mit Schieferdach und bot in dem Obergeschossen mehrere Gästezimmer. Gut verarbeitete Bretter bedeckten den Boden, des sonst komfortablen Inn. Reichblaue Wandteppiche schmückten die holzverkleideten Wände des Gemeinschaftsraumes, der aus einer Bar und Tischen aus kräftigem Holz bestand. Ein schild mit der Aufschrift „The Yawning Portal“, das an Ketten an einem schwarzen Eisenmast über der Haustür hing, kündigte den eintritt in das Gasthaus an.

Klientel des Yawning Portal

Man traf vorwiegend auf Abenteurer, die ebenso wie sie selber den Undermountain erkunden wollten. Die Berufenen, wie sie manchmal gennant wurden, hörten sich gerne die Gerüchte und Geschichten über den Dungeon von den Einwohnern der Stadt an. Durnan, ein stämmiger Mann betrieb das Gasthaus schon etliche Jahrzehnte. Dank seines Großschwertes blieb er vor Schlägern und Randalierern verschont, auch wenn der Eintritt in den Undermountain recht happig war.

Der Eingang zum Undermoutain

Das Gasthaus hatte einen Brunnen der als Einstiegspunkt zum Undermountain diente. Er maß 40 Fuß im Durchmesser stieg 43 Meter ab und befand sich zwischen der Bar und den Esstischen. Dieser trockene Brunnen war die wichtigste und einzige öffentlich bekannte Passage zum Undermountain. Um den 15 Meter hohen Punkt zu passieren, wurde der Brunnen völlig dunkel und als man den Boden erreichte, betrat man einen sandigen Boden mit Steinwänden, die mit Schilden verziert waren. Diese Schilde waren bis zur Unzulänglichkeit rostig, aber zu einem Zweck: Leute, die sich aufstellen lassen wollten, schlugen auf diese Schilde und der Lärm, der auf diese Weise entstand, galt als Zeichen dafür, dass die Leute unten aus dem Kerker gezogen werden wollten.

Der Ruf nach einem starkem Bier

Es wäre übertrieben zu meinen das sich die Gruppe bei einem Gespräch getroffen hätte, viel mehr war es der Drang nach einem starkem Bier, das die Gruppe zusammen brachte. Als Erster bestellte ein Drachgeborener an der Theke das Stärkste was Bier was das Gasthaus zu bieten hatte und Durnan gab lautstark die Bestellung an die Küche weiter. Am anderen Ende der Theke saß ein gerade eingekehrter Zwerg und hörte ihre Worte. Was er als Anlass nahm von dem Fass selber auch 2 Krüge haben zu wollen. Aus seinem Clan waren 2 weitere Zwerge in der Taverne und diese feierten und wetteten auf Ihren Clanfreund. Sie hinterlegten bei einem Halbling, der sich als Buchmacher herausstellte eine beträchtliche Summe und setzen sich zu ihrem Freund. Eine heftige Wette überschattete das Lokal und schnell lagen etliche Münzen bei dem Halbling auf dem Tisch

Die große Wette

Die Wette sprach für den Zwerg. Anfangs war noch eine Frau mit schwarzen Haaren mit von der Party, aber Durnans Worte konnte sie doch von dem besseren Wein überzeugen. Der Drachgeborene und der Zwerg prosteten sich zu und Durnan, schickte einen Boten zum Tymora Tempel, da er wusste was kommen würde. Da er eh einen Obolus an den Tempel abdrückte, konnte er auf eine sehr gute medizinische Versorgung seiner Gäste setzen. Unter großen Jubel und Gebrüll, entleerten beide Ihre Krüge und zur Verwunderung aller, saßen beide noch auf ihren Barhocker. Allerdings ein weiter Krug ließ den Drachgeborenen taumeln. Der Zwerg hatte gewonnen. Doch davon merkte er nur sehr wenig. Er schlug mit seinem Kopf auf den Tresen auf und schnarchte laut.

Die Gruppe findet sich zusammen

Der Herbeigerufene Priester, war schnell herbeigeeilt und entgiftete die beiden Betrunkenen, während Durnan die Situation mit den Zwergen und Volo schnell unter Kontrolle bekam. Was war passiert? Volo hatte schnell eine neue Strophe, über das Wettsaufen erklingen lassen, welches den Zwergen missfiel. Normalerweise, hätte Volo die Zwerge rausgeworfen, aber da waren die Neuen in der Taverne und so gab es alsbald eine neue Wette, da der Zwerg der die Wette gewonnen hatte und der Drachengeborene und 2 weitere die neu eingetroffen waren einen kostenlosen Abstieg in den Unterberg bekamen. Das war natürlich gefundenes Fressen und die Situation normalisierte sich wieder.

Der Abstieg

Unter tosendem Applaus und begleitet von Volos Gesangseinlagen wurden der Zwerg, der Drachengeborene, die dunkelharrige Frau und ein weiter Mensch in die Tiefe hinabgelassen. Dunkelheit empfing sie. Unten angekommen merkten sie schnell anhand des knirschenden Geräusches, das sie auf einen Sandboden standen. Die Spitze der Waffe des Drachengeborenen fing an zu leuchten und erhellte zusammen mit einer Fackel des Menschen den Brunnenboden. Der Drachgeborene fand ein glitzerndes Schmuckstück und steckte es ein. Etliche verrostete Schilder hingen hier und eine blutige Schrift hinter einem dieser Schilder an der Wand, die von der Frau aus dem elfischen übersetzt wurden, gab Rätsel auf:

Hinter dem Säulenwald wartet der verrückte Magier.
Zaubersprüche hinter den magischen Toren wirken.

elfisch Schrift im Brunnen, aus dem Yawning Portal

Nachdem sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten zogen sie in die einzige Richtung die zu sehen war. Der Zwerg ging voran.

Dämonenreliefs

Nachdem sie einen kleinen Gang von 10 Fuß breite und Höhe Richtung Süd bzw. Westen gelaufen waren, verbeiterte sich der Gang. Der Gang wurde breiter und an jedem 10-Fuß-Wandabschnitt stand eine 9-Fuß hohe, 4-Fuß breite, 3-Zoll tiefe, türförmige Vertiefung auf, die ein Basrelief eines Dämons enthielt. Jedes Relief zeigte eine andere Art von Dämon. Im Gang lag ein Kenku-Skelett auf dem Boden, einer seiner dünnen Arme zeigte auf ein Basrelief eines nalfeshnee Dämons an der Südwand. Dem ging die Gruppe nach und entdeckten einen Geheimgang.

Der schräge Raum

Nachdem sie die geheime Tür durchschritten hatten, befanden sie sich in einem, 10 Fuß großen Raum mit einem 5 Fuß breiten Tunnel aus grobem Stein behauen, der von ihm wegführte. Der Tunnel stieg leicht ab, bis er einen Raum erreichte. Gerüche wie aus der Kanalisation stiegen ihnen in die Nasen. Der Boden des Raumes kippte – sein westliches Ende war 6 Fuß tiefer als sein östliches Ende. Verschmutztes Kanalwasser bedeckte den Boden und erreichte kaum die Ostwand, vertiefte sich aber um 1 Fuß für jede 10 Fuß je weiter man nach Westen kam.

Die Statue

Der Zwerg erblickte in einer breiten Nische, in der Nordwand, eine lebensgroße Statue einer Sahuagin, die bis zu ihrer Brust im Kanalwasser eingetaucht war. Die Statue strahlt eine dunkelviolette Aura aus, ihr Kopf war komplett umgedreht, und einer ihrer Arme war abgebrochen und Anfangs nirgendwo zu sehen.

Der erste Kampf

Plötzlich merkte der Zwerg das Matsch an seinem Fuß sich bildete und an ihm nach oben kroch. Ein Ooze hatte sein Opfer bemerkt und sich langsam herangetastet. Schnell waren die anderen herbei, konnten jedoch nicht verhindern das der Zwerg einen mächtigen Schlag abbekam und sein Rüstung anfing zu korodieren. Feuerpfeile erhellten den Raum, die von der Frau ausgingen die inzwischen in der Mitte des Raumes angelangt war und selber bis zur Hälfte in dem trüben Wasser stand. Der Kampf war kurz und am Ende glimmte nur noch der Angreifer. Unterdessen nahm die Gruppe den Raum unter Begutachtung. Der Arm wurde gefunden und der Kopf als Kürbislanterne identifiziert und mitgenommen. Die Aura ließ nach, nachdem der Arm angebracht worden war. Weitere Auswirkungen waren nicht feststellbar.

Der Säulenwald

Zurück in dem Hauptgang mit den Reliefs wurde bei einem dieser Reliefs an der Nordwand ein Augenpaar entdeckt, welche leer waren. Anscheinend konnte man von dem Raum dahinter diesen Gang beobachten. Sie gingen weiter und hörten schon Schritte entfernt einen Windzug durch die 10 Fuß tiefergelegene Säulenhalle hallen. Doch auch Geräusche waren zu hören und so trat der Drachengeborene den eben gefundenen Kopf scheppern die Stufen hinab, woraufhin zwei Grottenschrate auftauchten und die Gruppe angriffen. Während der Zwerg ordentlich die Morgensterne der beiden zu spüren bekam, kümmerten sich der Rest der Gruppe um die Grottenschratte und wieder einmal war es sehr effektiv. So brannte nicht nur das Fell der beiden.

Ein Schlangenskelett und ein paar warnende Worte an der Wand

Noch währen die beiden Grottenschratte zusammenbrachen, war ein klapperndes Geräusch an einer Säule auzumachen. Das Skelett einer riesigen Riesenschlange wand sich in der oberen Hälfte der nördlichsten Säule. Das Schlangenskelett war harmlos und fiel beim ersten Treffer auseinander und klappert laut, als es auf den Boden aufschlug. An der Südostwand waren die Worte: „Sicherer Tod auf diese Weise“ gemeinsam mit einem Pfeil geschnitzt, der auf den südlichen Ausgang zeigte.

Der Eintritt ins Reich des Verrückten (Halaster Gruppe II)

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