Der Betrug der Alchemisten (The Sainted Sinners)Der Betrug der Alchemisten (The Sainted Sinners)

Es ist ein sonniger und geschäftiger Tag in Unirea als die Helden grübelnd in Mofas Tavern sitzen und darüber philosophieren wie man den Reichtum des Dorfes deutlich steigern könnte. Nördlich von Mulptan gibt es nicht mehr viele Handelsrouten von denen Unirea profitieren könnte und das bischen, dass das Dorf produzieren kann wird bereits nach Mulptan verkauft. Anskaviat schlägt vor, dass man das Gerücht verbreitet man hätte Gold in der Wüste gefunden um vorbeikommenden Abenteurern Spitzhacken und andere Schürfwerkzeuge zu verkaufen. Inisril plant einen religiösen Wallfahrtsort zu erfinden und so das Gold anzulocken. Mofa hingegen möchte die Berge tatsächlich nach Rohstoffen absuchen und mit den Goblins ein Geschäft machen.

Während die Helden weiter sinnieren kommt eine orpulente Kutsche ins Dorf gefahren und hält vor der Taverne. Ein gut gekleiderter Mann steigt aus und geht hinein. Er stellt sich Anskaviat als Asurian vor, Leiter der Alchemistengilde von Mulptan. Er möchte Geleitschutz für 2 Planwagen und 8 Alchemisten die eine „Tochtergilde“ in Mulsantir gründen wollen. Er sichert Anskaviat nach einiger Verhandlung 700 Gold zu und bittet um mindestens 10 Soldaten als Geleitschutz. Als es an den Vertrag geht holt Anskaviat Eibenstein dazu, der einige unwillkommene Ergänzungen verlangt, wie eine Moralklausel und Haftungsausschlüsse. Leider ist keiner der Beteiligten geistesgegenwärtig genug um einen zweiten Vertrag als Abschrift zu verlangen.

Nun macht sich Anskaviat an die Planung des Auftrages, seine 4 Auszubildenden aus der Gilde werden verpflichtet, Lotta wird bestochen, Eibenstein mit dem versprechen eines Abenteuers gelockt, Inisril verlangt als Gildenmitglied den Söldnersold und Mofa möchte das Plünderungsvorrecht für mögliche besiegte Feinde. Fernerhin kauft er 2 Dorfwachen (Barbaren) für den Auftrag ein und schuldet nun dem Chef der Wachen nun einen Gefallen. Er muss umbedingt mehr Söldner für die Gilde anlocken.

Vor dem Auftrag nach Mulptan besucht Mofa noch die Goblins in den Bergen und findet mittels Magie verschiedene wertvolle Metalladern, für dessen Lage er sich einen Teil des Auskommens zusagen lässt. Als die Gruppe in Mulptan ankommt gehen sie ins Hotel, da Anskaviat und Lotta noch etwas verngügen suchen gehen sie in ein Bordell, Anskaviat kauft sich die elfische Leiterin des Hauses für 25 Gold und lässt sich die Nacht über unglaublich verwöhnen. Lotta wendet sich an einen Halbling mit dem passenden Namen Ernesto der Große und erlebt auch unvergessliche Stunden. Gut erfrischt und bester Laune treten sie ihren Auftrag an. Nachdem für die gut 7 Tage währende Reise ausreichend Lebensmittel beschafft wurden, geht die Gruppe in die Armutsviertel, wo sie ihren Kontakt Undig treffen. Die Zwerge und Menschen zurren die Wagen zurecht und die Karawane bricht auf Richtung Mulsantir.

Schon in der ersten Nacht trifft die Gruppe auf Schwierigkeiten, während Inisrils Wache wird er etwas Abseits des Lagers von Wölfen attackiert, da diese jedoch nur zu dritt waren machte der ausgebildete dunkelelfen Kämpfer kurzen Prozess und zerteilte 2 von ihnen mit seinem Bastardschwert während der dritte wegrennt. Schon am nächsten Tag wird es jedoch verheerend. Nach einem halben Tagesritt wird Lotta von links aus dem Wald angeschossen und fällt fast vom Pferd, springt ab und macht sich unsichtbar. Inisril neben ihr steigt ebenfalls ab um den Konvoi zu schützen. Während Anskaviat allen ausser Eibenstein und Lotta den Auftrag gibt beim Konvoi zu bleiben, reitet er mit gezücktem Schwert auf die Angreifer los, gefolgt von dem entstofflichten Eibenstein und der unsichtbaren Lotta.

Von der anderen Seite stürmen nun 3 Krieger auf den überraschten Mofa und einen Barbaren zu, die Jungs von Anskaviat springen auf die Wagen um diese zu verteidigen, der Barbar von hinten erspäht im Wald 3 weitere Feinde und rennt auf sie zu während Inisril sich in die Mitte zu Mofa vorbewegt.

Als Anskaviat, Lotta und Eibenstein bei den 3 ersten Angreifern ankommen verwickeln sie sie in einen skurrilen Kampf. Anskaviat ringt seinen Gegner in einen harten zweikampf nieder während Lotta in einer Mischung aus Unsichtbarkeit und extrem gezielten Attacken ihren verwirrten Gegner umschwirrt und schlussendlich tötet, jedoch trotzdem durch die Rundschläge ihres Gegners verletzt wird. Eibenstein beschäftigt seinen Gegner erst einmal nur in dem er ihn in seiner entstofflichten Form umkreist und unregelmäßig mit Stromschlägen maltretiert. Als Anskaviat und Lotta ihre Gegenüber getötet haben stürzen sie sich auf Eibensteins Gegner und fegen ihn weg. Anskaviat überblickt die Lage und will zu anderen Seite des Konvois vorstoßen.

In der Zeit, in der die 3 sich den ersten Angreifern stellen, wird Mofa in der Mitte überrant und macht dabei einen schweren Fehler. Der Magier wurde von dem Ansturm der 3 Krieger schwer verletzt und rettet sich in die Luft, wo er jedoch zur leichten Beute der 3 Gegner im Wald wird die ihn nun zu tode schießen. Hilflos sieht Inisril und der Barbar den zu Bodensegelnden Mofa zu. Zusammen ringen sie ihre Zähen Angreifer jedoch nieder und als nur noch 1 Angreifer in der Mitte übrig ist rennt der Barbar seinem Kollegen im Wald zur Hilfe.

Kurz nachdem die 3 Waldschützen Mofa gerichtet haben kommt der erste Barbar an und verwickelt sie in einen Nahkampf. Wie von Göttlicher Kraft beseelt kämpft er Heldenhaft gegen die Wegelagerer und schafft es sie solange zu Binden bis Verstärkung eintrifft. Nachdem die linke Seite und die Mitte gefallen sind entschließen die drei verbliebenden zu fliehen. Eibenstein folgt ihnen entstofflicht zu ihrem Lager und muss eine große Übermacht mit einem offensichtlichen Paladin feststellen. Die Gruppe findet teure Waffen und ein Siegel von Mulsantir bei den Angreifern. Anskaviat nimmt Mofas Zauberbuch an sich und möchte Mofa begraben. Verwirrt über die Ausrüstung der Räuber stellt er die Alchemisten zur Rede, diese wollen nicht umkehren und erklären sich mit der dreifachen Gage einverstanden. Das Misstrauen die Gruppe ist jedoch geweckt und alle verwickeln die Begleiter in Gespräche um Informationen zu beschaffen. Sie finden heraus das in Mulptan ihr Leben bedroht ist und sie sich nur noch in Mulsantir niederlassen können. Eibenstein stellt fest das sie noch etwas verheimlichen aber kann es nicht herausfinden.

Die nächsten 36h verlaufen ereignislos. In der vierten Nacht reicht es Eibenstein und sichert die komplette Umgebung mit Runen als Sprengfallen und tatsächlich stürmt in der Nacht eine große Gruppe Goblins das Lager welche von seinen Sprengungen zerlegt werden und reiß aus nehmen. Zurück bleibt ein Schlachtfeld welches Anskaviat mit einem gewissen Wohlwollen sieht und Eibenstein dankt.

Am 6. Tag endet die Reise jedoch abrupt. Vor ihnen stehen zur linken 6 bewaffnete Reiter und rechts ebenfalls. Vorne steht der Paladin in einer beeindruckenden Rüstung mit 2 weiteren Reitern. Der Übermacht bewusst reitet Anskaviat ohne Waffen voran und ergibt sich in der Hoffnung das Leben aller beteiligten zu retten. Der Verlust von Mofa hat schon genug gekostet.

Als er seine Kapitulation erklärt, wird er offiziell verhaftet wegen des Verdachts auf Schmuggel gefährlicher Güter. Anskaviat traut seinen Ohren nicht und versucht die Situation zu verstehen als er vom Pferd steigt und sich verhaften lässt. Er stellt sich als Gildenleiter von Unirea vor und tatsächlich hat der Paladin von ihm gehört. Hätten sich die Leute vom Paladin gleich zu erkennen gegeben hätte er erst garnicht gekämpft und so die 7 toten Soldaten aus Mulsantir vermieden und auch Mofa wäre noch am Leben. Der Paladin glaubt ihm glücklicherweise und auch die anderen werden friedlich verhaftet. In der folgenden Nacht explodieren beide Planwagen und alle Alchemisten ausser dem Anführer Undig sterben. Sie hatten tatsächlich Illegale Stoffe transportiert. Die Helden sitzen Glücklicherweise abseits. In Mulsantir angekommen wird die Gruppe in eine Gefängnisvilla verbracht und als „Gäste“ bis zur Gerichtsverhandlung geführt. Der Rest der Eskorte und Undig sitzen jedoch im Gefängnis.

Wilbur kommt aus Unirea angereist und beschafft einen Anwalt, welcher die Verteidigung der Gruppe übernimmt. Nachdem ein Leumund durch einen Brief der Dorfvorsteherin aus Unirea hergestellt wird und auch die Aussagen der Soldaten von Mulsantir für sie sprechen, scheint der Prozess schon gewonnen. Bis jemand nach dem Vertrag für die Eskorte gefragt hat. Nur dank dem charismatischen Anwalt und einiger Rechtslücken gelingt es der Gruppe frei zu kommen. Undig und der später gefasste Asurian werden jedoch zu Tode verurteilt nachdem sie gestanden haben.

Zurück in Mulptan stürmt Anskaviat die Alchemistengilde und wendet sich Wutentbrandt an den Meister der Gilde, welcher aufklärt, dass die Kutsche gestohlen wurde und Asurian bereits vor 6 Monaten aus der Gilde geworfen wurde. Eindeutig unbefriedigt reist die Gruppe ins Dorf, bei der Gelegenheit will Anskaviat sich um den Aufbau und Betrieb einer Mietpferdstation kümmern. Im Dorf angekommen berichten die Helden über Mofas dahinscheiden und entschließen sich seine Taverne weiter zu betreiben. Wenige Nächte später trifft eine Tieflingsdame als Gesandte von Mirideon ein, dem Leiter des Zwielichtmarktes. Sie bittet die Gruppe mit ihr den Markt zu besuchen und ihren Meister zu treffen. Anskaviat lädt die hübsche Frau noch am gleichen Abend zum Essen und Tanzen ein, leider vermasselte der mitgereiste Anwalt aus Mulsantir ihm die Tour, weshalb die Dame nun nicht mehr gut auf Anskaviat zu sprechen ist. Am nächsten Tag reist der Anwalt ab um sein Glück in der Welt zu suchen und die Gruppe teleportiert sich zum Zwielichtmarkt, wo die drei Neuankömmlinge auch der Lichtstadt zugeordnet werden.

Ende

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