beschwörerDem Himmel so fern (The Sainted Sinners)

Das Ritual war erfolgreich beendet. Endlich. Nach vielen Jahren des Suchens hatten seine Spione und Kundschafter die nötigen Informationen zusammengetragen, damit er das Ritual durchführen konnte. Das Leben, welches er seinen Sklaven im Verlauf dessen entzogen hatte, um sein eigenes zu schonen, war nicht verschwendet. Als er aus der Trance erwachte, war er sicher, dass es erfolgreich gewesen ist. Nun mussten seine Männer nur noch den Rest erledigen. Als er die Augen öffnete, war der Raum genauso, wie er ihn vor drei Tagen betreten hatte. Fackeln erhellten die steingehauenen Wände seiner Ritualkammer. Die eingelassenen Metalle im Boden, die den Ritualkreis formten, waren noch immer leicht am Glühen, da ihre Energie nur langsam weichen würde.Die Tür öffnet sich und sein ältester Assistent kommt ihm näher. „Meister,….hat alles zu Eurer Zufriedenheit funktioniert?“ Er nickte, noch geschwächt von der Tortur, die er sich in den letzten Tagen hatte angedeihen lassen. Die kleine Kreatur in ihrer kleinen schwarzen Robe erwiderte erfreut sein Nicken mit einem Lächeln, bei dem man die kleinen spitzen Zähne, die seine Art so ausmachten, erkennen konnte. Mit dunkler Stimme spricht der Meister: „Schick die Männer los. Sie wissen, was zutun ist. Und sagt ihm, dass die Priesterin unterwegs sein wird. Fangt sie ab und bringt sie mir.“ Die kleine Kreatur nickt beflissentlich und macht sich auf dem Weg. An der Tür dreht sie sich erneut um. „Meister, was sollen wir mit den Verrätern machen?“ …ein kurzes Schweigen erfüllt den Raum…. „Tötet sie,..tötet sie alle!“ Wieder nickt die kleine Kreatur und verlässt den Raum. Der Mann in der Mitte des Ritualplatzes, in seiner schwarzen Robe, spürt den Rausch der Macht, deren Herr er vor so wenigen Augenblicken noch gewesen und verfällt in ein wissendes Lächeln. *Bald wird er mein sein…*


 

In Unirea bricht einer neuer Tag an. Die Leute gehen ihrem Tagesgeschäften nach, bekommen aber mit, das etwas Ausserordentliches passiert. Gegen Mittag kommt ein kleiner Wagenzug im Dorf.  Der Ankömmlinge sind scheinbar fahrende Händler, die nach Unireas gekommen sind, ein paar Geschäfte zu machen. Igmar Rotkopf, ein rothaarige charismatischer Händler verkauft ujnd tauscht seine Waren mitten im Dorf und großem Getöse und unter Beweis seiner Marktschreierfähigkeiten, während seine überaus attraktive, ebenfalls rothaarige halb-elfische Ehefrau Adielia natürlich Heiltrünke und Salnen an den Mann bzw. an die Frau bringt Der Wagenzug wird von dem Krieger Gregor und seinem halbOrkischen Kollgen Durmac beschützt, während der halb-elfischer Waldläufer Grünschatten mit seinem Wolf im Dorf umhergeht, immer in Sichtweite der Wagen bleibt und dabei alles im Augen behält.

Gegen Abend endet die Verkaufsveranstaltung. Während Igmar im Schatten des Abends einem letzten Kunden etwas Diebeswerkzeug verkauft, tritt Durmac mit seiner Kettenrüstung und seinen Waffen in die Schmiede der Zwerge und bittet darum, sich dort etwas  um sein Zeug kümmern zu dürfen. Dieses wird ihm nicht verwehrt, obwohl erst am nächsten Tag dort arbeiten darf, was er dann auch tut und so seines Ausrüstung offenbar für einen Kampf vorbereitet, während die zwergische Schmiedin und Paladina des Moradin versucht, ihn auszuhOrkhen, woher er stammt und was seine Mission währe. Doch Durmac bleibt standhaft.

Am Abend findet sich Adelia bei Angelique ein und bespricht mit ihr ein paar Dinge und bittet um eine größere Menge Rationen, da die kommende Reise sehr lange dauern wird. Dies wird akzeptiert. Da die Paladina Agnes von dem Gespräch etwas mitbekommt, trifft sie sich mit Angelique nach deren Besprechung und versucht Informationen über Adelia zu erhalten. Angelique kann leider nicht wirklich Aussagen machen ausser das Adelia offenbar eine Gesandte der Chauntea ist und empfiehlt Agnes, Adelia selbst zu befragen, was diese auch umgehend tut. Das Gespräch mit Adilia Abend in der Berserker – Lounge verläuft relativ unbefriedigend. Adelia streut ein paar vielfältig deutbare Informationen in das Gespräch ein und macht keinerlei klare Aussagen zur bevorstehenden Reise. Trotzallem schenkt Sie Agnes ein weißes Tuch mit dem Signum der Chauntea und dem Hinweis, Sie möge auf die „Zeichen“ achten. Damit war das Gespräch auch beendet.

Im Verlaufe des Abends kommt auch Igmar in die Lounge und das Händlerehepaar lässt die Anwesenden an ihrer Großzügigkeit teilhaben, in dem ein Fass guten Bieres von Gregor herein gerollt und zur Freude der Anwesenden geöffnet und der Inhalt frei verteilt wird.  Igmar selber setzt sich im Laufe des Abends zu den Zwergen und kredenzt ihnen eine Flasche erlesenen Schlangenkopf-Schnaps und feiert mit ihnen, während seine Frau mit den anderen Bewohnern des Dorfes Unterhaltungen führt. Gegen Mitternacht ziehen das Händler-Ehhepaar und Gregor wieder zu ihren Wagen, in deren Nähe sie dann übernachten.

Am nächsten Morgen verkauft Igmar und seine Frau bis Mittag noch einige Waren an die Bewohner des Dorfes und nachdem einige Säcke mit den Rationen auf die Wagen verladen wurden, ziehen die Rotkopfs auch weiter. Der weitere Tag verläuft ereignislos.

In der Nacht hat Agnes einen Traum. Sie findet sich wieder in großer Höhe und sieht unter sich dass Land, wie es sich in der Dunkelheit unter ihr erstreckt. Als sie sich weiter umsieht, bemerkt sie die Sonne, die offenbar auf direkt auf sie zu kommt. Bei näherem Besehen handelrt es sich viel mehr um eine Art Feuerball, der offenbar in direkter Flugbahn auf sie zukommt und dem sie ausweichen muss. Beim Vorbeifliegen erkennt sie einen Meteoriten, der in hohem Bogen auf die Erde niederfällt und dort irgendwo in der nördlichen Region mit einem mächtigen Aufleuchten einschlägt.

Sie wacht auf. Es ist ein früher Morgen und das Dorf beginnt langsam zu erwachen. Schnell erhebt Sie sich und sucht den Anführer der Berserker und Angelique auf, um sie zu warnen. Nebenbei weckt sie einen der Schlafenden, damit dieser Alarm schlägt, was da zu führt, dass tatsächlich Alarm gerufen wird und jede wehrfähige Person im Dorf sich kampfbereit macht.

Agenes erzählt Angelique und dem Berserker-Anführer von ihrem Traum und fordert die Verstärkung der Wachen und der Patroullien, was umgehend veranlasst wird.

Im Zuge dieser Maßnahmen tritt einer der Wachhabenden an Agnes heran und bittet Sie, sie etwas Auffälliges anzusehen. Sie folgt dem Mann auf einem der Türme und erhält dort ein Stück Kristall, welches die Wachleute als Sichtverstärkung für ihre Umsichten nutzen. Während dessen ist ein anderer der Abenteurer auf eines der Haus-Dächer geklettert und sieht sich mit um. Der Kristall zeigt auf einem Hügel, vielleicht 200m entfernt, zwei kleine Personen, von denen eine mit einem langen Stab, an dem ein helles Tuch befestigt zu seien scheint, winkt. Agnes befiehlt drei Berserkern, sich das anzusehen und dem Abenteurer auf dem Dach, diesen nachzugehen und Aufklärung zu betreiben.

Die drei Berserker gehen in Richtung des Hügels und finden dort zwei Goblins, einen jungen Mann und eine junge Frau in ordentlicher Lederkleidung, mit Dolchen, Speeren sowie Kurzbögen bewaffnet, die offenbar Kontakt mit dem Dorf aufnehmen möchten. Die Goblins stellen sich als Grebo, Sohn der Train und Orfa-Mell Throkksdotier vor, die im Auftrag der Großen Mutter, der Schamanin ihres Dorfes hierher geschickt worden sind, um Hilfe zu erbitten gegen eine Schar Orks, welche die Höhlen, die Throkks Stamm seit langer Zeit als Heim dienen, besetzen.

Die beiden werden von den Berserkern zu Angelique gebracht und sprechen dort vor. Sichtlich eingeschüchtert durch die Berserker und vor allem die Zwerge, die in voller Kampfmontur in der Nähe stehen. Bei näherer Betrachtung stellt sich das Tuch, welches am Sperr des Goblin-Fräuleins angebracht war für Agnes, als ein ebensolches Tuch heraus, wie sie es von Adelia geschenkt bekommen hatte. Als die Zwerge hören, dass es gegen Orks geht sind sie geschlossen sofort dabei. Die Gruppe wird begleitet vom Magier Mofa und dem Schurken Silk.

Die nächsten zwei Tage zieht die Gruppe nach Osten in die Nähe der Hügel, wo Throkks Stamm in einer schlecht einsehbaren Senke, ein kleines Lager aufbebaut hat. Dort treffen die Abenteurer auf die Schamanin Myev, bei der es sich um eine Halb-Orkin handelt, die offenbar bei Throkks Stamm lebt. Diese erzählt ihnen, dass etwa 15 Orks das Dorf überfallen haben und der Stamm nur mit Verlusten den Rückzug antreten konnte. Sie erzählt auch, dass die Orks irgendetwas suchen deswegen immer wieder Gruppen in die Ebenen schicken. Der Schurke (Hier bitte Name einsetzen.) fragt, ob es vielleicht einen extra Zugang zur Höhle gibt und der Häuptling gibt ihm die Beschreibung eines kleinen Ganges, der von Nord-Westen in die Höhle führt, aber mit Fallen gesichert worden ist. Der Plan ist jetzt, dass die Zwerger einen Direkten Angrif auf den Haupteingang der Höhle ausführen, während Mofa und der Schurke von der Seite kommen. Da man aber erst am Morgen angreifen möchte, bleiben die Abenteurer über Nacht im Lager von Throkks Stamm.

In der Nacht gibt es Radau, da die Späher von Throkks Stamm etwas gefunden haben. Sie bringen auf einer Trage Igmar Rotkopf ins Lager, begleitet vonb einem sichtlich verletzten Grünschatten. Berichtet wird, dass der Wagenzug der  Rotkopfs von  Orks überfallen worden ist. Die beiden Wachen (Gregor und Durmac) sind als Erstes gefallen, Während Igmar und Grünschatten verzweifelt Widerstand leisteten. Doch am Ende mussten sie fallen und die Orks nahmen Adelia mit.Es ist anzunehmen, dass sie jetzt in der Höhle festgehalten wird. Nachdem Igmar mit Hilfe der Paladina langsam geheilt wird, erwacht er und es dauert nicht lange, bis er bestürzt den Verlust seiner Frau erfahren muss. Kurzum bietet er den Helden 50GS pro Person für die Rettung seiner Angtrauten.

Der Plan ist jetzt, dass die Zwerge im Morgengrauen angreifen und Mofa, der Schurke und Grünschatten, der ebenfalls wieder unter den Lebenden weilt , über den Hintereingang in die Höhle eindringen. Gesagt, getan….die Zwerge stürmen am Morgen in den Vordereingang der Mine und messen ihre Kräft mit den Orks, während Abteilung „Schleichen und Sneaken“ über den Hintereingang die Höhle betritt. Dabei werden erfolgreich etliche Fallen umgangen und auch ein paar deaktiviert. Die Schlacht ist im Gange und die Zwerge und Orks tun ihr Bestes, um einander richtig wehzutun. Dem Schurrken gelingt es, sich an zwei Orks, die hinter einer Barikade in Deckung stehen heran zuschleichen und einen schmerzhaften Treffer bei einem anzubringen, womit auch die Schleichertruppe die Feindseligkeiten offiziell eröffnet. Es gelingt ihnen unter Schlägen und Tritten der beiden Orks (….armer Schurke….) diese in den Gang zu locken, in welchem der Magier (Hoh..Mofa!!) den Boden glitschig werden lässt, dass einer von beiden sogar hinfällt. Die Truppe zieht sich weiter in den Gang zurück und liefert sich mit den beiden Orks ein heldenhaftes Verteidigungsgefecht, bei dem ein Ork, halb aufgeschlitzt von den Klingen des Schurken und abgefackelt von den Feuern des Magiers entgültig vor Grumsch tritt, während der zweite Ork ganz unorkisch, brennend den Rückzug antritt.

Die Schlacht wendet sich zum Guten. Ein Großteil der Orks wird von der Zwergenkriegern fachgerecht zerlegt, während der Anführer sich mit der Paladina einen Zweikampft liefert, der überraschenderweise extrem kurz verläuft. Die Paladina hatte offenbar nicht nur die Unterstützung ihres Gottes, sondern auch jede Menge Glück auf ihrer Seite.  Nach dem Ende des Gefechtes finden die Abenteurer Adelia in einem rostigen Metallkäfig wieder und befreien sie. Ebenso finden sie in der Nähe des Thrones, den der Anführer sich offenbar hatte bauen lassen eine Kiste von guter Qualität mit dem Signum von Thay, in der ein paar hervorragend verarbeitete Handschuhe zu finden sind. Nebenbei erzählt Adelia, dass der Ork offenbar einen Meteoriten sucht, der von seinem Auftraggeber mit Hilfe eines Rituals aus dem Himmel geholt worden ist. Ausserdem scheint die Höhle keine Ende nach hinten hinaus zu haben, was die Paladina vermuten lässt, sie führe ins Unterreich. Nachdem die Wunden versorgt sind, zieht man erstmal zurück zu Throkks Stamm und informiert, dass die Höhle wieder frei ist. Die Paladina versucht nun, die Schamanin Myev dazu zu überreden, dass der Stamm nicht mehr in die Höhle zurückgeht, da der dortige Zugang zum Unterreich Gefahren mit sich bringen würde. Das konnte Myev aber so nicht akzeptieren, da der Stamm seit Generationen in der Höhle lebt und nicht einfach weggehen wird. Der Kompromis, der aber geschlossen wurde, lautet, dass der Stamm zurückgeht in die Höhle, die Abenteurer aber einen Abgesandten des Stammes, den Goblin Brego mitnehmen und mit ihm zusammen einen besseren Ort suchen, an dem der Stamm seine Lebensweise weiterführen kann.

Nichts destotrotz sieht sich Adilia in der Pflicht, den Meteoriten selbst zu suchen und würde am nächsten Morgen zusammen mit jenen, die bereit sind, sie zu unterstützen, in Richtung Süd-Osten aufbrechen.

Dem Himmel so fern (The Sainted Sinners)

2 thoughts on “Dem Himmel so fern (The Sainted Sinners)

  • 1. Februar 2015 um 19:12
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    Bin gespannt wie sich die Story weiterentwickelt, bislang war die Story in der Mainstory recht gut. Sicherlich ist es schwer, wenn man nicht weiß, ob alle Spieler anwesend sind für den weiteren Handlungsstrang, sie alle als NPC´s zu führen würde ich auch nicht machen. Da ich aber mal davon ausgehe, das alle am 21.02 da sein werden, kann man bestimmt die Mainstory gut fortführen. Also weiterso Klaus!!!

    • Juraag (Sebastian)
      1. Februar 2015 um 19:47
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      wie gesagt, ich würde später kommen, aber das liegt auch an meiner Schulung von der firma. Um wie viel später, das richtet sich nachdem, wo ich dann hin muss^^

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