CSI: Orlumbor (The Ragtag Bunch)

Das Monster und die Huren

Wer nur den interessanten Part lesen möchte spule bitte 283 Worte vor oder lese einfach ab Absatz 9. Danke!

 

Farius
Farius von Orlumbor

Orlumbor, ein Dorf von Welt. Bekannt für seine großartige Werft und die damit verbundene Reedereien.

Anlaufstelle für den Handel zwischen Tiefenwasser und Baldurs Tor ist Orlumbor ein Warenumschlageplatz. Das Inseldorf ist an einer natürlichen Bucht gelegen und bietet mit den vorhandenen, magisch wachsenden Ressourcen optimale Bedingungen für die Schiffsbaukunst.

Zum Einen hätten wir da den prächtigen verworrenen Wald in der Mitte der Insel, um den Holzbedarf zu decken und zum Anderen den Sumpf, um Abdichtungsmaterial zu bergen.

Dieses gemütliche ca. 800-4 Einwohnerdorf besteht größtenteils aus umgedrehten Schiffwracks, die zur Behausung umfunktioniert wurden. Gerade ist ein Fremdwort, was man wunderbar an den geschwungenen Pfaden und labyrinthartigen Wegen innerhalb des Dorfes gut einsehbar ist.

Die Tourristenbroschüre empfiehlt daher drei Wirtswracks zur Unterbringung der Gäste.

Bekannt sind in erster Linie „die Rote Marian“, Ein Bordellwrack exquisiter Klasse. Gut zu erkennen an ihrem Schild, dass eine üppige Maid zeigt, die an nichts spart, außer der Kleidung. Das Motto lautet: Eine Nacht allein, das darf nicht sein. Entsprechend ist ihre Auswahl an Lustmaiden und Knaben.

Als Zweites hätten wir das bekannte Wirtswrack „Zum frechen Huhn“. Wunderbar an ihrem Schild zu erkennen, auf dem ein verängstigtes Schwein zu sehen ist, das von einem Huhn angegriffen wird. Ein grundauf solides Etablissment, dessen Bewirtung eine Zwergin übernahm. Man munkelt, auch hier gäbe es die ein oder andere leichte Schankmaid.

Als Drittes hätten wir das unbekannte Kings Tail anzubieten. Ein Wirtswrack, dass seines Gleichen noch sucht. Ein Schild auf dem (Aus Jugendschutzgründen wurde diese Beschreibung gestrichen).

So landet an und entdeckt die große, also kleine Welt von Olumbor und ich schweife ab.

 

Die „Helden“Gruppe kam ohne weitere Umstände an ihr Ziel Orlumbor zum Sonnenuntergang an und gingen sogleich an Land. Lerinor fragte Drake nach einer guten Übernachtungsmöglichkeit und ihm wurde der Weg zum frechen Huhn beschrieben. Unten am Pier hing ein riesiges Pergament aus, auf dem ein Turnier in der Nähe Calimshafen angepriesen wurde. Allerdings schien das Datum veraltet.

Ferguson unterdessen organisierte sich eine Schubkarre für satte 2 Goldmünzen und hiefte mit seiner schauspielerischen angeboren Art die „schweren“ Kisten voller kostbarer Stoffe auf eben jene Karre. Dann machte er sich auf Richtung Pier, wobei sich Elias und Lelian ihm anschlossen. Mir Fergusaugen suchte der gute Mann nach einem Händler und das ohne Erfolg. So gingen die drei in eine der drei in das Labyrinth führende Dorf aufs geratewohl und landeten vor einem Schild mit einem verängisten Schwein, das von einem Huhn angegriffen wird. verrückte Hühner! denkt sich Ferguson und stieß mit überschwänglichem Eifer die Tür auf und muss zu seiner Missgunst feststelle, sie ist geölt und schwingt wieder hervoragend zurück. Gegen sein Gesicht. Es verursachte ein Heidenlärm und die Aufmerksamkeit des Lokals war ihm Gewiss.

Das bekam auch Lerinor mit, der sich in diesem Wirtswrack zuvor schon eingefunden hatte und in der zwergischen Wirtin Karina eine wunderbare Zuhörerin fand, die sich begeistert auf die Erlebnisse der Gruppe stürzte und mit dem Bier nicht sparte! Fergusons Auftritt irritierte die hier Anwesenden und ein einfaches „Warum, Ferguson?“ entschlüpfte einem Begleiter. Und ohne weitere Umschweife und einem kleinen Levitationszauber führte er die Gruppenbeute in das Wrack hinein. So fand die Gruppe wieder zusammen. Lediglich Rohan von der Morgenweide fehlte. Jener welcher beschloss sich dem Gefangentransport als Wache anzuschließen. Er schickte später einen Boten, der die Nachricht überbrachte, dass Rohan in der roten Marian untergekommen sei.

Ein wenig später. Die Gruppe speiste zusammen und Ferguson vollführte eine Modenschau der einkassierten Ware. Und das nicht gerade leise. Jeder im Wirtswrack konnte mit anhören welchen Wert man in den mitgeführten Kisten finden würde. Und einige Kleidungsstücke sahen zu ulkig an dem guten Kunstfanatiker aus, sodass viel Gelächter die Stimmung aufhellten. Lediglich eine Gruppe schien einen unverholen gierigen Blick auf die edlen Stoffe zu werfen und gingen sich leise beratend hinaus.

Ein Mann, der allein an einem Ecktisch stand, schien sich Notizen in einem Buch, einem Zauberbuch wie sich später herausstellte, zu machen. Natürlich bekam das auch eine gewisse hübsche Schankmaid mit und Ferguson ließ es sich nicht nehmen ihr schöne Augen zu machen und eine erfolg versprechende Nacht mit blumigen Worten zu erreichen. Der Chasrismat kennt den ein oder anderen Flirttrick. Frauen aufgepasst! Die Nacht verging, Lerinor erzählte der Zwergenwirtin weiterhin die Geschichte, Ferguson hiefte die KArre samt Kisten hoch in sein Zimmer und versiegelte die Tür mit einem „Wuuhopp“-Alarm und begnügte sich mit einer gewissen Schankmaid, Elias schlief den Schlaf der Gerechten und Lelian blickte sich draußen kurz um, besorgt wegen der Beobachtungen während der Modeschau. Aber auch er legte sich alsbald zur Ruhe.

Ferguson erwachte als erstes, nachdem er in den frühen Morgenstunden erst einschlief. Seine Angebetete musste wieder an die Arbeit ran. Er durfte weiterschlafen und hatte sich einen kleinen Schatz geangelt. Lerinor, obschon nur in Meditation machte sich ungefähr zeitgleich mit Lelian auf nach unten für ein gutes deftiges Frühstück. Die Tür ging auf und ein junger Mann kam aufgeregt zur Wirtin und versuchte sich im Flüsterton, allerdings hatte er nicht mit den guten Elfenohren gerechnet! Ha, sind die mal zu etwas gut. Vor allem, wenn die Wirtin auch noch bei Lerinor und in der Nähe von Lelian saß.

„Es ist wieder passiert. Wieder an der gleichen Stelle um Mitternacht!“  Hörten die beiden Elfen und Lerinor führte gleich die Gegenfrage an: „Was ist denn passiert?“ „Mord! Schon der Vierte!“ „Was? Wo? Wer?“

Die Wirtin seufzte und fasste sich an die Stirn. „Es geht jetzt schon seit gut 2 Wochen so. Alle paar Tage verlieren wir Jemanden. Geh am Besten zur roten Marian und rede mit Frenja Fallasdottyr. Sie ist die Besitzerin und kann dir mehr sagen.“ „Das trifft sich gut. Rohan, ein Paladin Sûnes, ist ebenfalsl dort und wird gewiss helfen wollen!“ „Das wäre schön, wenn man die Morde endlich aufklären könnte. Farius Magelarn hatte ebenfalls nach Hilfe gerufen in dieser Sache.“ „Farius Magelarn?“ „Ja, er hatte sich der Morde angenommen und ermittelt. Er ist ein Freund von Frenja.“

Lerinor bedankte sich bei der Zwergin und wendete sich zu Lelian um „Ich geh zur roten Marian und unterrichte den Paladin. Er wird gewiss helfen wollen.“

Und so trennten sich die Wege. Lelian ging hoch und weckte Elias, beide machten sich im Anschluss auf dem Weg zum Todesort. Eine Kreuzung einige Wege weiter. Lerinor ging zur roten Marian. Der Eingang war wie ein Empfangsraum, eine Treppe führte nach oben zu einer Ballustrade und Räumlichkeiten. Zwei Türen hinter dem Empfangstresen führten ebenfalls zu Räumen. Allerdings konnte man kollektives Schluchzen hören und als Lerinor die Glocke bimmelte, traten Lustknaben und Frauen aus den unteren Räumen und stellten sich präsentativ in eine Reihe auf. Vielen sah man ihre Trauer an und das machte Lerinor stutzig. Eine große blonde Frau im roten Kleid trat hinter dem Tresen und empfing Lerinor „Wählt eine aus.“ „Verzeiht, aber ich Suche einen Rohan von der Morgenweide. Er ist ein Paladin Sûnes und hat vielleicht seine Dienste angeboten oder eure genutzt.“

Nach kurzem hin und her trat ein gewisser Rohan ins Blickfeld und wurde sogleich von Lerinor aufgeklärt. Mit einer erwarteten Begeisterung stimmte der Paladin der Mithilfe zu.

Was er allerdings nicht wusste, nach ihm wird gesucht. Ein Hexer Namens Blackside kam im Auftrag Rohans Schwester, um ihn zu ihr zu teleportieren.

Aus Frenja bekamen sie noch heraus, dass es sich bei den Toten um 3 „Angestellte“ von Ihr handelte. Die Morde vor ungefähr 2 Wochen begannen, nachdem eine Belagrung der Meeresungeheuer beendet wurde und die Schiffe wieder das Meer befahren konnten, und es sich nicht um einen Menschen handeln kann, da die Verletzungen der Opfer zu bestialisch waren und nichts auf Menshclichkeit deutet. Krallen am Fundort der Leichen sprechen ebenfalls dafür. Also machen sich Lerinor und Rohan auf zum Fundort der Leiche, wo Elias und Lelian schon angekommen sind und sich mit dem Leichengräber Janush unterhalten. Er sammelte gerade die Leichenteile zusammen. Dem Opfer fehlten die Arme, ein Fuss und der Torso war komplett aufgerissen worden. Zu viel für die Umstehenden. Den beiden maigsch Begabten machte es nichts aus und die Befragung begann. Sie bekamen allerdings nicht viel mehr heraus als Lerinor und Rohan, jedoch fanden Sie am Tatort eine unmenschlich, nicht tierische lange Kralle und eine Rabenfeder. Sie wurden an Farius Magelarn verwiesen. Dieser halbe Magier besaß einen Krämerladen mit ein wenig magischen Zeug und hatte als Vertrauten einen Gefährten.

Ferguson, ebenfalls dazugestoßen fand in dem Raben einen meisterhaften Gegenspieler seines Intellekts und wenig begeistert stolzierte der Mann vor die Tür, nachdem die Befragung des guten Farius beendet war. Aber ich presche zu weit vor. Denn zuvor war noch ein gewisser Hexer Blackside in den Laden gekommen und hatte endlich den Paladin gefunden. Dieser verabschiedete sich mal mehr, mal weniger herzlich von seinen Begleitern und verschwand mittels Teleportation.

Karte
Karte

Farius ein Magier und vermutlich der einzige Magier auf der Insel, hatte sich der Suche nach dem Mörder angenommen. Er wuchtete eine Karte der Insel hervor und erläuterte alle bisherigen Erkenntnisse. Selbst Hellsehzauber sollen missglückt sein. Die Rabenfeder stammte von seinem Vertrauten und erste Verdächtigungsparameter schlichen sich in die Gedanken der Gruppe.  Und da war dieses Buch, dass Ferguson so verdammt neugierig machte. Es schien, als wollte es von Ferguson benutzt werden.

Wird Ferguson das Buch erhalten und lesen? Schafft es die Gruppe die Morde aufzuklären? Was haben die Iluminaten damit zu tun und wo ist Gallileo Mysterie, wenn man sie mal braucht?

Das und vieles mehr erfährt man in der nächste Episode von CSI: Orlumbor

CSI: Orlumbor (The Ragtag Bunch)

One thought on “CSI: Orlumbor (The Ragtag Bunch)

  • 17. November 2015 um 14:18
    Permalink

    Gut geschrieben 🙂

    Die dritte Schenke heißt übrigens Kings Lair, nicht Tail 😉

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