Aufbruch in eine neue Heimat (The Sainted Sinners)Aufbruch in eine neue Heimat (The Sainted Sinners)

Lyonel. Ein junger Krieger auf seinem Rosse traf am 7. Tarsak, als Sune sich zur Ruhe begeben wollte, im strömenden Regen auf eine kleine Gnomin, welche singend und tanzend und mit einem großen Lachen auf dem Gesicht, den Weg beschritt. Nach einem kurzen kennen lernen ritten sie weiter zur Taverne „Zum schlafenden Bär“. Rund eine Tagesreise südlich von Peltarch in Narfell, an der großen Straße, liegt diese Taverne. Es ist eine von vielen, wo Reisende am Abend einkehren können um etwas zu essen, zu trinken und ihren müden Gliedern Ruhe zu geben. Die Stimmung war ausgelassen und der Wirt verdiente sehr gut, als Lyonel und auch Jaenelle, wie die kleine Gnomin genannt wird, die Taverne betraten. Doch neben der Taverne war noch eine Karawane zu sehen. Es waren keine Händler. Es waren Siedler mit ihrem Ochsenkarren. Doch wohin die Reise gehen sollte, das erfuhren die beiden erst später, als eine Menschenfrau, welche schon rund drei bis vier Dekaden gelebt hatte, zusammen mit ihrem, offensichtlich, Ehemann und einer Elfe mit schwarz wallenden Haar die Taverne betraten. Man konnte es den beiden Menschen ansehen. Sie waren Anhänger der Chauntea, der großen Mutter. Sie sahen sich um und sie waren auf der Suche nach Abenteurern, welche sich ihnen anschließt und ihnen beim Schutz der Karawane behilflich sind. Kaum einer reagierte, bis ein Halbelf auf die drei zuging und seine Hilfe anbot. Auch der kleine Halbling Wilbur schloss sich dem Gespräch an. Selbst Lyonel, welcher das Gespräch mitbekommen hatte, als die 5 sich an einen Tisch setzten, schloss sich der Gruppierung an. Bereit sein Schwert zu erheben, um die Siedler zu beschützen. Angeline, wie die Menschenfrau hieß, war begeistert und zusammen mit Markus, ihren Ehemann, und der Elfe Rohanna, begaben sie sich dann zu den restlichen Siedlern. Das Ziel war auch inzwischen klar. Es sollte in das ferne Rashemen gehen. In einem Traum hatte Angeline einen Traum ihrer Göttin Chauntea erhalten. Ein Traum über üppiges Weideland. Fruchtbare Felder und eine Menge Platz zum siedeln. Bei den Siedlern angekommen, wurden auch die anderen vorgestellt. Es waren um die zwölf Wagen und zu jeder war eine Familie. Auch ein zwergisches Ehepaar, Grimbol und Beraka Silberhammer, waren mit dabei. Man konnte der zwergischen Frau auch ansehen, dass sie ein Kind erwartet. Die drei Abenteurer wurden empfangen und ihrer Mitte willkommen geheißen. Es wurde gelacht, gegessen und gesungen. Von dieser Musik angezogen, wie eine Motte vom licht, tauchte Jaenelle auf und schloss sich kurzer Hand den Siedlern an. Sie feierten noch bis spät in den Abend, ehe sie alle schlafen gingen.

Es war nach Mitternacht, als das Pferd von Lyonel zu seinem Herren ging um ihn zu wecken. Auf der Straße vor der Taverne, welche inzwischen dunkel war, lag ein junger fremder Mann. Er trug eine Sense auf dem Rücken und zwei Stäbe. Er stellte sich als Jack vor und nach einer kurzen Unterhaltung mit Rohanna, welche genauso wach geworden ist, wie unser halbelfischer Freund, Schlug sie Jack vor, dass er mit nach Rashemen kommt, weil er dort Nabraxus finden kann, welcher den Stab für ihn identifizieren kann. Und so verlief die Nacht ohne weitere Störungen, bis in aller Frühe die Siedler auf die Beine kamen.

Aber während Selune ihre bahn von einem Horizont zum anderen Horizont wanderte, erschien im versteck von Gagosch und Ragall ein Mann in einer roten Robe und eine Frau in einer schweren Rüstung mit Schild und Schwert vor den beiden Orks. Wie aus dem nichts sind sie aufgetaucht, um mit den beiden zu reden. Der Mann in der Robe redete und gab  Gagosch einen Geldbeutel mit rund 500 Goldstücken in Gold und Edelsteinen. Sein Vorschlag ging auf. Er schmierte den beiden Honig um den Mund und machte ihnen versprechen, dass das zehnfache für jeden seiner 31 Mann starken gruppe zukommen lässt und eine große Lieferung an Rüstungen und schilden, wenn er eine Karawane überfällt. Das einzige, was der Mann nur haben will ist ein Stab. Was mit dem Rest gemacht wird, das war ihm persönlich egal. Die Vereinbarung stand und der Mann verschwand mit seiner Begleiterin so, wie sie gekommen sind. Indem sie sich weg teleportierten. Und die eigentlich nur aus fünf Orks bestehende Gruppierung? Sie machten sich an die Arbeit. Einen halben Zehntag haben sie zeit, um Vorbereitungen zu treffen. Sie bauten ihren Hinterhalt, während die Siedler nichts ahnend mehr Weg schafften, als man es annehmen würde. Nur Wilbur fand heraus, woran es liegen könnte. Die Räder der Wagen und die Hufen der Ochsen waren magisch verzaubert. Sie haben zwei Städte passiert, ohne es zu merken und nun waren sie in der Nähe eines Waldes, als nach fünf Tagen der Treck gestoppt wurde. Grimbol hat bei einem Wagen ein Problem mit den Rädern festgestellt und zusammen mit Lyonel arbeiten sie bis in die späten Abendstunden, um diesen zu reparieren. In der Zeit haben sich auch die Augen von Jack erholt, nachdem dieser versucht hatte, Magie um sich herum zu entdecken und dabei hatte er den Stab angesehen, was die Folge war, dass er einen ganzen Tag lang blind war.

Bis jetzt war es noch eine ruhige reise gewesen, aber erst am sechsten Tage sollten die Probleme beginnen. Das Pferd von Lyonel witterte etwas. Die Vögel sangen nicht. Und so machten sich die bei der Taverne zugekommenen Reisende auf den Weg, um den Grund heraus zu finden. Und der sollte sich schon bald zeigen, wie sie feststellen mussten, als Jack einen Pfeil in den Kopf bekam. Doch er erholte sich und ehe sie sich versahen, flog ein riesiger Pfeil aus einer Balliste auf einen der Wagen zu. Der Wagen wurde getroffen und wurde in einem großen Feuerball umgeworfen. Sie mussten nun agieren. Sie mussten die Balliste ausschalten. Das war ihr Plan und diesen wollten sie auch in die Tat umsetzen, während Wilbur von dem Halbelfen gedrängt wurde, zurück zu den Siedlern zu gehen um zu helfen. Was aber nur Wilbur und Jaenelle wussten, dass es eine sehr gute Illusion war. Die Wagen standen noch genauso da, wie vorher. Und der Kampf selber? Er dauerte nicht lang. Jack wurde erneut schwer verletzt, konnte aber gerettet werden. Lyonel und Wilbur wollten zusammen mit Jaenelles Hilfe die Balliste zerstören, lösten dabei aber eine weitere Falle aus, woraufhin Wilbur verletzt worden ist. Die Orks jedoch, die einen Mann durch Jack verloren haben, versuchten nun die Siedler von der Seite an zu greifen, aber Rohanna reagierte geistesgegenwärtig und schloss den einen Angreifer in eine Feuerwand ein. Die Orks? Sie wurden vertrieben. Sie verschwanden und die Elfe hob die Illusion auf und die Reise ging friedlich und ohne Zwischenfälle weiter, bis sie zwei Tage östlich von Mulptan ihre neue Heimat fanden. Das war der 18. Tarsak, wo die Siedler in ihrer neuen Heimat ankamen und die Abenteurer entlohnt wurden. Rohanna selber bot sich an, Jack und die anderen nach Mulptan zu begleiten, wo er Nabraxus suchen konnte. Zwei Tage dauerte diese Reise, als sie vor den Toren von Mulptan ankamen.

Aufbruch in eine neue Heimat (The Sainted Sinners)

5 thoughts on “Aufbruch in eine neue Heimat (The Sainted Sinners)

  • Sebastian
    22. Oktober 2014 um 19:54
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    so. die Übersicht über das Abenteuer ist da. es ist noch nicht perfekt, aber ich hoffe, dass es erstmal okay so ist. Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass es Spaß gemacht hat. trotz kleinerer ruckler und fehler von meiner Seite her, hat das Spielen wirklich laune gemacht.

    @ MArkus:

    Wenn ich den namen von deinem char habe, dann wird er hier ergänzt^^

  • 23. Oktober 2014 um 14:57
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    Jo war wirklich recht amüsant, aber es haben ja zum Glück alle Charaktere überlebt und bei dem ein oder anderen ist es eine Erfahrung wert gewesen, sich nicht wie ein Irrer mit einer Sense schwingenden ganz vorne hinzustellen und somit nicht nur die Aufmerksamkeit von den Freunden, sondern auch von den Feinden zu bekommen. Klarer Fall Kopfschuss 🙂

    • Sebastian
      23. Oktober 2014 um 18:08
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      Erfahrungen sind immer gut^^

      Ach ja vergessen mit zu notieren. Es gab 1250 XPs für jeden von euch

  • Sebastian
    1. November 2014 um 8:39
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    moin.

    ich werde wieder meine Bude zur Verfügung stellen, wenn nichts dazwischen kommen sollte und keienr was dagegen hat

  • 13. November 2014 um 14:46
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    Freu mich bei der Runde nochmal leiten zu dürfen. Aus diesem Grund hab an diesem Abend was besonders mit euch vor was wir bislang in unseren über 16 Jahren noch nie gemacht haben. Lasst euch also überraschen.

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