Eisberg voraus (The Grey Guardians&Cult of the Damned)Eisberg voraus (The Grey Guardians&Cult of the Damned)

Nachdem die Karavelle aufgebracht, die Ladung auf die Bluthand gebracht worden war, setzte man die Reise nach Tiefwasser fort, jetzt mit 2 Schiffen. Inzwischen schreiben wir den 23. Uktar, des Jahres 1372. Die Mannschaft war froh die ersten Ausläufer der Walknochen zu Sunes Höchststand in Sichtweite zu bekommen, denn das bedeutete man hatte noch 2 Tage bis zum Einlaufen in Tiefwasser. So ging man geschäftig ans Tageswerk. Der Barde nahm einige genüssliche Züge aus seiner Pfeife die er mit zu trockenem Tabak gestopft hatte und seine Blicke verweilten eine Zeitlang am Horizont… Während seine Rauchfahnen sich in den Böen auflösten, schwelgte er in Überlegungen welche neuen Märkte man in Tiefwasser erschließen könnte. Lajana hatte sich unterdessen unter die Mannschaft gemischt und wurde dem Krähennest zugeteilt. Ihre Begeisterung hielt sich in Grenzen, zumal sie zur Hundswache in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages Ausschau halten sollte (wie tückisch das Meer ist, sollte sie in den nächsten Stunden noch zu spüren bekommen). Sie war aber nicht die einzige Person die in den nebligen frühen Morgenstunden an Bord unterwegs war. Ein alter Freibeuter, mit seinem breitkrempigen durchlöcherten Hut den er tief ins Gesicht gezogen hatte, wankte mit seinem Holzbein klappernd über das Deck in Richtung Bug, während er in der einen Hand eine Flasche mit billigem Fussel hielt und ab und zu einen Schluck aus ihr nahm. Vinlay hatte unter Deck auch keinen ruhigen Moment gefunden und war ebenfalls am Bug des Schiffes und betrachtete die seichten Wellen wie Sie vom schnittigen Bug durchpflügt werden. Der alte Mann näherte sich Vinyley und sang, während er schwankend nach vorne kam eine alte Seemannsweise. Als der Mann auf Höhe von Vinley war, schlug diesem eine sich magenumdrehende Woge von Gerüchen, bestehend aus Rum, Schweiß und faulenden Zähnen, entgegen. Um sich auf andere Gedanken zu bringen, stimmte Vinley auf seiner Laute zur Seemannsweise mit ein. Eine Weile nach dem die Weise geendet hatte, meinte der Freibeuter mit einem prüfenden Blick auf das Meer wie zu sich selbst:  „Das wird kein guter Tag.” So war die lange Stille gebrochen.

Nur Kendrick war noch unter Deck und hatte sich ein lustiges Spässchen erlaub, als er nach und nach die Seile einer Hängematte von einem darinliegendem Ork anschnitt…der Ork, sollte Aufgrund dieses Streiches später mit dem Lebendavonkommen..

Lajana betrachtete die Beiden und nahm aus ihren Augenwinkel wahr wie Kendrick inzwischen an Deck gekommen war. Sie hatte nicht bemerkt wie das Treibeis um das Schiff herum zugenommen hatte.  Bevor Kendrick sich zu den Beiden am Bug dazugesellen konnte, hatte Vinlay in Erfahrung gebracht, das ihr Zielhafen nicht Tiefwasser,  sondern der Schädelhafen war. Weiterhin war wohl eine besondere Fracht auf der gekapperten Karavelle gewesen.. mit der es eine besondere Bewandniss habe.. Als Kendrick am Bug ankam, bemerkte auch er nicht die Gefahr vor die das Schiff geradewegs reinsteuerte. Ein dumpfes Knirschen unterbrach das Gespräch. Ein heftiger Ruck ging duchs Schiff und schleuderte Vinlay und den Seemann durcheinander, als ein Eisberg, das Schiff kurz unterhalb der Wasserline wie eine Dose aufschnitt.

Durch den starken Aufprall rissen die Seile der Hängematte, der Ork viel auf den Schiffsboden, während knirschend die aufreissende Eisfläche alles zeriss was sich über seinen Kopf befand.

Lajana hatte den Eisberg zu spät gemerkt und seilte sich eilends vom Krähennest ab, nur um unten angekommen, festzustellen, das dem Steuermann ein gebrochener Flock durch seinen Körper ragte.

Kendrick fackelte nicht lang und machte sich eilig auf den Weg zur Kapitänskabine…da angekommen klopfte er heftig gegen die Tür..

Vinlay kam wieder auf die Beine, während von unter Deck Schreie von Sterbendenden nach oben drangen. Er rannte jetzt ebenfalls Richtung Heck des Schiffs und konnte noch sehen wie die Tür des Kapitäns, wo Kendrick davorstand, im wahrsten Sinne des Wortes aus den Angeln zerfetzt wurde. Er rannte aber weiter zu Lajana die neben neben dem Steuermann stand.

Baskerat hatte sich schnell von dem Schreck erholt und eilte von unten, an Deck, nur um festzustellen das die die ihm nacheilten sich in rattenähnliche Wesen verwandelten. Das hatte der Gruppe noch gefehlt, ein Schiff voll mit Lykanthopen, wo jeder Biss eine Gefahr für sich darstellte. Baskerat nahm eine Verteidigungsposition ein, während er sich von den Lykanthropen, Richtung Heck zurückzog. an seiner Seite war ein Magier oder Priester der seinerseits diverse Verteidigungsmaßnahmen ergriff um sein Leben zu retten. Der Freibeuter der noch am Boden lag war das erste Opfer der Lykanthropen, er wurde zerfetz und Teile von ihm hingen an der Bordwand des Schiffes, während sich die Lykanthropen sich der Gruppe zuwandten.

Ungläubig starrte Kendrick den verwandelten Kapitän an, nur um sich vor dessen Beine zu übergeben. Inzwischen hatte sich der Rest der Gruppe sich gesammelt und am Bug versammelt, wo ihre einzige Rettung an 2 Seilen hing.. ein Ruderboot. Die Zeit drängte. Vinlay setzt setzte einen Zauber ein, ein Ebenbild von ihm tauchte am Bug auf, während er selber unsichtbar durch die Luft schwebte und Kendrick im richtigen Augenblick packte und nach oben zog als der Lykanthrop mit seinen tödlichen scharfen Fängen Kendrick ansprang. Er verfehlte die beiden. Baskerat und der Kleriker wurden rücklings die letzten Stufen des Achterdecks zurückgetrieben, als Lajana das eine Seile von der Befestigung des Ruderbootes durchtrennte.

Am Steuerruder angekommen, spang Kendrick noch in der Luft weiter, in die gegenüberliegende Ecke wo Baskerat inzwischen angekommen war, denn mit einem lauten Krachen landete der Lykanthrop, der Kendrick ins Visier genommen hatte auf Vinlay.. der stöhnte auf und konnte nichts machen, da das Gewicht des ehemaligen Kapitäns, die Luft aus seinen Lungen presste. Layana spannte im Handumdrehen ihren Bogen und feuerte 2 Pfeile auf den am Steuerrad sitzenden Lykanthropen.. beide trafen, wurden aber von ihm ignoriert, als wäre es kleine Holzsplitter.

Der inzwischen arg in Bedrängniss geraten Baskert, bekam Unterstützung durch ein Schutzschild, das  der „Magier“ neben ihm gewirkt hatte.  Es sollte aber noch sein Verhängniss werden.

Der Lykanthrop hockte nach wie vor auf Vinlay, der sich darauf konzentierte nicht zerquetscht zu werden unter der Masse.

Kendrick reagierte als erster und entzündete eine Flasche mit brennbaren Material und schleuderte sie in Richtung des hockenden Lykanthropen, verfehlte und traf stattdessen den „Magier“ die Druckwelle schleuderte Baskerat über die Brüstung dirket ins Wasser..ihm folgte der brennende „Magier“

Der gereizte Lykanthrop sprang ab und wollte Kendrick mit seinen scharfen Krallen zerfetzen, ein Ruck der durch das Schiff ging, als eine weitere Eisscholle das Schiff traf, brachte ihm beim Absprung aus dem Gleichgewicht und fing an zu trudeln und rollte auf Lajana  zu…diese machten einen gekonnten Satz zu Seite und der Lykanthrop entschwand aus der Sicht.  Inzwichen waren die anderen Lykanthropen nachgerückt und hatten die 3 in die Ecke des Schiffs gedrängt. Entschlossen sprangen alle 3 mit letzter Kraft auf das Ruderboot, Kendrick duchtrennte das letzte Seil.

Das Boot schlug auf der Wasseroberfläche auf und alle drei konnten sich im Boot halten. Niemand bemerkte wie Vinlay eine kleine Statuete ins Wasser hielt, woraufhin ein Delphin auftauchte der ihn zu dem immernoch im kalten Wasser befindenen Baskerat brachte. Unterdessen änderte auch der durchgefrorene „Magier“ seinen Kurs und hielt nun auf das Boot der Freunde zu, in der Hoffnung von ihnen Hilfe zu bekommen.  Indessen machte Lajana sich daran das Schlepptau zu dem gekapperten Schiff zu durchtrennen da das Schiff, auf dem der Kampf stattgefunden hatte, allmählich unterging.

Die Lykanthropen retten sich auf die Eisscholle, die von dem Schiff gerammt worden war. Auch der Kapitän war darunter, er war nicht wie man vermutet hatte ins Wasser gefallen, sondern hatte sich an der Brüstung festgekrallt und war so dem kalten Bad entgangen.

Nachdem Baskerat aus dem Eiswasser geborgen war, brachte Vinlay ihn zu dem Boot.  Den Magier, von allen ignorierend, unternahm Lajana den 3ten Versuch das Tau zu kappen und hatte damit Erfolg. Das angespannte Tau plaschte auf die Wasseroberfläche. Nach einem sehr kurzem Gespräch  (man hatte den armen „Magier“ eine ganze Weile im eiskalten Wasser zappeln lassen), ließ man den halb „angesengten“ Schifbrüchigen an Bord des Ruderbootes. Der sich nach einer kurzen Aufwärmphase über Baskerat machte und einen Zauber wirkte, woraufhin sein Arm einfror..was das für ein Zauber sein mochte.

Kendrick war in der Zwischenzeit an dem schrägen Heck der Bluthund(der Bug der Bluthund war schon nicht mehr oberhalb der Wasseroberfäche zu sehen)   bis zur Kapitänskabine geklettert und hatte geschickt das Buntglasfenster geöffnet, nachdem er ein bewussloses Kind auf dem Bett des Kapitäns entdeckt hatte.  Schnell und umsichtig  nahm er die Kabine unter die Lupe und suchte nach allen was wertvoll war inkl. Seekarten und Ladungspapiere.

Nachdem Vinlay.. den Delphin fortgeschickt hatte, wirkte er erneut einen Zauber und erschuf ein…

Obwohl die Zeit drängte, unternahm er mehrer Versuche den kleinen Wandtresor zu öffnen,  den er entdeckt hatte, leider vergeblich und so packte er fix einige Sachen zusammen und kletterte, nachdem er das Kind bei Vinlay auf seinem Flugtier in  Sicherheit gebracht hatte, nach draussen und stellte sich auf das inzwischen waagerechte aufragende Heck des Schiffes…und innerhalb weniger kürzester Zeit war das voller Nebel und aus diesem brach eine Nachtmahr hervor, auf dessen Rücken Kendrick saß.  Während Vinlay das kleine Mädchen zu dem Rettungsboot brachte, was inzwischen Kurs auf die Karavelle genommen hatte,  näherte sich Kendrick dieser und versuchte eine geeignete Landepostion auszumachen und beobachtete das Treiben auf dem Schiff. Er konnte lediglich einen Steuermann und 4 Soldaten erkennen, die ausgerüstet mit Armbrüsten von dem Treiben auf dem anderen Schiff mitbekommen hatten. Im Gegensatz zu der anderen Manschaft…. hatten diese sich nicht in Lykanthropen verwandelt.

 

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