fr_cormyrAuf dem Weg nach Arabel (Group7)

Die Gruppe war bis zu den Mittagsstunden unterwegs gewesen, als man sich niederließ um zu rasten. Lia versorgte sich und die anderen mit dem Essen aus der Satteltasche ihres Schimmels und alle genossen die Ruhe.
Während der Mahlzeit vernahmen Goa und Azazil nicht unweit des Lagers Schmiedegeräusche. Es wurde beschlossen, sich nach dem Schmausen dorthin zu begeben, hofften doch die beiden ein paar Pfeilspitzen zu ergattern.
Nach ein paar Gehminuten kam eine Blockhütte in Sicht. An der Esse davor standen ein Zwerg der eifrig schmiedete, ein Halbling der den Blasebalg der Schmiede bediente und ein Elf der alle beide im Blick hatte.
Der Halbling erblickte die Gruppe zuerst und richtete seine Worte an den Elfen „Serethin, wir bekommen besuch!“
Dieser drehte sich schwungvoll der Clique zu und sah sie freundlich an. „Tymora zum Gruße! Was macht ihr hier und was wollt ihr?“
Goa grüßte ebenfalls höflich und erzählte, dass sie die Schmiedegeräusche gehört haben und dass sie hier auf ein Geschäft hofften.
Der Halbling zeterte los, dass er gleich der Meinung war, sie hätten die Hütte weiter im Wald errichten sollen, doch der Elf beruhigte Dorin und fragte weiter, was sie denn erhandeln wollten.
Goa erzählte nun, dass sie ein paar Pfeilspitzen gebrauchen könnten und der Elf grinste leicht. „Wenn ihr für uns die Baumstümpfe rodet, macht euch Graugrimm jene in dieser Zeit.“ Nach einigem hin und her kam man zu keiner Einigung und die Trupp wollte schon weiter ziehen, als Dorin sich an sie richtete. „Könnt ihr wenigstens…diesen Beutel mit nach Immersee nehmen?“
Die Sippe überlegte kurz, war sich aber dann einig, dass dies ein zu großer Umweg für sie wäre. Auf die Frage, was denn in diesem Beutel sei, gab es die Antwort „Erde“. Als Dorin dann aber in die fragenden Gesichter der Schar blickte, ergänzte er noch, dass es eine Bodenprobe sei, die er gerne untersucht haben wolle, denn es wäre wichtig zu wissen, ob der Boden hier wirklich vergiftet sei und ob sich Erze hier befinden würden.
Azazil, Goa und Lia boten ihre Dienste als Alchimisten an, um die Probe direkt hier zu untersuchen. Dankend gab der Halbling ihnen den Beutel und die drei verschwanden in der kärglich eingerichteten Hütte.
Nachdem die drei einige Zeit damit verbrachten, die Erde zu untersuchen, kamen sie zu dem Entschluss, dass es zwar möglich sei, hier etwas anzubauen, es jedoch ratsam wäre diese Sachen nur im gekochten oder gebackenen Zustand zu sich zu nehmen. Leider mussten die drei Serethin mitteilen, dass in der Bodenprobe nur ein winziger Teil Kupfer zu finden war.
Enttäuscht über das Ergebnis, mussten Dorin und der Elf nun überlegen, wie sie dies dem Zwerg beibringen sollten.
Dieser war nun draußen zu hören, wie er seinem Unmut grummelnd Ausdruck verlieh. Der Halbling flitzte hinaus um seine Arbeit an dem Blasebalg wieder aufzunehmen, was bei einigen ein Schmunzeln aufs Gesicht zauberte, war es doch ein witziger Anblick, wie der kleine versuchte, den großen Blasebalg zu bedienen.
Goa überredete Durin doch Graugrimm zur Hand zu gehen, was dieser dann auch tat.
An der Esse angekommen, freute sich der Zwerg einen anderen zu sehen, dass die beiden schnell ins Gespräch kamen. Durin erzählte von seiner Heimat, welche unweit von hier wäre und von der Zwergenbinge. Graugrimm sog die Worte auf und konnte kaum glauben was er dort hörte. Er entschuldigte sich für einen Moment, ging in die Hütte, griff sich sein Zeug und kam mit einem Pony wieder. Er verabschiedete sich von den anderen beiden und verschwand in die Richtung, aus der gerade die Gruppe gekommen war.
Leicht säuerlich stellten Serethin und Dorin Durin zu rede, doch dieser sagte nur, dass er von seiner Heimat erzählt hätte und widmete sich dann den restlichen Pfeilspitzen zu.
Da sich der Halbling und der Elf stritten, bemerkten sie gar nicht, wie sich die Gruppe verabschiedete und weiterzog.
Erst als es fast auf Mitternacht zuging, wurde ein kleiner Lagerplatz zum Schlafen gesucht. Goa, der die erste Wache übernahm, wurde auf eine Person aufmerksam, die sich
dem Rastplatz näherte. Der Sonnenelf ging dem Geschöpf entgegen. Dieses stellte sich als Nils vor und er erklärte, dass er ein bestimmtes Holz fällen wolle, welches um Mitternacht besonders leicht zu fällen war. Goa ließ ihn gewähren und sicherte sich so mehrere Pfeilschaffte. Während Nils nun die Bäume abholzte wachten ein paar aus der Gruppe auf, doch da keine Gefahr zu erkennen war, blieben alle ruhig. Nils bot ihnen an bei sich im Lager zu schlafen und so zogen alle dorthin um. Auf dem Weg dorthin kam man ins Gespräch und er fragte, ob jemand aus Donnerfels sei. Da nur Lia diese Frage bejahte erkundigte sich der Holzfäller gleich nach dem Turnier und als Kr’kall’a zu verstehen gab, dass er Thalos kenne ergab sich eine Unterhaltung zwischen den beiden, aus der hervorging, ob der Halbriese nicht ein gutes Wort bei dem neuen Lehnsherren einlegen könnte, denn Nils wolle sein Land vergrößern. Kr’kall’a erwiderte darauf nichts weiter und zu seinem Glück hatten sie den Planwagen erreicht. Kr’kall’a verschwand auf dem Wagen und legte sich sogleich schlafen. Ebenso wie die anderen, außer Lia und Durin, die sich einen geräucherten Fisch und etwas Brot von Nils schmecken ließen. Zusätzlich bot er ein zwergisches Starkbier an. Durin genehmigte sich einige Humpen davon, während Lia sich mit einem Halben zufrieden gab und Nils schon vom ersten Schluck in tiefen Schlaf fiel.

Am nächsten Morgen machten sich die Truppe gestärkt auf den Weg nach ­­­­Noktil.aquatic_troll
Lia ritt auf ihrem Pferd voraus und vernahm nach ein paar Metern ein merkwürdiges Geräusch. Sie erzählte den anderen davon und Nils erkannte sofort, um was bzw. wen es sich handelte. Und er fragte, ob die Gruppe Ahnung von Wassertrollen hätte. Die meisten zuckten mit den Schultern, aber es waren sich alle einig, dass Feuer als Waffe eine gute Wahl wäre.
Lia machte sich als Falke daran herauszufinden mit wie vielen Trollen zu rechnen wäre, konnte aber nur einen ausmachen. Dies wiederum erstaunte den Holzfäller, da sie sonst immer zu mehreren kämen um die Schafe zu reißen, die auf der Wiese grasen würden. Kaum ausgesprochen ertönte ein Horn und man war sich sicher, dass der Troll Verstärkung angefordert hatte.
Und richtig…auf die Truppe kamen nun sieben von diesen Ungetümen zu. Und so machten sich alle kampfbereit. Nils zauberte um ein Ölfass eine Schafillusion, in der Hoffnung dass einer der Trolle es „verspeisen“ wolle und man es dann in Brand stecken könnte.
Lia verzauberte sich selbst und auf einen Bereich vor dem Planwagen wirkte sie verstricken. Einige Trolle mussten sich erst befreien um zu der Gruppe zu gelangen und einige kamen langsam voran. Kaum war der erste Troll in Schussweite, flogen die brennenden Pfeile und Molotows durch die Gegend. Als einer der Trolle nach dem Schaf griff, brannte es auch schon und zwei der Trolle gleich mit.
Und so ging es eine Weile hin und her. Auch die Gruppe bekam ihre Treffer ab, aber es war die, die den Kampf schließlich gewann. Die Verletzten wurden versorgt und es wurde überlegt erst nach einer kurzen Rast weiterzureisen.

 

Erfahrungspunkte für den Abend

IvI 6 – 1750
IvI 7 – 1450IvI 8 – 1300
IvI 9 – 1050

Auf dem Weg nach Arabel (Group7)

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