Antons Tagebucheintrag Nr. 2/0 (Invictus Igni)

Nachdem sich unsere Gruppe dazu bereit erklärt hat der Armee bestehend aus Bugbears, Goblins, Zombi-Overseer und anderen Rassen zu helfen, sind wir nach der Späh-Aktion von dem guten Kairon Teufelsklinge und ausführlichem Pläneschmieden endlich in die zweite Ebene aufgebrochen.

Schon recht am Anfang wurde unser Zug von einem Hinterhallt erwischt, mit dem wir aber schon fast gerechnet hatten. Wir verloren durch einen magischen Elektro-Teppich die Vorläufer unseres Zugs. Malcador Pendragon konnte mit der Hilfe von Azrok jedoch schnell einen Gegenschlag in der Form eines Feuerballs leisten, worauf der Kampf erst richtig begann.

Ich versuchte zu Anfang des Kampfes einfach nur Malcador zu unter- und vor allem beschützen. Dies zeigte sich jedoch schnell als nicht nötig, da Malcador über genügend Feuerkraft verfügt um auf sich selbst aufzupassen.
Als ich diese Erkenntnis erhielt, bin ich direkt in die Offensive gegangen um unsere Gegnerzahl, schnellstmöglich zu reduzieren. Leider meinten irgendwelche Zauberer sich einen Spaß zu erlauben und ein Großteil des Kampfgeschehens in verfluchte Dunkelheit zu hüllen. Mehrmals.

Dieses dumme Spiel wurde für mich relativ schnell langweilig, weshalb ich mich dann einfach aus dem betroffenen Bereich entfernt habe, unabhängig ob sich darin noch Gegner befanden(Überraschung: Es waren noch Gegner vorhanden).
Nachdem ich aus der Dunkelheit heraus gelaufen und bis ans Ende des Ganges gelaufen war, begrüsste mich auch schon der nächste Gegner, ein Drider. Da ich nicht über die Verfassung meiner Teammitglieder wusste und auch einen Priester hinter dem Drider erspähen konnte, wollte ich das einzig sinnvolle tun und besagten Priester beseitigen.

Da der Drider mich anscheinend schon erwartet hatte, entschlossen war mich nicht vorbei zu lassen und oben drauf auch noch zu hoch war zum drüber springen, was für eine Frechheit aber auch, sah ich nur einen Weg: Drunter durch!

Fest entschlossen nahm ich also etwas Anlauf, bin im vollen Sprint auf ihn zu gerannt und mit vollem Elan in die grätsche meines Lebens gegangen, fast sogar wortwörtlich.
Der Drider war jedoch recht unbeeindruckt von meiner Leistung und hat mich gekonnt mit einem Beim wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. Nun lag ich da, unter dem Drider.
Als jegliche Befreiungsversuche meinerseits fehlschlugen, kam zum Glück Alberich Eisenfaust zu meiner Rettung, zumindest war das glaube ich sein Ziel.
Zu zweit haben es Alberich und ich es jedoch irgendwie geschafft, den Drider als auch einige der Elite-Knights in der näheren Umgebung zu töten.

Zu unserem, oder besser gesagt Alberichs, Verhängnis wurden jedoch die Elite-Knights die wir in der vorherigen Dunkelheit zurückgelassen hatten. Diese kamen nämlich nun von hinten und konnten trotz der Wiederwehr von Alberich, ihn zu Boden bringen.

Da ich immer noch unter dem Drider lag, da dieser auf mir zusammengebrochen ist und ich nicht schnell genug war, war mein einziger Gedanke Alberich vor dem Tod zu bewahren. Die einzige Möglichkeit sah ich jedoch darin, die Aufmerksamkeit von Alberich auf mich zu lenken, was jedoch fehlschlug, da ein paar Kieselsteine und Dreck wohl nicht genug sind um einen Elite-Knight abzulenken.

Glücklicherweise kam dann doch die Verstärkung der Armee, welche es geschafft hat die restlichen Elite-Knights und sonstige Gegner, welche ich aus gewissen Gründen nie gesehen habe, zu töten.

Malcador, Kairon und Luna hatten es wohl etwas einfacher, obwohl sie selbst einiges zu tun hatten.

Nun schlagen wir erstmal ein Lager auf und machen Pause, da wir weiter vorne wohl eine Feuerball-Falle gefunden haben, an der wir erst irgendwie vorbei müssen. Außerdem hat unsere Gruppe die Pause mehr als nötig, wenn ich mir Alberich so ansehe.

Von daher, bis zum nächsten mal(hoffentlich)

Antons Tagebucheintrag Nr. 2/0 (Invictus Igni)

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