Alle Wege führen nach Secomber (The Uncontrollables)Alle Wege führen nach Secomber (The Uncontrollables)

Alle Wege führen nach Secomber (The Uncontrollables)In einem Hain vor Secomber sucht eine Druidin nach Kräutern und Pflanzen. Da ihre Ausbeute nicht sonderlich groß war, macht sie sich auf in die Stadt, um dort einen Hausbesuch zu machen.

Mitten in Secomber stand auf einer Tonne eine kleine Gnomin in ihrer mit Rüschen verzierter Lederrüstung und erzählte von ihren Abenteuern die sie erlebt hatte, sie schmückte ihre Geschichten allerdings ein wenig aus.

Etwas abseits von ihr lehnte an einer Hauswand eine in schwarz gekleidete Gestalt. Vor ihr macht eine kleine schwarze Ratte ein paar Kunststücke. Einige Passanten ließen ein paar Münzen vor den beiden fallen, welche die Gestalt sogleich einsammelt und in ihrer Tasche verschwinden ließ.
Beiden gegenüber befand sich die Taverne `Zur Singenden Elfe´ in welche gerade ein Mann (Beschreibung folgt) eintrat und sich an einen Tisch setzte und vom Wirt etwas zu essen bestellte (Vogelfutter). Calathes bemerkte einen Gnom und einen Halbling, die sich über eine Schriftrolle unterhielten. Offenbar wollte der Halbling diese an den Gnom verkaufen. Calathes gesellte sich zu den beiden und bot sich als Schlichter an, allerdings war sein Interesse an der Rolle geweckt worden, als er das Siegelzeichen der Mystra auf der Schriftrolle entdeckte.

Die Ruhe der Taverne wurde durch die hereinplatzende Trixi gestört, die alle mit einem lauten „Hallo“ begrüßte. Allerdings antwortete ihr nur einer mit einem etwas leiserem „Hallo“. Trixi setzte sich zu einem halb schlafendem Elf und einem mit sich selbst redenden Halbelf, stellte aber fest, dass sie hier nicht genug Aufmerksamkeit bekam und sah so zu Calathes und dem Gnom und dem Halbling hinüber.

Vor der Taverne war die schwarzgekleidete Person gerade dabei ein paar Pferde, die dort angebunden waren, loszubinden.
Die Druidin, Tierlieb wie sie war, eilte zu Hilfe. Plötzlich hörte man einen Aufschrei „Pferdediebe….haltet Sie!!“
Die Druidin trat aufgeschreckt ein paar Meter zu Seite, während die andere Person um die Ecke in eine Gasse flüchtete. Dabei wurde sie allerdings von Calathes beobachtet, der ihr gleich nachsetzte.

Trixi und ein paar andere kamen aus der Taverne um zu sehen was los war, kamen allerdings zu spät um die Diebe zu sehen. Während dem ganzen Tumult verlor der Halbling seine Schriftrolle, die sich die Druidin einsteckte. Fälschlicher Weise wurde Trixi von einem anderen Gnom als Diebin beschimpft, konnte sich aber erfreulicherweise herausreden.

In der Gasse versteckte sich Pauley in einer mit wassergefüllten Tonne, in der Hoffnung, dass sie nicht entdeckt werden würde.
Der Paladin bemerkte aber das übergeschwappende Wasser neben der Tonne, legte den Deckel darauf und versuchte sich sich anschließend auf den Behälter zu setzen. Dieser gab aber unter dem Gewicht nach und so saßen beiden etwas durchnässt nebeneinander in der Gasse
Zunächst wollte Calathes, Pauley den Wachen übergeben, aber sie konnte ihn überzeugen, dass dies nicht nötig wäre, da sie ihm versprach so etwas nie wieder zu machen. (jedenfalls nicht in dieser Stadt).
Kaum hatten sich die beiden geeinigt, flog aus einer nahegelegenen Tür ein kleiner Gnomjunge auf die Gasse in der sie saßen. Ihm wurde noch „damit ist es nun vorbei für dich“ hinterhergerufen, bevor die Tür lautstark zuflog.
Erschüttert darüber, wie der Junge behandelt wurde, folgte der Paladin ihm und fragte, was denn los sei. Der Junge öffnet seine Taschen „ich hab doch nur ein paar Vögel mitgehen lassen“ und schaut Calathes mit großen Augen an.
Bestürzt ergriff Calathes den Jungen und brachte ihn zurück auf die Straße zu ein paar Wachen, die gerade vorbeigingen, und wollte den Vogeldieb übergeben. Dieser jedoch bezichtete nun seinerseits, dass Calathes die Tiere gestohlen hätte und ein Beweis in seiner Tasche läge, in Form eines gegarten Leckerbissens.
Verdutzt öffnet der Paladin seinen Rucksack und sah hinein: ein toter Vogel lag darin. Überrascht von dieser Situation wurden beide in die Taverne begleitet um mit dem Wirt, den Vorfall zu klären und ihm zu der Angelegenheit zu befragen.

In der Wirtschaft angekommen bezeugte der Wirt, dass der Junge die Vögel gestohlen hätte. Daraufhin wurde Calathes von den Wachen freigelassen.

Der Halbling stellte fest das ihm die Schriftrolle, um die er mit dem Gnom gefälscht hatte abhanden gekommen war und verdächtigte seinen Handelspartner als Dieb. Die Wache die in der Taverne eingekehrt war, eigentlich die Sache mit den Diebstahl beendet hatten sahen sich einem erneutem Diebstahl bzw. einer Anzeige des Diebstahls konfrontiert, die der Halbling vorbrachte und ordnete eine Durchsuchung sämtlicher Taschen von den Gästen der Taverne an, damit keiner dem sich entziehen konnte, bezogen die beiden anderen Wachen an den jeweiligen Ausgängen der Wirtschaft Stellung und die Durchsuchung begann

Inzwischen hatte die Druidin ihren Patienten erreicht und stellte fest, dass sie die richtigen Kräuter für einen Tee in dem Hain zusammenbekommen hatte und macht sich auf in die Küche, um diesen dort zu brauen.
Dort angekommen wurde sie Zeugin, wie der Wachmann der am Nebenausgang Stellung bezogen hatte von dem Koch bedrängt wurde, erst mit Worten und später schlug der Gnom mit Pfannen und anderen Geschirr auf den Wachmann ein, konnte sich aber keinen Weg nach draussen, an dem Wachmmann vorbei  bahnen. Unterdessen bereitete Srisira in der Küche unter zuhilfenahme eines großen Kessels und ein paar weitere Zutaten, die sie in der Küche fand, den Trank zu.
Der in Not geratene Wachmann rief um Hilfe und sogleich eilten die beiden anderen Wachleute in Richtung Küche, einer der an der Eingangstür stand stolpert, dank des kleinen Gnomjungens und landet lautstark und der Länge nach auf einem Tavernentisch, welcher unter ihm zusammenbrach. Damit war die Untersuchung zwangsläufig beendet.

Mittlerweile hat sich ein schwarzgekleideter Mann mit leichtem Bartwuchs in der Taverne in die Nähe einer Wärmequelle gestellt, um seine durchnässte Kleidung zu trocken.
Neugierig durch den Krawall in der Küche machte er sich dorthin auf, um dort ein paar Vorräte in seine Taschen verschwinden zu lassen.

Den fertigen Trank brachte Srisira zu ihrem Kranken und dieser bemerkte eine sofortige Verbesserung seiner Gesundheit. Mit ihrer Vergütung und ihrem Rucksack macht sich die Druidin auf und begab sich vor die Tür „Der singenden Elfe“.

Währenddessen hatte sich Trixi zu der Unruhe in der Küche gesellt und sah sofort den Mann, der sich dort selbstbediente. Selbstbewusst macht dieser ihr klar, dass er dafür bezahlt hätte und da der Koch immer noch mit den mittlererwile 3 Wachen kämpft, glaubte Trixi ihm die Geschichte.

Kurz nach diesem Vorfall konnte der Gnomkoch endlich eingesackt werden und alle Wachmänner brachten ihn nach draußen zum Abkühlen.

Da sich der Streit nun gelegt hatte und auch der Gastraum sich etwas leerte, ging Trixi ebenfalls aus der Taverne und traf dort auf die ihr schon bekannte Druidin.
Sie unterhielten sich ein wenig und gingen dabei auf die andere Straßenseite der Schenke.
Dort angekommen erzählte Srisira von der gefundenen Schriftrolle. Trixi erinnerte sich, das Calathes Interesse daran hatte und beschloss diesen aus der Wirtschaft zu holen, was jedoch nicht nötig war, denn er kam ihn auf dem halben Wege entgegen.

Trixi deutete an, die Schriftrolle zu haben und der Paladin folgte ihr zu Srisira. Sie redeten eine Weile, bis sie bemerkten, dass sie von einem Augenpaar beobachtet wurden. Calathes nähert sich diesem. Als auf einmal die Tonne mit den kurzen Beinen darunter versucht zu flüchten, verlor aber das Gleichgewicht, sie kippte um und rollte ein Stückchen in die Gasse, mit schmerzverzogenem Geischt kam der Küchenjunge zum Vorscheinen.
Da dieser ein Teil der Unterhaltung mitbekommen hatte wurde er vom Paladin kurzerhand in seinen Rucksack gepackt.
Die drei beschlossen die Innenstadt zu verlassen, um in einem in der Nähe befindlichem Hain zu beratschlagen, was sie mit der Schriftrolle anstellen sollten.

Die letzten Gesprächsfetzen bekam auch Pauley mit, die kurz zuvor die Taverne, nun wieder in weiblicher Gestalt, verlassen hatte.
Sie folgt der kleinen Gruppe auf den Hügel außerhalb der Stadt.
Dort angekommen entbrannte eine Diskussion in der geklärt werden sollte, was nun mit der Schriftrolle geschehen soll.

Trixi, Srisira und der Gnomenjunge waren dafür, die Rolle bei dem Magier Amelior Amanitas abzugeben, während Pauley und Calathes die Schriftrolle sofort öffnen wollten.
Da der Paladin nicht wollte, dass so eine mächtige Magie in falsche Hände gelänge, begann er die Rolle vorsichtig zu entfalten.
Ein paar Runen wurden sichtbar, die jedoch von keinem Anwesenden entschlüsselt werden konnten.
Beim Ausrollen wurde Calathes klar, dass sich in der Rolle eine zweite Rolle befand.
Als das Pergament ganz ausgerollt war, löst sich der darin niedergeschriebene Zauberspruch. Da einige sehr neugierig waren,, wurde diese bestraft, da die Druidin, als auch der Bardin Feuer fingen. Einige hatten da ein wenig mehr Glück, die sich rechtzeitig ducken konnten und so dem vollen Ausmass entgingen. Als Calathes sich duckte zog er das zweite Dokument mit sich und konnte so einen großen Teil, des Dokumentes vor den Flammen retten.

mapNun konnte die Karte in aller Ruhe in Augenschein genommen werden. Es schien sich um einen kleinen Ausschnitt aus einer größeren Stadtkarte zu handeln. Trixi die ein paar Fetzen zwergisch konnte, entzifferte unter hoher Konzentration die geschriebenen Runen und teilt sie den anderen mit. Es ließ den Anschein aufkommen dass es sich hierbei um einen Kartenausschnitt von der untergegangene Stadt Athalantar handelte. Sie war die Hauptstadt des Königreiches des Hirsches und befand sich unterhalb von Secomber.

Nach einigem Hin und Her wurde beschlossen ein Nachtlager ausserhalb von Secomber zu einzurichten, um dann in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages hinunter in die Ruinen von Athalantar zu steigen. So machte sich die kleine Gruppe auf und verließ die Stadt gen Übernachtungsplatz der Karawannen. Nichtsahnend das sie von niemand geringerem, als Amelior persönlich, beobachtet worden waren, stand doch sein Turm auf dem Hügel, wo sie den Feuerball ausgelöst hatten.

Während Pauley geschickt das Zelt von Calathes aufbaut, versucht sich dieser in seinen Kochkünsten, scheiterte allerdings kläglich.
Trixi probiert bei einer nahen Karawane ihr Glück im Geschichten erzählen, versagte aber jämmerlich.

Wachen wurden aufgeteilt und die Nacht brach über sie herein. Es war Zeit sich vorzustellen.

Alle Wege führen nach Secomber (The Uncontrollables)
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2 thoughts on “Alle Wege führen nach Secomber (The Uncontrollables)

  • 29. Juli 2014 um 22:04
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    Herzlich willkommen werte Freunde der „The Uncontrollables“. Hoffe Ihr nutzt die Kommentare, wie die anderen hier und wenn Ihr kurzfristig Absagen oder Fragen oder andere Sachen auf den Herzen habt was das nächste Event angeht nur zu keine Hemmungen.

  • 19. August 2014 um 12:04
    Permalink

    Es gab 450 Erfahrungspunkte an diesem Abend, für jeden der hier aufgelisteten, anwesenden Charakter:
    Pauley, Srisina,Trixi, Calathes

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