Die Katakomben unter dem Turm
Musashi schwer mitgenommen nach dem Kampf mit dem Beholder machte sich auf den Weg zum Baum, in welchem das Portal hervorgebracht wurde, aus dem sie alle eingetreten sind. Vereinzelte Bolzen kamen angeflogen und der ein oder andere verfehlte Musashi nur knapp, was in Ihrem Zustand nicht gerade förderlich gewesen wäre.
Vallas, So, Javier standen mit den befreiten Gefangenen und versuchten einen Plan zu schmieden, wie sie weiter vorgehen, um das Portal zu schließen bzw. das Ungetüm zur Strecke zubringen.
Nachdem Vallas die Gefangen angefeuert hatte, sie zu unterstützen, konnten sie alle ein Rumpeln gefolgt von einem Scharren von Metall auf Stein vernehmen.
In dem Moment kam das schattenhafte Ungetüm mit einem gewaltigen Schwert sowie einem Buch, welches an ihn angekettet ist, bewaffnet. An Vorderster, die ersten, die ihn zu Gesicht bekamen, waren die befreiten, welche durch die schiere Präsenz in Panik gerieten sowie flüchteten.
Die unglückliche Seele, die ihren Mut behalten konnte, wurde vom näherkommenden Monstrum gepackt, sodass dieser in Sekunden alterte wie eine verwelkte Blume und leblos zu Boden fiel.
Zähne klappernd, all seinen Mut zusammenreißend huschte Vallas in einem Bogen hinter das doppelt so große Monstrum und stich mehrmals mit seinem Kurzschwert auf es ein, um für seinen darauffolgenden Dolch eine Lücke zu öffnen, die eine Klaffende windige sowie schattenhafte Wunde riss. Das Monstrum nicht unbeeindruckt richtete demzufolge seine Aufmerksamkeit Vallas wozu diesen nicht gerade glücklich stimmte. Dieses griff Vallas mit seiner Waffe und einem Hieb an, Vallas merkte einen magischen Einfluss, dass dieser in dem Augenblick ein schnelles Zeichen wirkte und den Großteil des Schadens negieren konnte, leider hinterließ dieser dennoch Spuren und ließ ihn in Sekunden um Jahrzehnte altern.
So reitend auf Haribert auf dem Weg über Wand und Decke, um Vallas zu unterstützen genauso Javier, um das Monstrum zu Fall zu bringen.
Der Schlagabtausch zwischen Vallas und dem Ungetüm zog sich weiter Vallas nun augenscheinlich Jahrhunderte gealtert sowie voller Blut an seiner Kleidung immer wieder einstechend auf das Monster und jede Möglichkeit seines Repertoires nutzend kamen Javier und So sich dem Kampf anzuschließen. Beide nutzen heilige Worte, um Vallas von seinen Wunden zu kurieren. Die Wunden waren geschlossen, sah allmählich, aber alt und so langsam gebrechlich aus.
Mit letzter Kraft stach Vallas nochmals auf das Monster ein, wissend, dass es sein letzter Zug gewesen sein konnte, und plötzlich ein Verpuffen, das Monstrum fällt in sich zu Staub zusammen. Lediglich seine Krone sowie Umhang bleibt liegen. Vallas lässt sich zu Boden fallen und streckt alle viere von sich, keinen Millimeter mehr Bewegen könnend. Nach einer gefühlten Ewigkeit und weiteren heilenden Worten von So sowie Javier steckte Vallas die Überbleibsel des Monstrums ein.
Die Truppe wies den Flüchtlingen den Weg und nahm zunächst eine Rast, ein, um ein wenig zu Kräften zu kommen. So langsam nahm Vallas auch seine tatsächliche Jugend hafte Gestalt wieder an, froh darüber doch kein Alter Elf sein zu müssen.
In der Zwischenzeit erhielt Javier auf telepathischem Wege die Information von seinem Druiden Freund, welcher das Baum-Portal erstellte, dass dass Musashi den Herold befreien konnte sowie aus einem Kampf mit einem Beholder als Sieger hervorgegangen ist. Sie ist auch an die Information gekommen, dass das Portal nicht zu funktionieren scheint oder deaktiviert ist.
Der Trupp nach der kurzen Rast auf Nummer sichergehend die restlichen Räume am Begutachten stießen Sie auf ein kleines Mausoleum mit 6 Gräbern sowie einem Durchgang gegenüber.
Sich dem Raum nähernd knatschen nur so die Särge und fingen an sich zu öffnen. So angesäuert und nicht bei bester Laune spurtete auf Haribert den Särgen entgegen und griff die daraus kommenden Untoten an, mit welcher er kurzen Prozess machte und augenscheinlich seinem Frust etwas Luft machen konnte. Sie vernichteten kurzerhand die benachteiligten Untoten schnellen Schrittes und öffneten das gegenüberliegende Tor nur, um ein inaktives Portal auszumachen.
So in seinem Element näherte sich dem Portal und untersuchte es. Es schien entgegen sprechend der Information, die Javier teilte zu funktionieren. So erblickte auf einem Altar eine Vertiefung in Form einer Hand und da er keine herkömmliche Hand besitzt, kann ihm ja nichts passieren. Also legte er seine Pfote hinein und entzog sich aufgrund seiner Willensstärke dem Portal, um es erfolgreich zu schließen. Daraufhin verschwand das Tor und es wurde Dunkel um Raum.
Um auf Nummer sicher zu gehen, riss So mit seiner Magie die Decke ein und vernichtete den kompletten Raum, auf dass hier kein neues Portal mehr entstehen kann.
Die Gruppe untersuchte abschließend weiter das Gemäuer und fand einen versperrten Durchgang zum Unterreich sowie einen Raum, welcher zur Beschwörung dienen musste.
In der Zwischenzeit gesellte sich Musashi zu ihnen, um die letzten Ecken auszumachen, sowie auf dem Rückweg in 2 Untote zu laufen, aus denen sie kurzen Prozess machten. Anscheinend, mit dem Vernichten des Ungetüms haben die Wesen einen großen Teil Ihrer Stärke eingebüßt.
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