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  • als Antwort auf: Barbarian (5e) #19254

    „Die Menschen, mit denen ich einst reiste glaubten, dass ich in meiner Wut nicht ich selbst bin, dass Etwas größeres, älteres, böseres Besitz von mir ergreift und mir die Kräfte verleiht, die ihnen solche Angst machten. Menschen sind Narren. Wenn die Wut verfliegt, wenn die Joche von Schmerz, Angst, Erschöpfung, Hunger, Zweifel auf mich niederdrücken, dann bin ich nicht ich selbst. Nur in der Wut bin ich wahrhaftig frei.“ – Tamrosekincaiwellyn, Wildelfen-Berserker

    Was ist eigentlich ein Barbar?
    Jeder der auch nur ein bisschen Fan des heroischen Fantasygenres ist kennt den Archetypen. Der Wilde aus der exotischen Ferne, der von seiner „primitiven“ Kultur mit körperlichen und geistigen Gaben und Training erzogen worden ist, die ihn einfach besser als die weichen zivilisierten Menschen macht. Conan der Cimmerier stürmt im Alleingang einen Tempel und lässt einen Berg von Leichen zurück. Tarzan und Mowgli verstehen die Sprache der Tiere und ringen mit bloßen Händen Löwen und Tiger nieder. Winnetou kann nicht gefoltert werden weil der Indianer bekanntlich keinen Schmerz kennt.
    Die Mystik des Barbaren liegt immer im Exotischen. Er kann mit „normalen“ Menschen zwar interagieren aber nie ganz verstanden werden. Wenn du einen Barbaren spielst, spielst du einen Außenseiter, jemanden der nicht in die Gesellschaft die ihn umgibt gehört. Das bedeutet aber nicht, dass er immer ein buchstäblicher Ausländer sein muss.
    Als John Rambo aus dem Krieg heimkommt, findet er daheim nur Verachten. Er hat keine Freunde, keinen Anschluss an andere Menschen, er hat sich so weit vom Zivilistenleben entfernt, dass es kein Verständnis mehr zwischen ihm und dem Amerika der Friedenszeit geben kann. Er ist zwar nicht in Hyperborea geboren oder von Wölfen großgezogen worden, aber als es Sheriff Teasle schließlich mit ihm zu weit treibt entfesselt er seine Barbarenwut.

    WUT ist das große Stichwort für den Barbaren, nicht nur als eine nützliche Fähigkeit im Regelbuch, Wut ist der Kern eines jeden guten Barbaren-Charakters. Wut auf eine bestimmte Person oder Gruppe, Wut auf die Welt, Wut auf sich selbst, was den Barbaren für mich persönlich zu einer meiner Lieblingsklassen in Dungeons and Dragons macht ist die unbeherrschte ständige Wut, die jedem Barbarencharakter zu Grunde liegt. Wie der Glaube von Druide, Kleriker und Paladin verlangt die Barbarenwut ein bestimmtes Handeln, aber nicht auf irgendeinem besonderen Grundsatz von Richtig und Falsch. Gleichzeitig ist die Wut eine Ressource, auf die er zugreifen kann um, stärker, zäher, besser zu sein, und weiterfolgend dann zu tun was immer er will. Damit ist der Barbar einzigartig in seiner Spielweise, aber bietet trotzdem eine Menge Spielraum zur persönlichen Entwicklung.

    Wie erschafft man einen Barbaren?

    Ein Barbar ist vom Konzept aus ein Fremder unter Fremden. Ob er aus einer anderen Kultur stammt, innerhalb seiner Gesellschaft ausgegrenzt ist, oder einfach nur fundamental anders denkt als die Menschen um ihn herum, die erste Frage die man sich bei einem Barbarencharakter stellen muss ist: Was macht meinen Charakter anders?
    Ist das erst einmal beantwortet stellt sich die zweite Frage: Woher stammt seine Wut?

    Wenn man diese zwei Fragen einmal beantwortet hat, ergibt sich der Rest von selbst.
    Natürlich kann dein Barbar einfach ein Wilder aus einem fremden Land sein, der losgezogen ist um zu plündern, zu morden und angekettete nackte Prinzessinen zu befreien, aber der Barbar als Klasse ist so viel flexibler und interesannter als die meisten Spieler erkennen. Die beiden Kernbausteine der Klasse lassen sich in so vielen Charakterarchetypen wiederfinden.

    Ich hoff ich hab euch mit diesem Beitrag ein paar Denkanstöße für euren nächsten Barbarencharakter geben können und würd mich freuen vielleicht in diesem Thread eure eigenen Ideen für Charaktere dieser Klasse zu lesen.

  • als Antwort auf: Hall of the Fallen Heros #16573

    So lange hat sie ein Leben an der Oberfläche fern von den Schrecken des Unterreichs gesucht und am Ende hat sie dort den Tod gefunden.

    Tirassshalae Kiltira, gefallen am 2.12.2017
    ihr Leib zerschmettert durch einen gewaltigen Eisblock.
    Die Fallensteller wurden ihrer gerechten Strafe zugeführt und Totes Pferd hat sich ihrer sterblichen Überreste angenommen. Er kennt die Bestattungsrituale der Drow nicht aber er will sie zumindest anständig begraben.

  • als Antwort auf: (Angebot für Spielleiter) Gastspieler #10394

    Waren die NPCs eigentlich von euch geschrieben (ich mein jetzt die Charaktere und nicht die Fähigkeiten die sie hatten) oder vom Mirko? Weil mir sind die besonders für das was sie gedacht waren, also gewichtige und furchterregende Horrorencounter relativ dürftig vorgekommen. Da können die noch so mächtig sein, ich kann keinen Charakter ernst nehmen der völlig ohne Ironie so Sprüche wie „Zu mir meine Minions hihihihihihihi“ von sich gibt.

  • als Antwort auf: Das Arenaturnier #10273

    Glaube nicht, dass ich da Totes Pferd so bald reinschicken werd, weils einfach nicht zu ihm passt, weder in die derzeitige Story noch in seinen ganzen Charakter, aber ich hätt Lust mir einen neuen Charakter zu machen, der die Arena als Sprungbrett für spätere Abenteuer benutzen könnt. Wär das in Ordnung?

  • als Antwort auf: Das Arenaturnier #10075

    Aso. Naja Totes Pferd kämpft ja grundsätzlich nicht zur Unhterhaltung anderer also müsst er da schon einen richtig richtig guten Grund haben dass er sich freiwillig als Gladiator meldet.

  • als Antwort auf: Das Arenaturnier #10055

    Wie soll des funktionieren? Die Charaktere tauchen dann einfach ohne Kontext oder Grund in dieser Arena auf und der Gewinner geht mit 10000 Gold heim in sein eigenes Abenteuer (nachdem er womöglich Kameraden aus dem selben Abenteuer in der Arena getötet hat)?
    Sorry aber ich check da irgendwie nicht was des ganze soll.

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