Verirrt im Nebel (Cult of the Damned)

Während Brotor wache hielt, hatten Jurax und Knartsch jeweils einen Traum.

Knartsch träumte von Werwölfen, einer Höhle im Wald und einer Frau, die einer Elfe gleich kommt. Juarx wieder flog in seinem Traum über ein großes Tal. Er flog auf ein Schloss, mitten im Gebirge zu. Der Flug ging in den höchsten Turm, wo ein großes rotes Kristallherz pulsierend ihn erwartete.

Verirrt im Nebel (Cult of the Damned)Nachdem die kurze Nacht vorbei war, machte sich die Gruppe daran zu erfahren, wo sie nun waren und wie sie nach Hause kommen würden. Da der Schuppen, in dem sie alle nächtigten, direkt an die Taverne anschloss, stapfte Amara direkt auf die Tür zu; Jurax blickte durch ein geöffnetes Fenster in den Schankraum.
Die Taverne war im Romanik/ Gothik Stil gehalten. Der Innenraum war klein. Es hing viel Knoblauch an den Wänden und Stützbalken. Schinken und Wurst hingen nahe der Theke von der Decke, Käse und Brot war auch zu sehen. Ein paar alte Ölgemälde waren zu sehen, genauso wie winzige Feuerschalen die von der Decke hingen. Kerzen die an den Wänden in Leuchtern hingen, erhellten ebenso den Raum ein wenig; dennoch war der komplette Innenraum eher schummrig.

Nur eine Handvoll von Menschen saß in der Taverne. Es wirkte eine stark bedrückende Stille. Es schien bereits so, als ob selbst das zusammen stoßen der Bierhumpen kein Laut verursachen durfte. Amara klopfte lauthals an der Tür. Der Wirt und die Wirtin, welche nahe der Treppe nach oben in einem Bottich etwas zu stampfen schien, blickten sich kurz an und der Wirt öffnete darauf die Tür. Er fragte etwas in einer Sprache, die keiner der Gruppe verstand. Auch verstand der Wirt die Gruppe nicht.
Erst nachdem Jurax mit Händen und Füßen zu verstehen gab, das sie etwas zu Essen und Trinken haben möchten, wurden Sie herein gelassen.

Es wurden Brotlaibe, Mettwürste und starkes, dunkles, würziges Bier aufgetischt. Jeder probierte das Bier. Jurax fühlte sich wie im siebten Himmel als er sein Bier trank. Es erinnerte ihn an das „Silverforge Rare Stout“, welches als eines der besten, teuersten und seltensten Biere von Zwergen Hand gebraut zählt.

Der Rest der Gruppe, bis auf Drisinil, gab das ihr Bier Jurax, der es jauxend trank.
Während dessen wachte, im oberen Geschoss in einem Einzelzimmer, die Magierin Cyrilla Ward auf. Sie wusste noch, das sie auf dem Weg von Niewinter nach Silbrigmond gewesen ist, am Rande eines Waldes rastete. Warum sie jedoch nun in einer ihr unbekannten Taverne erwachte, war ich völlig schleierhaft. Ebenso das all ihr Hab und Gut bei ihr waren, feinsäuberlich sortiert. Sie machte sich auf und ging in den Schankraum.
Es war kaum zu übersehen, das gegenüber der Einrichtung und wenigen Menschen hier im Raum, Fremde angekommen sind. Die fremden aßen und tranken gerade, wobei sie versuchten den Wirt zu bezahlen. Der Wirt wiederum gab das Goldstück, welches ihn Jurax gab, wieder zurück und hielt dafür eine der Gruppe unbekannten Münze entgegen.

Cyrilla setzte sich an den Tresen, gab dem Wirt, der sich rätselnd über das Goldstück zum Tresen begab, zu verstehen das sie ebenfalls Wurst und Brot haben möchte. Sie bekam selbiges und bezahlte mit einem Goldnugget. Der Wirt nahm das Nugget dankend entgegen.

Nachdem sich Cyrilla und die Gruppe verständigten, woher sie kamen, ob sie wissen würden wo sie seien und wie sie hier her gekommen sind, öffnete ein Mann die Tür der Taverne und klopfte sich selbstbewusst den Matsch von den Stiefeln. Der Mann trug eine recht bunte Pumphose und dazu lederne Kleidung, die sicherlich guten Schutz auf einfachen Reisen ab. Jedoch wirkte es eher so, als sei er ein Zigeuner.
Forschen Schrittes ging er auf die Bar zu, orderte sich ein Bier und trank dies sofort aus. Während er zur Bar ging, viel ein Brief aus seinem Umhang auf den Boden. Knartschs‘ Salamander fischte auf Befehl hin den Brief auf und brachte ihn Knartsch. Der braune Wanderer und Knartsch lasen den Brief, konnten jedoch nicht alles verstehen. Der Brief war zu stark im Dialekt geschrieben; jedoch konnte Cyrilla den Brief vollends entschlüsseln.

Der Zigeuner war kurz aufgebracht und beschuldigte die Gruppe den Brief gestohlen zu haben. Der Trubel wirkte nicht lang, denn der Mann gab zu verstehen das er aus dem Dorf Barovia komme und den Brief im Namen des Bürgermeisters einer Gruppe geben solle. Da jeder genauso gut war wie der andere, war es ihm völlig egal wer den Brief erhält, da er seine Bezahlung schon erhalten habe.

Nachdem der Zigeuner noch erzählte, das er durch die Nebel reisen könne, jedoch nichts von Toril, SiVistani5lbrigmond oder Berksfurt wusste, beschloss er weiter zu ziehen um seinen nächsten Auftrag zu vollenden. Kurz vorher zeigte er der Gruppe noch eine Karte, mit der die Verdammten jedoch wenig anzufangen schienen.
Nach ein wenig hin und her rätseln, was nun gemacht werden solle, wurde entschieden das man doch zum Bürgermeister von Barovia gehen solle um dort nach Informationen zu fragen. Schließlich wollten alle wieder in ihre gewohnte Umgebung zurück.

Der Weg zum Dorf war einen Tagesmarsch von der Taverne entfernt. Schwardunkle Pfützen säumten den matschigen Weg, welcher wieder durch den Nadelwald führte. Die Pfützen hatten keine Wellenbewegung, außer das wenige Wasser wurde von externer Quelle aufgewühlt. Mal dort und mal hier waberte ein kleine Nebelschicht über den Fußboden, verlor sich jedoch wieder im Wald und stellte kein Hindernis dar.
Am Abend wurde ein großes metallenes Tor erreicht. Das Tor war mit in den Wald eingebunden, jedoch schien es so als ob man tief in den Wald hineingehen müsse um das Tor seitwärts zu umgehen. Vor dem Tor standen zwei steinerne Staturen. Sie sahen aus wie Gargoyls, jedoch trug der eine Schwert und Schild, der andere einen Speer. Der Speerträger hatte nur noch eine Körperhälfte, der andere war ohne Kopf. Der Steinkopf lag mit der Abbruchstelle nach oben gerichtet, im Gras vor dem Tor.
Als die Gruppe sich gute 15m vom Tor entfernt befand, öffnete sich dieses von allein. Nachdem die Gruppe das Tor durchschritten hatte, schloss es sich wieder und jeder hatte ein merkwürdiges Gefühl. Dem ein oder anderen lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter und jeder wusste, das ging gerade nicht mit normalen Dingen zu.
Ein Schild mit der Aufschrift „Zum Dorf Barovia“ zeigte den einzigen Weg zum Dorf. Jedoch konnte nur noch das Wort Barovia entziffert werden, der Rest schien von der Witterung zunichte gemacht worden zu sein.

Das Dorf lag in einem Nebel, der aus der Ferne viel Sicht nahm.barovia

Es roch nach Verwesung, verbrannten Fleisch, Qualm und Holzkohle. Der Großteil der Fachwerkhäuser war am Glimmen und völlig verwüstet. Die Straßen waren mit Schutt, einigen wenigen Leichen und viel Gerümpel belegt.
Terax flog voraus, weil Amara ein Kind hat schreien gehört. Immer weiterer entfernte sich Terax von der Gruppe, nachdem er gute 100 – 120m vom Ausgangspunkt entfernt, mehrere Zombies an einer Kreuzung sah. Ebenso zwei völlig entstellte und merkwürdig aussehende Hunde. Das rufen eines Kindes war nun deutlich zu hören. Terax verstand das kleine Mädchen, konnte es jedoch nicht sehen. Das Mädchen rief dauernd etwas wie „Bello, komm her. Die fressen uns. KOMM HER! HILFE!“
Auf dem Hinterhof, welcher zu dem kaputten Haus des Mädchen angrenzte, schritt ein einzelner Zombie auf das Haus zu. Als er die verschlossene, jedoch halb zertrümmerte Tür erreichte, schrie das Mädchen aus Leibeskräften und weckte somit die Aufmerksamkeit der restlichen Zombies auf der Straße.

Der Kult der Verdammten rannte zur Kreuzung. Drisinil und Cyrilla kümmerten sich um drei nahe Zombies. Jurax stürme vor, erledigte beide Hunde und kämpfe sich den Weg zum Haus frei.
Der braune Wanderer und Amara wollten von hinten mit ihren Bögen Unheil anrichten, jedoch wurde jeder Pfeil von einer Windböe weggefegt und somit konnten sie ihre Ziele nicht treffen. Knartsch und Amara machten sich, zusammen mit Jurax auf den Weg ins Haus und bekämpfen dort zwei Zombies, die versuchten in den Raum des kleinen Mädchens zu gelangen. Der braune Wanderer jedoch hatte mit einem Skelet Magier zu kämpfen und jedes Mal als ein Magisches Geschoß sein Ziel fand, verspürte der Wanderer eine komische unheilige Kraft seinen Körper durchströmen. Am Ende wurde der Wanderer noch von einem Zombie gebissen und wahrscheinlich mit einer Krankheit infiziert.
Das Kind konnte gerettet werden, es schien jedoch so als ob auch das Mädchen infiziert ist.

Land of BaroviaNachdem alle Untoten verbrannt worden sind, machte sich der Kult daran einen Unterschlupf zu suchen und beratschlagte sich.
Es kamen immer mehr Zweifel auf, als ob nicht der Schlossherr hinter allem Steckte; jedoch schien dies auch wiederum fast irrsinnig.

 

 

Verirrt im Nebel (Cult of the Damned)

6 thoughts on “Verirrt im Nebel (Cult of the Damned)

  • Drisinil Filifar (Jan)
    14. Februar 2015 um 15:56
    Permalink

    Die Taverne liegt östlich außerhalb der Karte. Ich denke das dürfte sich jeder vorstellen können.

    Erhfarung für den Kampf:

    Stufe 6: 1.200
    Stufe 7: 1.050
    Stufe 8: 800
    Stufe 9: 675

  • Jorax Mc Dougal
    14. Februar 2015 um 17:22
    Permalink

    Silverforge Rare Stout , meint , Seltenes Silberschmide Starkbier ;-)) für nicht Zwerge und so weiter

  • 17. Februar 2015 um 15:21
    Permalink

    Hi,

    wir können uns das nächste Mal wieder bei mir zusammenfinden.

    Grüßchen Knartsch 😉

Schreibe einen Kommentar