trollEs war ein herrlicher Sommertag, die Vöglein zwitscherten und es herrschte ein friedliche Ruhe in dem Wald. Von Zeit zu Zeit waren Rehe und andere Waldbewohner zu sehen, die den Weg der Reisenden kreuzten. Der nächste Tag versprach sogar noch besser zu werden für Kiara, Shay, Felicia, Rudger und Macer. Die kleine Gruppe hatte sich in Richtung Iriaebor ein wenig kennengelernt. Hatte man doch von Überfällen auf Gruppen, die in Richtung Iriaebor unterwegs waren gehört und so bot die Gesellschaft der anderen einen gewissen Schutz. Zwar waren die Interessen des Einzelnen von unterschiedlicher Natur, aber das anstehende große Festival versprach für jeden interessant zu werden. Das wollte sich keiner entgehen lassen und so war der ein oder andere mit ausreichend Proviant teilweise vor mehreren Zehntagen aufgebrochen um den Feierlichkeiten beizuwohnen. Da Chauntea dieses Jahr den Bauern sehr zugeneigt war, standen die Ehren in voller Pracht und goldener Farbe. Sune hatte ihren Lauf schon fast beendet, als an der Gruppe ein kleiner 2achsiger Wagen, gezogen von 2 Pferden, vorbei fuhr, auf dessen Kutschbock ein kleiner Gnom saß und die Gruppe beim Vorbeifahren grüßte. Später stellte sich heraus das dieser pfiffige Gnom, dessen Name Nitfizz lautet, nicht nur redegewandt, sondern auch sehr viel über die Umgebung, die Wälder und dessen Bewohner wusste, bis hin zu schmackhaften Beeren die er der Gruppe am Lagerfeuer anbot. Dazu aber später mehr. Sune machte der Gruppe deutlich das sie an diesem Tage nicht mehr die Stadt erreichen würden und selbst wenn, dann würden sie vor den geschlossenen Toren dieser nicht mehr eingelassen. So gingen sie noch ein Stückchen, auf der Suche nach einer geeigneten Stelle für ein Lager und sahen in der Ferne einen  Wagen stehen, der sie vorhin schon überholt hatte. Eine Laterne brannte im inneren des Wagens und unweit des Wagens war ein kleines Lagerfeuer, an dem 3 Personen saßen. Beim Näherkommen, sah die Gruppe den kleinen Gnom wieder und 2 ältere Männer, während der Glatzköpfige ein braune Kutte, zusammengeschnürt mit einem Strick trug und aussah wie ein Mönch, sah der andere wesentlich eleganter aus, zwar waren ihm auch nicht mehr viele Haare geblieben, aber die Robe, sein Stecken und auch das schwere Buch in dem er zu lesen schien hinterliess bei jedem Gruppenmitglied einen erhabenen Anblick. Die beide unterhielten sich. Die Gesichtzügen des Gnomes sprach Bände. Umso erfreuter war dieser, als die Gruppe bei dem Lagerfeuer eintraf. Er sprang auf und begüßte die Reisenden und stellte die beiden grauen Herren vor. Der Erhabenere hieß Sefarianus und der mit der Kutte war Keldaron. Beide waren nicht gerade gesprächig und das sollte sich im Laufe der Zeit auch nicht ändern. Ganz im Gegensatz war Nitfizz umso gesprächiger und fragte jeden Einzelnen aus der Gruppe aus. Nitfizz war nicht alleine, er schien einen Begleiter zu haben, der ab und zu sich zeigt nur um kurze Zeit wieder unter seinen großen Hut wieder zu verschwinden. Nitfizz bot der Gruppe seine Beeren an und zauberte nachdem keine mehr da waren wieder welche zum Vorschein. Die Nacht war schon längst über den Wald hereingebrochen und so teilte man nur noch schnell die Nachtwache ein, falls sich dochmal ein neugieriger Bär oder ein anderes Tier, angezogen von den Köstlichkeiten der Reisenden, sich ins Lager verirren sollte. In der ersten Hälfte passierte nichts und so wechselten sich die Wachhabenden ab, in der zweiten Hälfte wurde….

Fortsetzung folgt

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