shipDie Wellen brachen an der „treuen Frenja“, die See war aufgewühlt, die Gischt auf den Wellenbergen war schaumig, Blitze zuckten am Himmel und der Horizont war kaum zu erkennen. Es war bereits die zweite Nacht, in der das Schiff dem Wetter ausgeliefert war. Das Schiff war auf dem Weg zu dem zweifelhaften Freihandelshafen, einer Insel, die 400 Seemeilen südwestlich von Tiefwasser lag. Sie wurde regiert von einen selbsternannten Tyrannen, mit dem Namen Tarnheel Embuirhan. Mit an Board des Schiffes war eine Expeditionsgesellschaft, die laut Aussage des Expeditionsleiters, der auch gleichzeitig der Kapitän des Schiffes, auf den Weg zum Korinn Archipel war. Einer Inselgruppe die weiter im Nordwesten lag, als die Insel die sie als nächstes erreichen sollten. Auf der Reise kamen die ca 40 Passagiere und Crewmitglieder sich näher, allein die Enge auf dem Schiff brachte es mit sich, spätestens aber in der Kombüse traf man sich von Zeit zu Zeit.

Besonders auffällig war ein alter Seemann, mit dem Namen Hug Sturmbrecher, dieser trug einen schon längst abgetragenem und an einigen Stellen, eingerissenem, blauen Uniformrock, einen zerissenen Umhang und einen ebenfalls abgetragenem Dreispitz unter dem er sein Gesicht verbarg, so gut es konnte. Seine rechte Hand schien er wohl bei einem Kampf verloren zu haben, denn statt einer Hand prangte dort ein Piratenhaken, mit der er die ganze Zeit eine kleine Schatzkiste umklammert hielt, ausserdem hatte er auch nur noch ein rechtes Bein, auf der linken Seite hatte er ein schon leicht in die Jahre gekommenes Holzbein. Von Zeit zu Zeit sah man bei ihm eine kleine Ratte, die er mit ein wenig alten Brot fütterte. In seiner Nähe stank es nach Rum, er saß immer abseits der anderen Passagiere. Fragte man ihn, gab der ständig betrunkene Mann, zusammenhangslose Sätze von sich. So war es für alle Beteiligte das Beste, ihn in Frieden zu lassen. So war es auch nicht verwunderlich das er auch abseits der anderen Menschen hier an Board in einer dunklen Ecke schlief.

Dann gab es diese grünäugige, junge, gewitze, Dame mit dem Namen Madame Fley. Diese war das genaue Gegenteil von diesem Hug, eine Person die die Unterhaltung suchte und bei manch einem Kartenspiel mit der Crew als Siegerin hervorging. Sie hatte oft einen flotten Spruch auf den Lippen, war aber nie respecktlos. Nach ihren Worten war sie auf der Reise um das Amt des Schatzmeisters, von dem anlaufenden Freihandelshafen Mintarn zu übernehmen, eingestellt von niemanden geringeren als Tarnheel Embuirhan selber.

Unterhaltung der ganz anderen Natur bot von Zeit zu Zeit ein witziger und kleiner Kerl namens Sören Halbtuch. Sören war wie die meisten Halbling auf barde6Faerûn ein Leichtfuss. Wenn man es nicht gewusst hätte, hätte man den kleinen Kerl nicht zu der Expeditionsgesellschaft gezählt, viel eher zu den restlichen Passagieren des Schiffes, da er nicht so uniformiert war, wie anderen der Gesellschaft. Er spielte an den Abenden in der Kombüse mit seiner Laute auf und erheiterte so manch einen der Anwesenden. Er spielte auf eine Weise die selbst dem gefasstesten Seemann ein Tränchen, beim Vortragen herabrinnen ließ. Unter seinen Leider war auch das von einem Barde mit dem Namen Shael Dalek darunter. Dieser schrieb einst ein berühmtes Lieder über die Insel Mintarn, nachdem der grüne Drache mit dem Namen Gogornon Manmaster von einem Zauber bezwungen worden war:

From the golden mound he rose
His scales a brilliant green
The creature every man knows
to surpass any horrific dream

With tail, claws and massive fangs
The creature it did rear
The warrior’s position did not change
In his eye’s there was no fear

With a giant „whooshing“ sound
The dragon he did breathe
That knocked the warrior to the ground
Like a crushing wave of the sea

After the gas had cleared
The dragon gave a growl
The knight was laying near
His body on the ground

From across the cave a laugh was heard
To the dragon it was quite a shock
A man appeared and spoke a word
And the knights body turned back to rock

„You stupid dragon“ the mage did scowl
„It was all quite so clear“
„There is no need to scream or howl“
„You cannot outsmart Bannan Leer“

With an anger unsurpassed
The dragon roared his hate
Then the mage simply asked
„Why try to escape your fate?“

The dragon prepared to breathe again
In his eye’s there was no compassion
So the battle truly begins
In the wizards hand a glowing orb of ashen

Both breath and orb did fly
It was a sight to see
Screaming into the nights sky
The dragon would no longer be

As the dragon twitched his last
His eye’s locked on the spellcaster
„You are now in the past“
So died Gogornon Manmaster

frieselNicht zu vergessen war Kapitän Neuronimus Friesel, ein Mann mittleren Alters mit einer Schmarre im Gesicht und einem nach hinten gebundenen Pferdezopf. Er war nicht nur der Kapitän des Schiffes und recht erfahren was die Gewässer um Mintarn und Tiefwasser anging, sondern auch gleichzeitig der Expeditionsleiter der Gesellschaft, die soweit war bekannt, weiter zum Korinn Archipel weitersegeln würden und Mintarn nur als Zwischenstation benutzen würden um Frischwasser und andere Dinge aufzunehmen. Die Expedition bestand aus ca 10 Leuten und jeder der Anwesenden hatte, so macht es der Anschein, ein Spezialgebiet. Friesel selber war, wie die anderen auch, angeheuert worden um sich in die Gewässer vom Korinn Archipel vorzuwagen, da wohl dort ein Schiff gesunken sein musste das von besonderem Interesse war. Zumindest erzählten die Mitglieder  von der Expedition das. An seiner Seite von Friesel war die meiste Zeit über ein Halbork zu sehen, häufig standen sie zusammen am Steuerrad der

Wie hoch die Entlohnung war, erfuhr Jenotus, ein Magiebegabter, von einem zauberkundigen, alten, weisen Elfen, der ebenfalls ein Mitglied der Expeditionsgesellschaft war, mit dem Namen Ibenir Teleri. Er saß des öfteren in der Kombüse, entweder über einem großen Wälzer, oder über einem eigenartigem, halbrunden Gegenstand, der nach aussage von ihm der Konzentration half. Er schien sich auf dem Gebiet der Beschwörung auszukennen, wer sonst würde sich für das 5. Buch des Compendiums „Felenarion“ von Eltargrim Irithyl interessieren, soviel hatte Jenotus aus ihm herauslocken können. Ein legendäres Buch, geschrieben von einem elfischen Hochmagier in der Stadt die heute nicht mehr existierte. Eine Stadt in der der Versuch scheiteret Elfen, Menschen, Zwerge und andere Völker zusammenzubringen, die Stadt des Liedes und der Liebe, Myth Drannor. Ibenir erzählte das dieses Buch lange als verschollen galt und vor einem Jahrzehnt wieder aufgetaucht sei, wohl wissend in den Händen eines roten Magiers von Thay. Der dieses aber im Tausch für ein anderes wertvolles Relikt aus seinem Besitz gab. Es war der Auftraggeber der Expeditionsgesellschaft, der ihm, Ibenir dieses Buch im Gegenzug für seine Unterstützung bei der Expedition, versprochen hatte.

Es war der zweite Abend an dem das Schiff von einem schweren Sturm erschüttert wurde, während Jenotus diesen Witterungen locker trotzte hatten andere dahingegen eher ihre Sorgen. So sah man an diesem Abend auch wieder einen schwarzharrigen, tätowieren, muskelbepackten Mann an der Reeling stehen. Seine leichte grünliche Färbung sah man kaum und als er wieder unter Deck ging, kam ihm der Kapitän entgegen, um wahrscheinlich Honn, den ersten Maat, auf Deck abzulösen. Der Mann, alle nannten ihn nur „Totes Pferd“, setzte sich, als er bei der Kombüse angekommen war, an den Tisch von Jenotus, Ibenir und Melchior. Letzterer, Melchior Sternenglanz, war ein jüngerer Halbelf mit strahlend blauen Augen. Er war recht eigenbrödlerisch und zog es ähnlich wie Hug vor, es eher abseits der Gruppen zu sitzen und wenn dann sah man ihn des öfteren bei Ibenir am Tisch, wie jetzt auch. An seiner Seite war ein grauer Wolf, der auf den Namen Mingan, hörte. Es verging eine Weile, plötzlich wurde Jenotus und Ibenir durch einen starken Ruck der durch das Schiff ging aus aus ihrem Gespräch gerissen. Danach kehrte eine Ruhe ein, der Sturm hatte sich anscheinen plötzlich gelegt. Das Schiff rollte kaum noch. Einige Passagiere und Crew Mitglieder wurden hin- und hergerissen. Man hatte das Gefühl, als hätte es auf der Backbordseite einen Felsen gestriffen, und wäre leicht vom Kurs gebracht worden. Eigenartigerweise knirschte kein Holz oder hätte das Gefühl, als wäre das Schiff auf ein Stein gelaufen. Totes Pferd und Jenotus und einige anderen eilten aus der Kombüse zu der Lucke die ans Deck führte und dann gab es einen erneuten Ruck, der die meisten zu Fall brachte. Totes Pferd entdeckte das, als er zur Luke ging, über ihm ein in der Takelage hängender Hadozee wie ein Beere von einem Strauch, von einem dicken Tentakel, gepflückt wurde. Er wurde so schnell weggerissen, das der über die Treppe nach oben gelangende Halbelf, diesen nicht mehr sah. Dafür sah er aber was über das Schiff hereingebrochen war, überall schlängelten sich schmatzende, krakenähnliche, dunkelgrünliche Fangarme über das Deck, dem Mast und in der Takellage lang. Totes Pferd rannte geschickt,Scylla den Armen ausweichend, zum Steuerrad des Schiffes, wo Honn und Neuronimus standen, sie waren in arge Bedrängniss durch die Fangarme geraten. Zwei Fangarme hatten sich um das Steuerrad gewunden und versuchten es aus der Halterung zu reissen. Der herbeigeeilte Halbelfe schlug mit seiner Machete zu, nur um festzustellen, das seine Waffe von dem zähen Tentakel zurückfederte. Als Nächster tauchte Jenotus auf dem Deck auf. Er erhob sich in die Lüfte, um den schlagenden Fangarmen zu entgehen und um eine bessere Übersicht über die Situation zu bekommen. Leider behinderte das Segeltuch, des zweiten Mastes, ein guten Rundumblick. Gab aber den Blick auf ein langen Fangarm frei und das nutzte Jenotus und murmelte, während er sich in der Luft befand ein paar Worte woraufhin auf das Tentakel mehrere schwarze Dornen zuschossen und sich tief in den Fangarm eingruben. Das Wesen heulte ein wenig auf. Kurz daraufhin flog ein schweres Eichenfass an Jenotus vorbei, er hatte die Aufmerksamkeit von der Kreatur sicher. Der Barbar, unterdessen am Steuerrad angekommen, versuchte mit seiner Machete und seinem Speer die Tantakeln zu treffen, aber sie federten von der gummiartigen Haut ab, die Situaton wurde sogar noch schlimmer, als die beiden Tentakeln das Steuerrad abrissen und mit ihm der 1. Maat, noch hängend an dem Rad, durch die Luft wirbelte, während der Kapitän über Board ging und aus den Augen des Barbaren verschwand.  Er tauchte kurze Zeit später an der Reeling, an einem Seil hängend, wieder auf. Unterdessen waren noch mehr Passagiere an Board gekommen. Mademoiselle Fley griff das ihr am nächststehende Wesen an, oder waren es die Tentakeln des Wesens? Auch Ibenir und Kilian, ein Geistlicher, tauchten auf dem Deck auf. Während Kilian bei seinem Auftauchen durch die Luke, von einem Tentakel getroffen wurde, schaffte es der alte Elf mit einem aufgeschlagenem Buch, lesend, sich hinter einem Mast zu bringen. Jenotus merkte wie hoffnungslos die Situation am Heck war und fing wieder an Worte in den Sturm zu murmeln. Totes Pferd gab die verlorene Position am Heck auf und rannte den dicken Tentakeln ausweichend zu der angehenden Schatzmeisterin, um sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Es ging ein weiterer Ruck durch das Schiff. Was war passiert? Bei dem Scylla von Ibenir tauchen im Wasser Rückenflossen von mehreren großen Haien auf. Kurz danach glitten die Tentakel, des an der vorderen Backboardseite befindenen Scylla ruckartig ins Wasser, dabei riss es alles mit, dabei wurde ein riesiges Loch in den Bug der treuen Frenja gerissen, wo zuvor noch der Scylla gewesen war. Die Freude der Beobachter, währt nur kurz, denn als Ibenir sich von dem Zauber sich ein wenig erholen wollte, schoss ein Tentakeln vorbei an Madame Fley vorbei auf den Zauberwirker und traf den Alten so schwer das er mit dem Kopf an ein schwers Fass geschleudert wurde und schlaff an dem Fass zusammensackte. Blut sickert über die Planke wo sein Kopf lag. Totes Pferd packte die Wut, er drosch mit voller Kraft auf das Tentakeln ein und hatte Erfolg, er trennte es von den dem restlichen Körper ab und konnte der Miss Fley aus ihrer Situation befreien. Totes Pferd entdeckte den am Boden liegenden alten Elfen, stellte fest das sein Leben aus ihm schon gesickert war und wollte den Körper an den Scylla übergeben, wurde aber rechtzeitig von Jenotus mit den Worten „Haltet ein, werft ihn nicht über Board“ gestopt. Er legte den leblosen Körper den er eben noch dem Unwesen übergeben wollte ab und sah noch wie ein Tentakel auf ihm zugeschossen kam, es auf etwas prallte und das war nicht er und er hörte wie etwas Schweres gegen den Mast hinter ihm krachte und die knarrenden und ächzenden Geräusche, des Mastbaumes. Der Mast war gebrochen und war auf die Backboardseite des Schiffes gefallen.

pic1Totes Pferd hielt dem Kraken seinem abgetrennten Tentakel hin und fluchte und schimpfte, er brachte sich in Rage. Kilian unterdessen hatte die Augen aufgeschlagen und ging geduckt zu dem lebelosen Körper von dem Elf. Jenotus hatte inzwischen aus seiner Perspektive die Felsen die vor ihnen lagen gesichtet und reagierte inständig, das Steuerrad war zerstört und so blieb nur noch das Ruder. So flog er zum Bug des Schiffes und konzentrierte sich nur noch auf das Ruder und es zu bewegen. Die Welt um ihn herum verschwand und nur das Ruder war zusehen, das Ruder das sich bewegen musste. Das Wesen, welches gegen Madame Fley und Totes Pferd kämpfte, setzte nicht nur die Tentakeln zum Kampf ein, sondern hielt, mit einem der 4 Tentakeln die Luke zu, aus der unter anderem Jenotus, Kilian, totes Pferd und einige andere gekommen waren. Nun kamen aber auch der Kapitän und sein 1. Maat zu der Gruppe und drangen ebenso auf das Tier ein. Die Felsen veranlassten erst das eine, dann das andere der beiden Scylla´s sich an Board des Schiffes zu ziehen. Das nutzte Totes Pferd aus und er drang verstärkt in seiner Wut auf den fischartigen Kopf des Wesens ein. Die Kreatur musste viele Schläge einstecken. Die Luke war frei und es tauchte der Kopf von Sören auf, er spielte die ganze Zeit schon auf seinem Instrument und hatte so die Gruppe auf Deck gestärkt, auch wenn er nicht persönlich auf dem Deck sich befand. Aus seinen Augenwinkel erkannte Totes Pferd, wie ein Totgeglaubter, wieder unter den Lebenden weilte. Nicht weit und gestützt von Kilian und dem Barden stand Ibenir wieder, er rezetierte einige Silben aus seinem Buch und plötzlich nahmen die die an deck waren ein weiteres, größeres Krakenwesen war. Sollte das das Ende des Schiffes sein? Doch zu ihrer Verwunderung schlang sich plötzlich die Tentakeln um den verletzten Scylla und zog es vom Deck ins Wasser, danach sah man wie die größere Kreatur sein Maul aufmachte und den Kleineren frass. Jenotus Versuch das Ruder zu kontrollieren war von Erfolg gekrönnt und sie waren durch eine enge Passage von einigen Felsen gekommen, nun lag vor ihnen die Küste der Insel. Wäre Ibenir und Killian nicht dazwischengegangen wäre Totes Pferd auf Sören losgegangen, da er dachte er hätte etwas mit den Kreaturen zu tun. Er ließ aber aber ab, als die anderen ihn versicherten das Sören nichts mit dem Erscheinen der Kreaturen zu tun hatte. Da am Bug keine Kreatur mehr war, ging die Gruppe komplett zum Heck und gingen auf die letzte Kreatur los, das inzwischen versuchte das Ruder zu zerstören. Es gab ein großes Gemetzel und mit nur noch 2 Tentakeln floh es lentzendlich ins Wasser. Der Kaptiän gab dem Befehl alle Segel zu raffen, denn noch machte das Schiff ein wenig Fahrt. Schnell ware die Crew in den Masten und rafften die Segel. Jenotus kappte ein paar Segel und der gebrochene Mast wurde dem Meer endgültig übergeben.

Die ersten Strahlen von Sûne ergossen sich über das schmutzige Deck und tauchten das Meer in warmes Licht. Jenotus landete auf dem Deck und Totes Pferd ging die Treppen unter Deck. Dort sah er vor dem großen Loch in dem Bug, Melchior stehen der seine Händflächen an die Schiffsplanken hielt und vor sich hin brummte. Entschlossen ging Totes Pferd auf ihn los und verursachte, das das Schiff knirschte und sich Risse ausbreiteten. Schon wieder war Ibenir zu hören auf dem Deck. Er hatte mitbekommen das Melchior, der versucht hatte den Bug des Schiffes zusammenzuhalten aus seiner Konzentration gekommen war. Kurze Zeit später tauchten 2 Wale neben dem Schiff auf. Der eine Wal schmiegte sich an die Backboardseite, während der andere Wal gegen die Steuerboardseite drückte. Neuronimus Friesel gab Ibenir Instruktionen und schon gewann das Schiff an Fahrt und die treue Frenja lief in den Vormittagsstunden, begleitet von vielen Schaulustigen, in den Freihandelshafen Mintarn ein. Viele Flaggen waren zu sehen, darunter auch ettliche Piraten und Freibeuter die in Tiefwasser, Luskan und Baldurs Gate gesucht wurden. Das Schiff lief einen Kai an, ein wenig abseits der großen Schiffe und sobald die Planke ausgelegt war, bekamen sie Besuch vom Hafenmeister. Es gab nicht viele Tage, wo ein kaum fahrtüchtiges Schiff, begleitet von 2 Walen, hier anlegte.

 


  • Neuronimus Friesel – menschlicher Freibeuter mittleren Alters Rang: Kapitän auf der „treuen Frenja“/Expeditionsleiter (Expedition)
  • Ibenir Teleri – elfischer Beschwörer (Expedition) – 5. Buch des Compendiums „Felenarion“ von Eltargrim Irithyl (Rote Magier der Thay)
  • Honn – Halbork im mittleren Alter   Rang: 1.Maat auf der „treuen Frenja“ (Crew)
  • Kilian – menschlicher älterer Priester (Crew)
  • Madame Fley – ihren Augen zu Schlussfolgern /Schurkin (Passagier) – Info angehende Schatzmeisterin von Tarnheel
  • Sören Halbtuch – halblingischer Barde (Expedition)
  • Hug  Sturmbrecher – menschlicher vom wettergegerbter älterer räselhafter Pirat? mit einer kleinen Schatzkiste, die er bei sich trägt (Passagier)
  • Melchior Sternenglanz – jüngerer halbelfischer Druide (Expedition)

6 thoughts on “Aus anderem Holz geschnitzt (1/4) (The Outbreaks)

  • Dalwick (Mirko)
    8. März 2015 um 11:23
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    Muss sagen ich war sehr positiv überrascht, über die erste RPG Online Runde, die ich erleben durfte bzw. leiten durfte. Das Roll20.net ist recht hilfreich beim Rollenspiel. Die Kommunikationproblem am Anfang waren schnell gelöst. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich freu mich jetzt schon auf die Fortsetzung am 27.03 im Freihandelshafen von Mintarn.

  • Yurkas (Sven)
    8. März 2015 um 18:42
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    Sag ich ja.
    Tut mir leid das ich es gestern nicht mehr gepackt habe. Aber der eine ist gestern leider drauf gegangen und wollte dann noch einen neuen Char auswürfeln… Das hat dann leider etwas gedauert.
    Hoffe ich pack es zum Nächsten mal.

    • Dalwick (Mirko)
      9. März 2015 um 12:46
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      Joar die Online RPG Version wird unsere Möglichkeiten, neben unserem RP- und dem RPG Teil, auf Dauer erweitern. Somit steht RPG-Berlin.de auf 3 Säulen. Derzeit gehen die Überlegungen in ein interessantes Projekt, welches alle 3 verbindet. Ein Freund des Rollenspiels (Marcel) brachte mich auf eine super Idee, an deren Ausarbeitung ich noch dran bin. Es wird angelehnt sein an das System Birthright von D&D. Es wird aber noch eine Weile in Anspruch nehmen, aber die Multiplayerfunktionalität ist schon sehr sehr gut.

  • Ben Kielar
    8. März 2015 um 20:42
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    Eindrücke meiner ersten Seereise

    von Tamrosekincaiwellyn AKA Totes Pferd

    Bin eindeutig nicht für die Seefahrt geschaffen, so viel Geschaukle und Gewackle. Habe mich die ersten Tage ständig übergeben. Keiner hat gelacht, der Genasi (ich habe erfahren, dass er Jenotus heißt) hat mir sogar gezeigt, wie ich richtig mit den Wogen mitatme um dem Schwindel entgegenzuwirken und der Kapitän hat mir etwas Rum gegeben. Die Atemübungen haben ein bisschen geholfen, der Rum aber mehr.

    Fast die ganze Überfahrt lang Schlechtwetter. Hab den Kapitän gefragt, ob der Schiffspriester vor der Überfahrt noch allen Himmels- und Sturmgöttern angemessen geopfert hat, bevor wir losgefahren sind aber er ist der Frage ausgewichen. Ich habe dies richtigerweise als ein schlechtes Omen gedeutet.

    Die Schiffsmannschaft erscheint mir ganz in Ordnung, aber dieser Expeditionsgesellschaft traue ich nicht ganz. Jenotus unterhält sich ständig mit ihrem Zauberer, ich sollte ihn wenn wir an Land sind bei Gelegenheit deswegen ausfragen.
    Diese Madam Fley ist auch verdächtig. Was für ein hoher Beamter fordert im Fall seines Todes einen Nachfolger an, der erst um die halbe Welt reisen muss um das Amt überhaupt anzutreten? Jenotus sagt er traut ihr nicht, hält sie für eine Diebin. Ich glaube ihr ebenfalls nicht, denke aber da ist mehr im Gange.

    Wir wurden angegriffen. Keine Piraten wie ich erwartet hatte, sondern Seekreaturen mit neun Fuß langen Fangarmen, wie der Kraken aus den alten Geschichten. Die beiden Zauberer nennen die Bestien Scyllae und behaupten, sie seien hier nicht beheimatet, sondern von einer andersweltlichen Macht beschworen worden.
    Direkt vor dem Angriff hat der Barde (Halbling oder Gnom?) angefangen der Mannschaft eines seiner Zauberlieder vorzusingen und auch die ganze Zeit weitergesungen, während der Rest von uns gegen sie gekämpft hat. Ich wollte ihn nach dem Kampf der Sicherheit halber über Bord werfen, aber Jenotus und der oben genannte nutzlose Priester sind dazwischen gegangen. Ich werde es bei einer späteren Gelegenheit nachholen.

    Nachdem wir die Kreaturen vertrieben haben, hat uns nichts mehr behelligt. Ich habe dem Stegmeister in Mintarn erzählt, unser Schiff stehe unter dem Schutz der Sturmgöttin. Menschen sind ein abergläubisches Volk, ganz besonders das kriminelle Gesindel unter ihnen, wenn er es weitererzählt wird uns bis zur Weiterreise nach Korinn hoffentlich niemand behelligen.
    Ich habe beschlossen mich zusammen mit Jenotus nach einer Unterkunft umzusehen, weil wir beide genug von Hängematten haben. Mir macht die Hängematte nichts aus, aber ich bin einfach froh, wieder festen Erdboden unter meinen Füßen zu haben.

    Auch wenn mir das Reisen zu Schiff unangenehm ist, das Kämpfen an Deck ist überraschend leicht. Man hat in jede Richtung klare Sicht und nicht zu viel Raum zwischen sich und potentiellen Gefahren zu decken, mit einem soliden Speer und einem festen Stand kann man sich auf einem Schiff sehr gut verteidigen. Und sollte doch ein Pirat oder Ungeheuer lebend an meinem Speer vorbeikommen, habe ich immer noch meine neue Machete.

    • Dalwick (Mirko)
      9. März 2015 um 12:27
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      Nun ich fand deine Aufzeichnung so gut, das ich diese mal auf ein Pergament geschrieben und bei deinem Charakter hinterlegt habe.

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