Die Gruppe befindet sich nun wieder in der Hauptstadt der Zwerge, wo sie am Kriegsrat teilnehmen. Zufällig bemerkt Anskaviat, dass der Elhardin und Eriadok-Jünger, der ihnen bei der zweiten Prüfung half, auch anwesend ist, sich allerdings im Hintergrund hält. Er entscheidet, dass es sinnvoll sei ihn der Hohepriesterin der Zwerge vorzustellen. Schließlich bietet dieser Anskaviat an andere freie Elhardin zu treffen, um diese für Eriadok zu begeistern und als Unterstützung sich zu sichern. Jedoch benötige der Priester zwei Wochen, um die Anderen zu versammeln.

In dieser Zeit kundschaftet Lotta die nördliche Wüste des Elhardin-Gebietes aus. Einige Soldaten greifen zusätzlich Handelsrouten in diesem Gebiet an. Inesril befreit mit den Alliierten die verbliebenen Sklavencamps. Nach den zwei Wochen findet das Treffen zwischen Anskaviat, unterstützt von Eibenstein, und den Elhardin statt. Es folgt eine Diskussion von 32 Stunden Umfang, an deren Ende sich 44 Elhardin bereiterklären sie zu unterstützen, jedoch ohne in den Kampf zu ziehen. Zum Abschluss veranstaltet Anskaviat einen Gottesdienst mit ihnen, bei dem er den neuen Anhängern einige Schwertkatas beibringt. Bei ihrer Ankunft erfahren sie von Tiberius, der sich etwas umgehört hat, dass sie Nachrichten durch die Handelskarawanen der Aery in die Hauptstadt der Elhardin bringen können. So können sie ihre Verbündeten über alles Wichtige benachrichtigen.

Das Land der Elhardin ist so aufgebaut, dass sich mitten in der Wüste die Hauptstadt Elardinaar befindet und drum herum fünf Türme, zu denen je ein Ort, oder eine Festung befindet, die für Nachschub sorgt. Wenn diese fünf Türme gleichzeitig genutzt werden, kann eine fürchterliche Waffe eingesetzt werden, von der aber bisher noch niemand etwas Genaueres weiß.

Der Plan ist nun, dass alle fünf Türme gleichzeitig angegriffen werden. Das Heldenteam kümmert sich um den Nordwestlichen. Für sie wird ein Portal erschaffen, welches sie 200 Meter vor den Turm bringt. Sie erscheinen dort um drei Uhr morgens und an ihrer Seite sind vier Aery-Späher. Nach einiger Zeit findet sich auch eine Patrouille, bestehend aus einem Elhardin und vier Hum’gaar. Nach einem gescheiterten Überraschungsangriff und einem heftigen Kampf findet die Gruppe einen Kristall, mit kleinen Rissen. Ihre Späher entdecken einen weiteren Trupp. Sie entschließen sich noch einmal anzugreifen, in der Hoffnung einen unbeschädigten Kristall zu finden. Währenddessen bleibe Eibenstein zurück und versucht den jetzigen Kristall zu reparieren. Diesmal schafft es Lotta sich unbemerkt anzuschleichen, entlässt einige Schmetterlinge und während der Elhardin verwundert auf diese schaut zieht Lotta an dessen Stöpsel, wodurch der Magier sein ganzes Blut verliert. Der Angriff erfolgt reibungslos und die verbliebenen Hum’gaar sind schnell besiegt. Tatsächlich finden sie bei diesem Elhardin einen neuen Kristall. Eibenstein ist es auch noch gelungen den kaputten Kristall zu reparieren.

Nach einiger Zeit finden sich auch die restlichen Truppen ein und der erste Angriff kommt von den Aery auf die Turmspitze. Bevor die Infanterie erscheint eilt die Gruppe zum Turm und öffnet den Eingang, welcher durch Magie versteckt ist, mit einem der Kristallschlüssel. Im Inneren findet sich ein Podest wieder, welches stark an das zu den Aery, erinnert. Hier befindet sich aber eine Säule mit einer Aussparung, in die der zweite Kristall hineinpasst. Dadurch werden sie in einen kleinen Raum gebracht, in dem sich drei Elhardin befinden, die sie mit Leichtigkeit überrumpeln können. Vor ihnen erscheint der Geist des Turms, welcher sehr freundlich ist und ihnen alle Fragen beantwortet, so gut es geht. Dieser stellt auf ihren Wunsch hin auch sofort die Verteidigung des Turmes ein, weshalb in kürzester Zeit der Turm von ihren Partnern eingenommen ist. Sie holen sich bei dem Geist noch einige Informationen ein und erfahren, dass in jeder Turmgeist eine andere Funktion bezüglich der Waffe hat. Diese Waffe ist eine rote Wolke, die alles Leben vernichtet, welches sich in ihr befindet. Durch sie soll die Wüste überhaupt erst entstanden sein.

Sie erfahren auch, dass alle Türme, bis auf einen, eingenommen wurden. Sie lassen sich von ihrem Turm auch direkt hin teleportieren und nehmen diesen von innen ein. Sie besuchen jeden Geist mindestens einmal, um alle Informationen sammeln zu können, da nicht jeder über alles Bescheid weiß. So erfahren sie auch, dass man die Farbe der Wolke ändern kann. Z.B. können sie auch eine grüne, oder schwarze Wolke einstellen.

Nach einiger Zeit meldet sich der Anführer der Elhardin durch eine Art magischen Spiegel in einem der Türme. Hierdurch kann er mit ihnen reden. Zwar versucht er ganz sicher zu reden, doch die Helden bekommen mit, dass er die Hosen gestrichen voll hat. Jedoch will dieser sich auf keine Kapitulation einlassen. Erst als sie drohen die Wolke gegen die Hauptstadt einzusetzen kommt er ins Stocken, wehrt aber dennoch ab. Die Gruppe entscheidet sich mit der schwarzen Wolke eine der Festungen zu zerstören, um zu zeigen, dass sie es ernst meinen. Dazu lassen sie den Bewohnern zwei Tage Zeit den Ort zu evakuieren.

Um die Wolke einzusetzen, müssen fünf Personen in jeweils eine Kammer, die sich in den Türmen befinden und einen Regler zwischen eins und zehn einstellen. Durch die Kraft der Personen in den Kammern wird die Wolke aktiviert. Sie suchen sich fünf Personen raus, wobei der Elhardin, der ihnen schon abermals half, eine Kammer mitbesetzt und stellen die Regler alle vorsichtig auf eins. Sie merken an ihren Körpern sich nichts großartig verändern und erfahren von den Geistern, dass sich nach dieser Intensität die Festung in ca. 70 Jahren zerfallen sein wird. Auf Raten der Geister gehen sie nochmal hinein und einige schalten auf sieben und einige auf acht. Dieses Mal erleiden alle Teilnehmenden gewaltige Schmerzen dadurch. Das Ergebnis ist aber, dass die Festung mit einem kurzen Beben völlig in sich zusammenstürzt. Darauf meldet sich der Elhardin-Anführer und schlägt vor, dass sie kapitulieren, wenn sie zwei Wochen Zeit haben aus dem Land zu verschwinden. Das wird ihnen gewährt und nach den zwei Wochen lässt sich tatsächlich kein Elhardin mehr vorfinden, außer die, die zum alten Glauben an Eriadok zurückgefunden haben. Die freien Völker sind sehr dankbar den Helden gegenüber, jedoch wollen sie davon inzwischen gar nicht mehr so viel davon hören. Sie bemühen sich nur noch so schnell wie möglich diese Welt durch das Portal in der Hauptstadt zu verlassen.

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