In den Ruinen von Schloss Neverwinter (The Order of Friendly Fire)

In den Ruinen von Schloss Neverwinter (The Order of Friendly Fire)

In einer lauen Sommernacht, des 6. Kythorn 1464 TZ, sitzt ein alter weissbärtiger Gnom über einem großen Buch gebeugt, in einem von Kerzenschein erhellten Turmzimmer und notiert mit einer großen Feder einige Dinge darin.

„…welch ein merkwürdiger Tag. Hätte ich gedacht das das Treffen dieser Söldner meinen Tag so hatten enden lassen, ich glaube ich wäre im Bett geblieben, oder hätte mich mit der neuen Interpretation, dieses doch ausgesprochen komplexen Zaubers, beschäftigt, den Malwin Grindelwind unserer Gemeinschaft, der Illusionisten hinterlassen hatte. Das Schicksal hatte anderes mit mir vor. Meine guten Absichten liessen heute einige Kinderherzen bis zur Mittagszeit höher schlagen. Habe ich doch eine gute Legende am Markt durch ein paar Tricks wieder aufleben lassen. Eine Legende von der kleinen Nixe Fiorina.“ Eine Schmunzeln huschte über das hakennasige Gesicht des Waldgnomes, als er sich an den Abschnitt des Tages erinnerte. Die Erinnerungen des Geruchs des leckeren Brotes stieg Thinkleblink in den Sinn.

„Ahh…doch plötzlich tauchten diese beiden Gestalten auf, nachdem er einen kurzen Abstecher zum Hafen gemacht hatte. Verdammt hätte ich doch einfach die Beiden einfach ziehen lassen, aber nein ich muss meine Nase wieder in….“ Mit einer Handbewegung legte der alte Gnom die Feder an die Seite des Tisches und stützte sein Kopf auf die zusammengefalteten Handrücken. „Jedes Mal gerate ich in Schwierigkeiten, oder zieht mich das Unglück einfach nur an? Was haben die Beiden auch Waffen dabei und gehen schnellen Schrittes in das Gebäude des Oghma?“

Er griff wieder zu der Feder und schrieb weiter: Ich folgte den Beiden die recht zügig mich anscheinend nicht erkannt hatten. Als ich mich erkundigt hatte nach den Beiden, ging alles sehr schnell. Der eine zog sein Schwert auf dem Rücken, ein Dolch flog und obwohl ich ruhige auf die Fremden mit Wort und Gestik einging, eskalierte es. Schnell war klar ich musste was machen so ließ ich meine Lichter sprechen und hatte zum Glück erfolg. Die Lage beruhigte sich, auch wenn natürlich starker Argwohn von seitens der Mönche weiterhin bestand. Sie suchten Informationen zu einem Heerführer der Schatten. Ich brachte sie zu den Schriften, doch etliche Aufzeichnungen waren in drakonisch verfasst. Da hier in den heiligen Hallen des Wissens, es niemand gab der drakonisch konnte, wollten die Beiden die Aufzeichnungen mitnehmen. Zum Glück wurde ihnen schnell erklärt das diese Dokumente nicht aus den Hallen entfernt werden dürften. Zu Recht. So kündigten Beide an mit einem Tiefling, des Bruders von Herzog Alegni wieder zurückzukehren. Das konnte nur Ärger bedeuten. Soweit ich in Erfahrung bringen konnte handelte es sich um 2 Söldnern die nach einem Auftraggeber Ausschau hielten und solange sich auf die Suche nach wertvollen Waffen aus dem Krieg sich gemacht hatten. Den Zwerg kümmerte es nicht einmal, als das Wort Gauntlgrym fiel. Sehr merkwürdig, auch wenn er noch ein recht junger Zwerg zu sein schien. Immerhin konnten zwei Tage der Kriegsgeschehnisse des Feldherren gelüftet werden. Auch wenn diese nicht wirklich sehr informativ waren. Mir war klar das konnte nur wieder Ärger bedeuten. Nachdem die Beiden weg waren und die Mönche schimpfend die Dokumente wieder an ihren ursprünglichen Platz gelegt hatten, aß ich mein Stück Brot, welches der eine bei dem kurzem Gemänge zerteilt hatte, auf. Ehe ich noch kurz über die Begegnung nachgedacht hatte, tauchte der Eine und ein Tiefling bei uns auf. Dieser machte sich umgehend an die Arbeit, die restlichen Seiten zu übersetzen und war recht geschickt. Bei den Worten des Tieflings, das sich ein mysteriöser Schattenspeer, erschaffen durch einen begabten Schmied, dem Ereigniss von einfallenden Dämonen in seinem Dorf und der Flut von menschlichen Blut die die Waffe tränkten und die Spur bei dem Schloss von Neverwinter endete, wirkte der, den sie „K“ nannten, sehr interessiert. Sobald fragte er nach einem Wissenden, der sich bei den Ruinen des Schlosses auskenne und ich bot mich Ihnen an. Leider vergaß ich Aufzeichnungen von dem Schloss mitzunehmen und nachdem wir über die Brücke, den Stadtwachen den Brückensold, entrichtet hatten, fiel es mir auf und so ließ ich die Beiden alleine in den Ruinen zurück. Es war bereits Abend als ich umkehrte um mich in der Halle des Wissens über die Baupläne des alten Schlosses zu erkundigen, da „K“ einen Abstieg suchte.

In den Ruinen von Schloss Neverwinter (The Order of Friendly Fire)Was dann geschah, erzählte mir später der Zwerge. Er selber war eine Weile beschäftigt Mauern eines Turmes einzuschlagen, als „K“ plötzlich fündig wurde, ließ er ab und sie entdeckten die Audienzräume des Schlosses. Als sie in die oberen Ettagen sich begeben wollten, fielen ihnen mehrer Türen im unteren Stockwerk auf und sie machten kehrt. Diese waren in unterschiedlichen Zuständen. Schlurfende Geräusche machten sie stutzig und plötzlich wurde es kalt in den Räumlichkeiten. Die Beiden sahen sich plötzlich einem Wight gegenüber. Der Kampf war recht zäh und wenn ich den Zustand des Zwerges beurteilen muss, als ich Ihn wieder sah, sei erwähnt, er war mehr tot als lebendig, ein Arm war gebrochen, er blutete aus Öffnungen, sein Kopf hing leicht geneigt auf die linke Schulter gestützt, aber immer noch flotte Beschimpfungen auf Lager. Selten habe ich so einen griesgrämigen Zwergen gesehen, ging es dem Gnomen durch den Kopf. Auf jeden Fall hatte „K“ den Kampf zugunsten der Beiden entschieden. Als ich bei den Beiden eintraf, tauchten Zombies auf, doch waren diese Geschöpfe schnell besiegt, sodaß wir schnell wieder die Ruinen verlassen konnten, wenn auch der fast tote Zwerg dagegen war, wollte er doch die weiteren Türen erkunden. Denke er hatte nicht nur einen gebrochenen Arm. Nun jetzt sind die Beiden zurück in der Taverne und ich denke ich werde sie morgen wiedersehen. Mit diesen Gedanken legte der Gnom die Feder beiseite, schloss das Buch und löschte die Kerze. Doch ging ihm die Legende vom schwarzen Speer nicht aus dem Kopf.

Die Legende vom schwarzen Speer

 

Erfahrungspunkte für an- und abwesende Charaktere:

Anwesende: IvI1 – 330EP + 25EP/40EP
Abwesende: IvI1 – 20EP

Thinkleblink Bizzlfizzl (Blinki)

Thinkleblink BizzlfizzlThinkleblink Bizzlfizzl (Blinki)

Illusion ist die falsche Deutung von sinnlichen Wahrnehmungen. Es kann auch eine Selbsttäuschung sein, das Dinge besser sind, als sie in Wirklichkeit sind. Doch wo hört die Wirklichkeit auf und wo fängt die Illusion an? Es gibt viele Eigenschaften die diese Wirklichkeit oder die Wahrnehmung dieser Wirklichkeit beinflussen können. Das da wären die Wünsche, Hoffnungen oder Ängste der Person oder des Wesens.

Es bedurfte eine lange Zeit des Studiums, und eines guten Lehrmeisters der mir die Augen öffnete für das Grundwissen dieser Art von Talent. Sicherlich ich gebe zu ist es mir schon von klein an leicht gefallen, aber das Zunutzemachen dieser Art kam erst durch meinen Meister.

Das Castle of Illusion war einst die Heimat des Zwergenillusionisten Fhzmilliyun Sparkledrim, dessen Illusionen jahrelang andauerten und sogar eine Orkhorde vertrieben, die sich in der zerstörten Zitadelle niederließ. Im Jahre des Turms (1360) wurde das Schloss von dem bösen Zauberer MacBec Maclyon und seinen wahnsinnigen Anhängern bewohnt. Malcyon pflegte mächtige Dämonen zu beschwören und sich mit den dunklen Mächten auseinanderzusetzen, um ein breiteres magisches Wissen zu erlangen. Er erschuf beinah ein 2tes Höllentor.

Fitzmilliyun setzte Illusionen und Zauberer, Abteilungen, Fallen und subtile, aber tödliche Rätsel durch die Burg, unterhalb und außerhalb davon. Diese kombinierten mechanischen Tricks und magischen Illusionen, so dass selbst die Wahrnehmendsten getäuscht wurden. Seine Schätze wurden alle von den Rätseln und Fallen verdeckt. Einige seiner größten Rätsel waren:

Milliyuns Spiegellabyrinth: Ein Spiegelsaal, vielleicht mit einem Spiegel der Rettungsaktion und einem eingebauten Spiegel der Opposition.

Der Kristallwürfel: Ein Würfel aus scheinbar unzerstörbarem Kristall, 3 Meter neben einer Seite, der wertvolle Schätze und mindestens drei Skelette enthält.

Zehn Türen, No-Way-Out: Ein Raum mit zehn Türen; Wenn eine Tür geöffnet wurde, schien sich der ganze Raum zu drehen. Nur eine Tür war ein Ausgang, während der Rest Fallen oder magische Wächter entfesselte

 

Dorwins Erben rufen zur Schlacht (The Legion of the Trusted)

Dorwins Erben rufen zur Schlacht (The Legion of the Trusted)

Auszug aus den Aufzeichnungen Xhorgul Schwarzhammers:

Mit einem mittlerweile vertrauten Schritt durch das Portal erreichten wir das Felsplateau vor den Mauern Adbars. Ein Zirkel bestehend aus Runenmagiern erwartete uns bereits. Entweder war das Vertrauen ins uns gewachsen, oder die Kunde unserer Taten hatte die Zitadelle vor uns erreicht, denn die Dwar waren keineswegs von unserer Ankunft überrascht.

Da wir uns weigerten die Verteidugungswälle im Besitz der Relikte abermals zu durchschreiten, führte uns ein Kommandant der Eisengarde zu einer windgeschützten Lagerstätte, welche sonst wohl Ilithar oder anderen Bittstellern dazu diente, die Zeit bis zu einer Entscheidung über ihren Einlass zu erwarten.

Nach einer wohlverdienten Pfeifenlänge traten Prinz Bromm und der „Hohe Hammer“ Rorann Steinhammer höchstpersönlich in Begleitung ihrer Leibgarde in unsere Mitte. Die Freude über unsere erfolgreiche Rückkehr währte nur kurz und schien von einer bedeutungsschwangeren Anspannung überschattet, welche die Gefahren der nun folgenden Herausforderungen erahnen ließ…

Die Beiden sprachen mir und meinen Gefährten ehrliche Rem des Akhbal aus und stellten uns vor die Wahl dem von uns begonnen Pfad weiter zu folgen. Allein die Frage empfand ich als beleidigend! Erst nachdem ich unmissverständlich klar gemacht hatte, dass ich die von Moradin für mich erwählte Aufgabe in jedem Fall zu Ende bringen würde, begriff ich die eigendliche Bedeutung ihrer Frage, denn ihre erwartungsvollen Blicke verharrten abwartend auf meinen Begleitern. Für Bromm war es offenbar nur schwer nachzuvollziehen, warum Olven, Hurm und andere Mosdwar ihre Leben für die Ehre einer unter ihren Völkern längst vergessenen Dwarkar zu riskieren… Vor nicht allzulanger Zeit wäre es mir wohl ähnlich ergangen, denn noch im letzten Winter hatte ich nie zuvor ein Spitzohr erblickt! In den vergangenen Monaten hatten wir in der Hitze unserer gemeinsamen Erlebnisse ein Bündnis geschmiedet, dem ich ohne Zögern mein Leben anvertrauen würde! Während Arrat von seiner Entschlossenheit im Arglary gegen das Böse sprach, war es Lyari, der „Freundschaft“ als vorrangigen Grund anführte… Selbst Rylan, der uns erst seit wenigen Tagen begleitete, zögerte keinen Wimpernschlag! Der Hammer war gefallen… Wir würden gemeinsam Siegen oder den Raugh finden!

Rorann bedeutete uns, dass er einige Vorbereitungen getroffen habe. Als er erklärte, dass mir die Ehre zu Teil werden würde, die Bruchstücke des Hammers gemeinsam mit ihm zusammenzufügen, begann mein Herz höher zu schlagen… Zu seiner Überraschung bestand ich jedoch darauf, dass uns Jorrix Felsenschulter begleiten würde. Während der prachtvolle Orden der Hämmer Moradins in seinen unvergleichlichen Tempelanlagen im ganzen Norden in Ehren gehalten wurde, war es der in Vergessenheit geratene und kriegsversehrte Grossmeister der Schlachtenschmiede, der den Jünglingen auf den Gassen Adbarrims die Geschichte der Dwar lehrte. Er war es, der sich mir in Zeiten der Erschöpfung nach getaner Lin angenommen hatte und er war es, der geeignete Ausrüstung für die anstehende Hergos besorgt hatte… Seine Weisheit würde über den Stolz der „Hohen Herren von Adbar“ erhaben sein und mich bei all den Ehren daran erinnern, dass wir für das Wohl des gesammten Volkes der Dwar umd nicht für den Ruf einzelner stritten. Rorann zögerte zunächst, stimmte jedoch schlussendlich zu. Während ein Bote zu Jorrix ausgesandt wurde, fuhr der Hohe Hammer mit seinem Bericht fort. Er habe in den vergangenen Tagen mit Moradin selbst einige Rem gewechselt, um Antworten zu den Geschehnissen um die Truhe in Adbar zu erhalten. Er kündigte an, dass er nur mir als Sonnlinor dieses Xoth unter vier Augen offenbaren wolle… Ich musste meinen Blick nicht zur Seite wenden, um die Enttäuschung und den Zorn zu verspüren, der in Lyari aufloderte… Um die Gemüter zu beruhigen forderte ich das Recht ein, selbst zu entscheiden, welches Xoth ich anschließend mit meinen Gefährten teilen würde.

Der „Hohe Hammer“ stimmte innige Gebetsformeln an und Jorrix, Rorann und ich traten die Hergos in das silvern schimmernde Reich des Astralraums an. Anders als bei unseren Portalreisen strahlte unsere Umgebung nun eine tiefe und unendliche Ruhe aus. Dies war die Olor der Gedanken und Überzeugungen, von der manche behaupteten, dass sie das Band zwischen den Sterblichen und den Göttern bildete. Längst vergangene und in Vergessenheit geratene Götter sollen hier ihre letzte Ruhe gefunden haben… Die undurchdringliche und endlos erscheinende Dunkelheit wurde von einem silvernen Schimmer durchbrochen… Direkt vor uns formte sich eine ebenso glitzernd schimmernde Telormar, die von einem blau lodernden Flammenring umgeben war. Als ich Bruenors Hammer, den Dormark aus Vulkanglasstahl und die Teilstücke des zu schmiedenden Hammers bereitlegen wollte erkannte ich, warum der alte Rorann diesen Ort für unsere Aufgabe erwählt hatte… Es war nicht nur die fehlende Zeit, die uns hierher geführt hatte… In diesem Reich des Geistes war Körperkraft und Ausdauer bedeutungslos! Es war der Glaube und unsere Willenskraft, die unsere Hände und Geschicke lenkten! Ich gab mich wie unzählige Male zuvor meinen Instinkten hin und vertraute auf die Führung des Seelenschmieds… Schlag um Schlag drang mein Geist in die Beschaffenheit der Bruchstücke ein und fügte diese zusammen… Die Ros bot auch als Einheit einen eher schlichten und bescheidenen Anblick, doch ich wusste es besser… Wenn einer der wahren Erben Dorwins das Heft ergreifen würde, so würde der Hammer seine wirkliche Macht offenbaren… Das Werk war vollbracht!

Rorann schluckte schwer und berichtete von seiner Zwiesprache mit Moradin…

Als wir die Runedar meiner Gefährten erreichten, waren sie längst nicht mehr alleine. Schwer gerüstete Dwar mit dem Banner von Dorwins Hämmern durchschritten einer nach dem anderen die Tore. Weit über die Grenzen Adbars hinweg hatten sich die Murmelings von der Wiederentdeckung des letzten von Dorwins Hämmern wie Funken über der heiligen Glut verbreitet… Unter den Dwar des Nordens waren die längst verschollen geglaubten Erben, ihre Nachkommen und engen Freunde aufgebrochen, um in einer allesentscheidenden Schlacht für die Ehre und ihr Thundul zu ziehen… Die Runenmagier wiesen Ihnen den Weg, indem sie ein Tor nach Hammerfall aufrechterhielten…

Wir hielten Rat und erfuhren, welche Aufgabe der Hohe Hammer uns zugedacht hatte… Während die Dwar an der Seite der Klanführer mithilfe der Hämmer die Barrieren öffnen und den dahinterliegenden Norogh die Stirn bieten würden, sollten wir durch den Nebel des Äthers schreiten, um unseren Feind an einer anderen Flanke zum Arglary zu zwingen und so vielleicht auch dessen wahres Wesen zu offenbaren. Wir erhielten Amulette aus Kalkstein, in welche unzählige Marnaks graviert worden waren. Ihr Zerbrechen würde uns unabhängig voneinander eine Rückkehr in unsere Olor ermöglichen. Mir war nur wenig über den Äther bekannt, außer das er das Bindeglied zu den Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft sein solle. Rorann ergänzte meine wagen Murmelings. Der Äther sei wie ein Schleier aus zähem Nebel, der die Bewegungen verlangsamte, jedoch weiterhin den Blick in unsere Welt zuließ. Doch bevor wir diesen Pfad beschreiten würden mussten auch wir die Hergos nach Hammerfall antreten. Boten brachten gerade einige Vorräte, um die meine Gefährten gebeten hatten. Ich bat den Hohen Hammer darum vor der Schlacht einige Worte an unsere Mitstreiter zu richte und erhielt seine Zustimmung. Zu meiner Freude würde auch Jorrix uns nach Hammerfall begleiten… Ich weiß nicht warum, aber ich ahnte, dass er eine mir noch unbekannte aber entscheidende Rolle spielen sollte. Moradin hatte mich nicht ohne Grund zu ihm geführt…

Aufbruch nach Hammerfall

Es waren mehrere Monate vergangen, seit wir vor dem mächtigen Tor gestanden und in die weite sumpfige Senke mit Dwarruinen geblickt hatten. Auf den Stufen zum Tor hatten sich mindestens zweihundert schwerbewaffnete und gerüstete Dwar versammelt und trafen Vorbereitungen für den bevorstehenden Arglary. Nein dies war kein Arglary… Diese Dwar würden in einen Darsamkurnzar ziehen!

Lyari rief einen geflügeltes weißes Frus herbei und bedeutete, dass er vor unserem Aufbruch noch eine Aufgabe zu erledigen habe. Ich vermutete, dass er den Horm des Azuth aufsuchen würde, doch er lenkte sein Frus direkt auf den verschrobenen Kräutergarten der ollen Camilla und ihre heruntergekommene Hütte zu. Ich erwartete seine Rückkehr und erhob meine Stimme. Vom Berhang hinter mir verstärkt rief die Dwar zu den Ros! Viele von ihnen würden den Weg in die ewigen Delven antreten, doch ihr Mut und ihre Tapferkeit würde die Geschichte um das Thundul um Dorwins Hämmer zu einem hoffentlich ruhmreichen Ende führen! Ich war nie ein großer Redner, doch meine Rem schien sie mit Zuversicht zu erfüllen. Ihre Rufe donnerten über die Senke und die gemeinsam wiederholten Gebetsverse zum Seelenschmied ließen mich erschaudern!

Das Reich des Äthers

Ich zog einen Kreis aus Silverstaub und erbat Baraknorogh, bevor Rorann meine Gefährten und mich wie geplant in den Äther entsandte. Die Olor schien plötzlich wie in einen Schleier getaucht… Wabernde Nebel und dicke drückende Luft erschwerte unseren Atem. Geräusche drangen Ebenfalls nur gedämpft zu uns durch. Unsere Bewegungen waren zäh und wurden auf wundersame Weise verlangsamt. Jeder Stiefelschritt war mühsam und erforderte ungewohnte Anstrengung. Wir müssten uns beeilen, wenn wir mit Dorwins Hämmern Schritt halten wollten…

So betraten wir den Ring um die milchige Kuppel aufs Neue und folgten dem Pfad der Geschichte um die Dwarkar… Die Bilder von der erbarmunglosen Zerstörung von Dorwins Sippe ließen mich abermals erstarren… War dies wirklich Moradins Werk? Er war ein strenger Richter, der die Schuldigen hart bestrafte, die Unschuldigen allerdings verschonen würde…

Die Wächterstatuen wendeten sich gegen die vorrückenden Dwar und eröffneten die ersten blutigen Scharmützel… Je weiter Dorwins Hämmer vordrangen, desto mehr Wächter wandten sich gegen sie und ihre Getreuen. Die Wandbilder zeigten nun Dorwin, der sich als Dornar verehren ließ, als wäre er einer der Morndinsamman… Durch den Schleier zwischen den Olor mussten wir tatenlos mit ansehen, wie die ersten Dwarkuldar ihr Leben ließen… Begleitet von den Darstellungen im Stein, welche in umgekehrter Abfolge Dorwins Lebensabschnitte zeigten, fiel mithilfe der Hämmer eine Barriere nach der anderen… Dorwin als hochgeachteter Horm, die Zeiten seines Aufstiegs im Klerus bis hin zu seiner Ausbildung in Jünglingstagen… Die Zahl der Opfer in den Reihen der Dwar stieg an und ich musste an die warnenden Marnaks auf dem steinernen Buch denken, welches einst auf dem Podest in der Eingangshalle auslag: „Wenn das Blut zum Blut zurückkehrt, wird weiteres Blut fließen bis Es vollbracht ist!“ Als ehrenhaft Gefallene würden sie den Weg an die Seite ihrer Ahnen finden. Ich konnte beobachten, dass die Gebete der Horm in einigen Fällen ihre gewohnte Wirkung nicht entfalteten, was die Versorgung der Verwundeten erheblich erschwerte… Die Dwar bildeten eine Gasse und der siebte Hammer würde bald eingesetzt werden… Ich erbat Darsamalagh, warf einen Blick zu meinen Gefährten und trat ein.

Das Innere der Kuppel 

Die sieben Stützpfeiler ragten wie Rippen eines Brustkorbs empor und erzeugten nach oben zusammenlaufend den Eindruck eines Felsendoms. Seltsamerweise erschienen sie in beiden Olor gleichermaßen wirklich zu sein… In deren Zentrum ergoss sich aus der Decke eine strahlende Lichtsäule göttlicher Macht, in deren Glanz sich ein breit grinsendes frevelhaftes Geschöpf räkelte wie eine Made im Speck.  Es hatte unsere Ankunft erwartet und begrüsste uns mit einem verhöhnenden grollend tiefen Lachen…

ÄTHERDÄMON

Er schien sich an dem beginnenden Blutvergießen zu laben und gab sich einige Mühe den Eindruck zu vermitteln, dass er auch unser Erscheinen herbeigesehnt habe. Wie mächtig er auchimmer  sein mochte… Seine Arroganz war ebenso unerträglich wie seine Selbstherrlichkeit und doch zwang ich mich zur Beherrschung. Ich wollte eben jene Eigenschaften dazu nutzen, um ihn dazu zu verleiten verborgenes Wissen zu offenbaren… Und ich wählte die richtigen Rem, um ihm dazu zu reizen… Er spottete über die Schwäche Abbathors, der nicht einmal in der Lage wäre, sich gegen einen Dwar zu wenden… Duerra hingegen sei wie so oft über ihre eigenen Intrigen gestolpert… Stolz verkündete er, dass es ihm nun sogar gelungen sei, Zweifel beim Seelenschmied selbst zu sähen! Er Sprach diese Rem mit einer derartigen Verachtung und Respektlosigkeit, dass ich beinahe sofort in einen Sturmangriff übergegangen wäre. Im Gegensatz zu Lyari zögerte ich jedoch, da ich im ihm glänzenden Schimmer die Silhouette Moradins auszumachen glaubte, der scheinbar seine schützende Hand auf die Schulter des Frevlers legte…

Abschied aus der Binge (Group 7)

Abschied aus der Binge (Group 7)

Nach der großen Schlacht kümmerten sich Goa und Nelenia um die verletzten Zwerge.
 Es gelang ihnen ein paar Zwerge zu heilen, jedoch kam für die Meisten jede Hilfe zu spät.
Garrith machte sich auf die Suche nach dem verschwundenen Duergar. Da seine Fußspuren im Nichts zu Enden schienen, schlug Nelenia vor nach einer Falltür auf dem Boden zu suchen, welches Garrith sofort tat und nach kurzem Suchen wurde diese auch gefunden. Mit Hilfe eines Dolches wurden die Umrisse des Geheimganges gefunden. Durin übersetzte die Runen darauf und unter ein wenig Anstrengung wurde der massive Eingang freigelegt.
Es wurde nicht lange überlegt und so stiegen Durin, Goa, Garrith, Kr’kall’a und Nelenia die steinernen Treppen hinunter.
Azazil blieb mit Milo zurück.
Unten an den Stufen angekommen blickte die Gruppe in einen rechteckigen Raum.
 Um Fallen auszuschließen schoss Goa einen Pfeil knapp über dem Boden ab. Dieser blieb jedoch in der Mitte des Raumes in etwas stecken und schwebte
 nun in der Luft.
 Ein weiteres Geschoss schien von etwas abgelenkt worden zu sein und blieb in der Nähe einer Wand liegen. Genau so erging es dem  Pfeil von Garrith.
Durin wollte schon losstürmen, doch bevor er nur einen Schritt machen konnte, ließ der Waldläufer einen Dolch über den Boden gleiten, der in einer Grube verschwand. Noch etwas verblüfft rechnete keiner mit dem Angriff des Dunkelzwerges, der sich Goa als Ziel seines Zaubers ausgesucht hatte.
 Man sah dem Sonnenelfen an, dass es ihm schnell schlechter ging und so versuchte Durin den Zauber mit Hilfe seiner Axt zu „durchtrennen“, was ihm leider nicht gelang. Nelenia erkannte die gewirkte Magie und warf den Zauber durch einen Spiegel an den Angreifer zurück. Dieser wurde durch seinen eigenen Zauber zerstört und verteilte sich großzügig in der Halle. Die Elfe eilte zu Goa und heilte ihn. Danach wurde der Raum durchsucht, und bis auf einen weiteren Ausgang, fand man ein paar Überreste des Duergar und einen aufgerissenen Beutel  in dem es glitzerte. Da keiner das Innere der Tasche mit bloßen Händen anfassen wollte, zog sich Goa ein Handschuh des Dunkelzwerges über. Kaum trug er diesen, fingen seine Hände an zu kribbeln und es zog sich bis zu seinem Arm hinauf.
 Da er es alleine nicht schaffte den Handschuh wieder abzulegen, griff Garrith ein und befreite Goa davon und ließ ihn sofort in die Grube fallen.
Nelenia stabilisierte Goa soweit, dass sie die Räumlichkeiten genauer untersuchen konnten.
 Jedoch fand nur Nelenia einen Teil des Amuletts, welches der Duergar um den Hals trug und konnte es der Gottheit Deep Duerra zuordnen.

DwarvenkingAnschließend entschied man sich die Treppen wieder hinaufzusteigen um sich endlich den nötigen Schlaf gönnen zu können.
 Allerdings war dies gar nicht so einfach, denn kaum hatte man den Thronsaal betreten wurde ein altaussehender Zwerg auf einem Schild hereingetragen.
 Durin erkannte seinen König sofort und er stellte ihn der Gruppe als Fennix Bluthammer vor. 
Der weise Zwerg schien nicht mehr die besten Ohren zu haben und so ging das Gespräch zwischen Durin und dem König eine Weile hin und her, bis Fennix endlich begriff, dass nicht nur der Gedankenschinder und der Betrachter getötet wurden, sondern auch der Dunkelzwerg.
Dankend versprach der Herrscher der Gruppe, sie dürfe sich eine Sache aus der Schatzkammer aussuchen.
 Die Helden beschlossen den Tresorbesuch auf den nächsten Tag zu legen und man versammelte sich in einem Schlafraum mit Essen und Trinken.

Nach einer erholsamen Nacht traf man sich im Thronsaal mit Silas und dieser führte die Mannschaft zur Schatzkammer.
 Es schien als wäre diese eine Zeitlang weder geöffnet  noch gepflegt worden zu sein, denn es hingen ein paar Spinnweben in den Ecken und auch die eingelagerten Waffen hatten schon bessere Zeiten gesehen.
Azazil fielen sofort ein paar sehr spezielle Waffen auf, doch er wurde überstimmt und man entschied sich, Gold zu nehmen, anstatt etwas aus dieser Kammer zu entfernen.

Im Anschluß machte sich Nelenia daran Milo von seinem Fluch zu befreien und die anderen ließen sich einige Objekte von einem Zwergenmagier analysieren.
 Ein ganzer Tag verstrich und erst am darauffolgenden Tag machte man sich auf den Weg durch das Portal.
 Bevor jedoch einer dieses durchschreiten konnte trat ein schwarz gekleideter Mann hindurch und ging geradewegs auf Kr’kall’a zu.
 Dieser schien erfreut über die Erscheinung von Hurm zu sein und nahm ihm dankend einen Speer ab.

Auf der anderen Seite des Portals angekommen wurde darüber diskutiert in welche Richtung man aufbrechen wolle.
 Nelenia hatten die Erfahrungen der letzten Tage so zugesetzt, dass sie sich von der Gruppe verabschiedete und auf ihrem Ross in Richtung Süden davon ritt.
Keiner nahm die Ankunft von Hurm wahr, der davon ausging, dass ihn die Gruppe zur Festung Donnerfels begleiten würde. Dies stellte sich jedoch als Irrglaube heraus, denn es wurde entschieden nach Arabel zu reisen.

Bevor es losging stellte Hurm der Gruppe Ariella vor, die sich gerne der Gruppe anschloss. Außerdem übergab er ihr einen Brief an den Kommandanten in Arabel.
Und so zogen sie los…

Erfahrungspunkte

IvI5: 2000 XP
IvI6: 1750 XP
IvI7: 1500 XP

Zaza Karkarin

Zaza Karkarin

Zaza ist als Tochter von fahrenden Händlern mehr oder weniger „auf der Straße“ aufgewachsen und hat bei ihren Reisen durch das Land viel gesehen, erlebt und vor allem auch einige praktische (möglicherweise nicht ganz legale) Tricks gelernt.

Anstatt fahrende Händlerin zu werden, wie ihre Eltern, entschied sich Zaza ihren eigenen, abenteuerlicheren und unabhängigeren Weg zu gehen und heuerte bei einer Gruppe von Söldnern an. Ihr Hang zu unkomplizierter (sprich: illegaler) Auftragslösung bescherte ihr jedoch alsbald einen Verweis aus dem Trupp und sie beschloss auf eigene Faust Arbeit zu finden. Dabei wurde sie zunehmend in zwielichtige Machenschaften verwickelt und begab sich für einen Auftraggeber immer öfter in Situationen die sie zutiefst verabscheute. Da Zaza zwar flexibel mit festen Regeln umgeht, aber keines Wegs aus Bösartigkeit oder Arglist handelt, brach sie ihren Vertrag mit dem Auftraggeber und verschwand so schnell und leise wie möglich aus dessen Netzwerk. Fortan mied sie größere Aufträge und Gruppen, aus Angst entdeckt zu werden und somit den Schergen ihres alten Arbeitgebers ausgeliefert zu sein. Das Alleine sein machte sie jedoch immer einsamer und verwundbarer, ohne Freunde und Beziehungen fand sie immer weniger Arbeit. Also schloss sie sich kurz entschlossen einer bunt zusammengewürfelten Gruppe an, der sie erst misstrauisch, mit der Zeit aber zunehmend herzlich gegenüber steht.

Zazas Verbindung zu ihrer Familie ist sehr wichtig, nicht ohne Grund hängt sie sehr an einem Amulett, das ihr die Familie zum Schutz mit auf den Weg gab. Sie selbst sieht sich, vielleicht bedingt durch ihr Alter, oft in einer Art Mutterrolle und neigt manchmal zu etwas Gluckenhaftem verhalten. Sie hat eine natürliche Abneigung gegenüber Tieren und zudem noch eine leichte Tierhaarallergie, die sie, selbst wenn sie es wollte, von den meisten behaarten Lebewesen fern hält. Die freie Zeit zwischen Aufträgen nutzt sie um ihre Fingerfertigkeit und das Schlösserknacken zu üben, sowie ihrem Hobby der Rythmischen Sportgymnastik nachzugehen.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner