Über Halblinge
Halblinge sind eines der kleinsten Völker Faerûns, sie werden nur circa einen Meter groß und 16 Kilo schwer. Sie verstehen sich sehr gut mit Angehörigen anderer Rassen und führen meist ein friedliches, ruhiges Leben. Es gibt in Faerûn drei Arten von Halblingen. Die seltenen Geisterhaften Halblinge, die Leichtfuß Halblinge und die Starkherz Halblinge, welche meist im Süden in Luiren leben. Wie die Felsengnome leben sie meist zwischen den Menschen und anderen „großen“ Völkern. Sie fühlen sich durchaus wohl, zwischen den Menschen, leben aber auch in einigen Gebieten abgeschieden in eigenen Siedlungen. Sie selbst bezeichnen sich Hin, nehmen aber auch den Namen Halbling nicht sonderlich übel. Halblinge haben ihre eigene Sprache, die von allen Unterarten gemein ist.


Sahanas Geschichte

Sahana stammt aus Everlund, einer der wenigen richtigen Städte in Luruar. Sie wurde 1360 geboren. Ihre Eltern sind ungefähr 20 Jahre vor Sahanas Geburt nach Everlund gezogen. Die Ehe allerdings war allerdings was Besonderes unter den Halblingen, da ihre Mutter von den geisterhaften und ihr Vater von den Leichtfuß Halblingen abstammt. Ihre Eltern haben in der Nähe von Everlund einen Bauernhof und treiben mit ihren Erzeugnissen regen Handel auf dem Markt von Everlund.

Das Sahana besondere Talente hatte merkte sie recht früh, konnte sie sich aber erst mal nicht erklären und berichtete dies auch nicht ihren Eltern, da sie befürchtete, es könne was schlimmes sein. So begab es sich als sie ungefähr 9 Jahre alt war, das Sie in den Wald spazieren ging, obwohl dies auch wegen der Wildtiere gefährlich war. So kam es da sie auf einmal von einem Bären verfolgt wurde aber kurz bevor sie der Bär eingeholt hatte stoppte er auf einmal und schaute sich verwirrt um. Er schnupperte hin und her, während Sahana starr vor Schreck nur wenige Meter vor ihm Stand und er sie doch sehen müsste, bis er sich brummend umdrehte und davon ging. Sahana bemerkte ein Prickeln auf ihrer Haut welches auf einmal wieder weg war. Sie lief schnell nachhause erzählte aber nichts von diesem seltsamen Ereignis. Ihre Eltern bemerkten dieses Talent nur wenige Tage später als Sahana am Morgen in die Küche kam und ihre Mutter grüßte. Sahanas Mutter war ziemlich erstaunt als sie merkte das Sie Sahana nicht sehen konnte. Sahana ihrerseits wusste nicht das Sie nicht sichtbar war und geriet leicht in Panik worauf sie plötzlich wieder sichtbar wurde. Da erst erfuhr Sahana das ihre Großmutter ebenfalls dieses Talent neben weiteren besaß und in Ihrem Leben der geheimnisumwobenen Organisation der Harfner angehört hat. Es war fast 3 Jahre später als Sahanas Vater durch Zufall, in einer Taverne in Everlund, einem Mitglied der Harfner traf und ihm von Sahanas Talent berichtete. Der Harfner zeigte sich sehr interessiert, wollte dann aber nur wissen wo sich der Bauernhof befindet wo sie wohnen. Ein paar Tage später tauchten dann zwei Harfner Mitglieder am Hof von Sahanas Eltern auf und boten an Sahana als Initiantin bei den Harfnern aufzunehmen. Der Grund war einfach wie logisch. Die Eigenschaft sich kurzeitig unsichtbar zu machen würde viel zu oft für böses genutzt werden und durch die Aufnahme Sahanas bei den Harfnern könnten die Harfner ein Mitglied mit dieser Eigenschaft für sich gewinnen und verhindern das dunkle Gruppen sich für Sahana interessieren. Außerdem war ja Sahanas Großmutter ebenfalls bei den Harfnern gewesen und so passte es ganz gut das Sahana in ihre Fußstapfen treten würde. Sahanas Eltern waren zunächst etwas überrascht und sorgenvoll, willigten aber ein sollte Sahana damit einverstanden sein. Sahana, konnte aber die Gründe verstehen warum die Harfner dieses Angebot machten. Sie sagte zu, wollte aber noch einen Monat bei ihren Eltern bleiben um sich mit dieser Situation welche ja eine längere Trennung von ihren Eltern bedeutete an zu freunden. So kam es das Sahana im Jahre 1372 mit 12 Jahren die jüngste Initiantin aller Zeiten bei den Harfnern wurde. Sahana entwickelte sich sehr schnell und da sie als Halbling schon die so mehrere Talente hatte, lernte sie schnell die Künste einer Waldläuferin und Schurkin. Mit 17 Jahren schloß sie ihre Ausbildung ab und bestand alle Abschlußprüfungen. Darauf wurde sie im offiziell bei den Harfnern aufgenommen. Seitdem erledigt sie Aufgaben wie zum Beispiel Spionage, Infiltrierung und andere Vorgänge, mit denen die Harfner offiziell nicht in Verbindung gebracht werden wollten. Dazwischen bekommt sie zur Abwechslung auch normale Aufgaben. Sahana wohnt seitdem in Everlund in ihrem Haus, welches ihr ihre Eltern überlassen haben und kurz nach ihrer Aufnahme bei den Harfnern, in eine Halblingssiedlung im Süden Faerûns umgezogen sind.

Sahanas Abenteuer

Der erste Auftrag

Kapitel 1 -Bestanden-

Es waren drei Tage vergangen seitdem Sahana ihre letzte und wichtigste Prüfung abgelegt hatte. Langsam wurde sie nervös und mit ihr auch die 9 weiteren Rekruten die ihre Abschlussprüfung abgelegt hatten. Sie alle hatte sich für verschiedene Zweige in der Organisation der Harfner entschieden und so waren auch ihre Prüfungen verschieden gewesen. Es gab da den Zweig des Vermittlers, es gab den Zweig des Organisators andere Zweige welche innerhalb der Organisation zusammenarbeiteten und so das Ansehen der Harfner nach außen hin immer weiter förderten. Sahana hielt sich, wie viele der anderen Rekruten, fast immer in der näher des Portals auf hinter dem der Rat der Harfner gerade zusammensaß und die Prüfungen auswertete. Plötzlich hörte sie jemanden ihren Namen rufen. „Hey Sahana, hier bist du also“. Als sich Sahana umdrehte erkannte sah sie wer sie gerufen hatte. Es war Tamara. Tamara war ein Mensch. Sie hatten sich während der Ausbildung kennengelernt und angefreundet. „Hätte ich mir doch gleich denken können dass du hier wartest. Und ist noch nichts passiert?“ Sahana grinste „Meinst du ich würde ich so angespannt stehen wenn die Ergebnisse raus wären?“ Tamara kicherte „Nein ich denke nicht. Was meinst du wie lang sie noch brauchen werden?“ Sahana zuckte mit den Schultern „Keine Ahnung“. Beide schauten zum Portal aber das blieb verschlossen. Sie seufzten beide. „Es ist fast Mittag, hast du schon gegessen?“ fragte Tamara. „Nein“ gab Sahana zu und um dieses Aussage zu untermauern knurrte ihr Magen laut auf“ Tamara lachte „Na komm, lasse uns was essen gehen. Ich habe auch Hunger.“ Und so gingen eine Taverne welche an das Hauptquartier der Harfner angeschlossen war und einen öffentlichen und einen privaten Raum hatte. Sie aßen, tranken, unterhielten sich über verschiedene Dinge und beschauten sich die Gäste und Reisenden welche in der Taverne Rast machten. Als sie in das Hauptquartier zurückkamen, fanden sie die anderen Rekruten in heller Aufruhr. Sie alle hatten Briefe in der Hand. Sie gingen auf die Gruppe der Rekruten zu und wollten schon Fragen was es mit den Briefen auf sich hat als jemand ihre Namen rief „Tamara, Sahana, da seid ihr ja“ Sie schauten sich um und erkannten Meister Sortac. Er war ein hochgewachsener Elf der einschüchternd und respekteinflößend zugleich war. „Ich habe euch gesucht“ sagte er. Tamara und Sahana verbeugten sich und antworteten wie aus einem Mund „Verzeiht Meister, wir waren zu Tisch“. „Ich verstehe“ sagte Sortac „Nehmt dies“. Er übergab Tamara und Sahana jeweils einen Briefumschlag, nickte knapp und ging. Tamara und Sahana schauten sich verdutzt an und schauten sich die Umschläge an. Es waren ganz normale, schmucklose Umschläge auf denen jeweils ihr Name stand. Mit zitternden Händen öffneten sie ihre Umschläge und lasen was auf den Briefen darin stand. Sahana las folgendes laut vor „Sahana Kurumi, finde dich morgen um 4 Uhr nach der Mittagszeit im Raum Meister Sortacs ein“. Darauf las Tamara „Tamara Songsteel, finde dich morgen um 11 Uhr im Raum Meister Sortacs ein“. „Toll“ sagte Tamara „das hätten sie uns auch gleich sagen können, dass die Bekanntgabe der Ergebnisse so ablaufen wird. Sahana grinste „Und ich habe hier Stunden lang vor dem Portal gewartet“ Sie seufzte „Was solls. Komm wir gehen raus in die Stadt. Hier ist eh nichts mehr zu tun. Die Ausbildung ist beendet.“ Tamara nickte. Sie gingen in die Stadt und vertrieben sich die Zeit. Der Tag ging ohne besondere Vorkommnisse zu Ende. Nur die Aufregung stieg immer weiter. Und so kam es das sie in der Nacht zunächst kaum Schlaf finden konnten. Als Sahana am nächsten Morgen aufwachte war die Sonne schon aufgegangen. Es war schon später Vormittag. Sie wusch sich zog sich an und wollte gerade los als es an Ihrer Tür klopfte. „ Kommt rein“ rief Sahana. Tamara kam rein. Sie sah vollkommen unausgeschlafen aus. „Guten Morgen“ sagte sie gähnend „Guten Morgen“ entgegnete Sahana. „Du siehst aber schlimm aus heute.“. „Ich habe auch kein Auge zubekommen. Ich wollte dir nur sagen dass ich los muss. Es ist schon kurz vor 11.“ Sahana ging auf Tamara zu und umarmte Sie. „Es wird alles gut gehen. Du hast sicher bestanden.“ Tamara lächelte „Das hoffe ich auch.“ „Ich werde in der Taverne was frühstücken gehen“ sagte Sahana. „Ich werde dort auf dich warten“. Tamara nickte „Geht klar“ sagte sie und ging gähnend raus. Sahana ging in die Taverne und bestellte sich ein Frühstück. Sie hatte aber vor lauter Aufregung kaum Appetit und stocherte lustlos in ihrem Frühstück herum. Nach ungefähr einer Stunde kam Tamara strahlend in die Taverne und als sie Sahana sah, rannte sie auf sie zu und umarmte sie. „Ich habe die Abschlussprüfung bestanden“ sagte sie. Die Nachricht lenkte Sahana von ihrer Aufregung ab denn sie freute sich sehr für Tamara. Sie setzten sich und Tamara begann zu erzählen was sie erlebt hatte. Es stellte sich heraus, dass es weitaus langweiliger zuging als gedacht. Es mussten anscheinend alle 10 Rekruten nacheinander erscheinen. Sie hatten bereits um 8 Uhr angefangen so das Sahana die letzte war die ihr Ergebnis erfahren würde. Sortac hatte Tamara gesagt das sie bestanden hatte, er hat aber auch ein paar Kleinigkeiten hervorgehoben an denen sie noch arbeiten müsse, dies aber keine Gründe waren für ein nicht bestehen. Und was viel wichtiger war. Sortac hatte ihr gesagt wohin sie kommen würde. Ihr erster Einsatzort würde Baldurs Gate sein. Dort würde sie in der Niederlassung der Harfner und der Stadt tätig sein. Ein bisher traurig war sie schon da es nicht sehr wahrscheinlich war das sie sich so schnell wieder sehen würde. Sie redeten noch lange über die Möglichkeiten die sich ergaben. Die Mittagszeit kam und ging und langsam näherte sich Sahanas Termin. Sahana wurde mulmig in der Bauchgegend als sie sich von Tamara verabschiedete und sich auf den Weg machte. Als sie vor der Tür stand holte sie tief Luft und klopfte. „Komm herein“ hörte sie Sortac sagen. Sahana öffnete die Tür und trat ein. Meister Sortac saß an einem Schreibtisch. Setz dich Sahana. Als Sahana sich gesetzt hatte ergriff er das Wort. „Um dir die Spannung die man dir ganz deutlich ansieht zu nehmen sage ich dir erst mal dass du bestanden hast.“ Sahana fühlte wie sich die ganze Spannung in ihr auflöste und einer unglaublichen Freude wich. Sie strahlte und Meister Sortac lächelte. Es war wirklich selten dass er lächelte. „Nun“ fuhr er fort „du hast alle Prüfungen sehr gut bestanden. Bei einigen der Prüfungen hast du zwar eigenwillige Lösungswege gefunden aber da das Ergebnis dieser Aufgaben wichtig war und nicht der Weg gab es hier auch nichts zu bemängeln. Insbesondere deine Fähigkeit dich unsichtbar zu machen hat sich inzwischen sehr weiterentwickelt und ich denke, dass da noch mehr möglich ist. Das wird aber nicht mehr durch Schulung erreicht werden, sondern durch Erfahrung im Einsatz. Du kannst dir sicherlich denken, dass deine Fähigkeiten eigentlich nicht so gut zu den Bereichen der Harfner gehören. Wir haben uns dem Guten verschrieben und bekämpfen das böse um es mal ganz einfach aus zu drücken. Allerdings ist der Rat zu der Einsicht gelangt, das es von Vorteil für die Organisation ist, jemanden mit deinen Fähigkeiten in den eigenen Reihen zu haben. Im Grunde wäre die treffendste Bezeichnung für dich „Assassine“. Da es aber unserem Ruf schaden würde wenn es bekannt würde das wir jetzt auch diese Art von, sagen wir mal „Berufen“ in unseren Reihen haben, hat sich der Rat dazu entschlossen dich als Waldläuferin zu klassifizieren.“ Sahana die fasziniert zugehört hatte nickte. „Ich habe verstanden Meister Sortac“ sagte sie. Sortac erhob sich. „Ich freue mich dich in der Organisation willkommen heißen zu können Sahana“ sagte er „Und jetzt folge mir bitte.“ Sahana schaue überrascht und erhob sich. Sie verließen der Raum durch eine Tür hinter dem Schreibtischt und gingen durch einen langen Gang. Den Gang kannte Sahana nicht. Es gab mehrere Türen an die sie vorbei gingen. Nach fast 50 Metern erreichten sie das Ende des Ganges in Form einer weiteren Tür. Als sie in den Raum dahinter eintraten stockte Sahana der Atem. Der hohe Rat der Organisation war anwesend und erwartete sie schon……… (Fortsetzung folgt)