Es war der Beginn eines neuen Jahres. Es war schon dunkel und in einigen wenigen Häusern brannte noch Licht. Die Schneeflocken tosten und am Rande der Stadt war ein kleines Häuschen, wo ein kleiner Gnom lebt. Ein Gnom zusammen mit seiner mechanischen Katze. In seiner Nähe fing auf einmal der Schnee an zu wirbeln. Das Licht, welches die Kerze am Schreibtisch des Gnomes ausstrahlt, reflektierte auch den Schnee. So langsam konnte man nun eine ungefähre Gestalt ausmachen. Zu dieser Gestalt gibt es eine Legende. Vor vielen Jahren, soll hier ein Krieger einen Angreifer von dem Dorf heraus gefordert haben und wurde mit nur einem Hieb zerteilt. Er soll Rache geschworen haben und seitdem soll es hier in der ecke spucken.
Die geisterhafte Gestalt sah sich um und erblickte das Licht. Die Fensterläden knarrten vom Wind und schlugen gegen das Fenster. Aus der ferne erklang das heulen der Wölfe. Oder waren es Werwölfe? Der Mond selber ist sehr schlecht zu erkennen. Es kann keiner sagen ob Vollmond ist. Mit einem male gibt es im Arbeitszimmer des Gnomes ein Luftzug. Das Licht der Kerzen erstarb. “Dalwick!” ertönte es schaurig aus einem der Wände. Erst leise und dann immer weider lauter. “Dalwick!” nun konnte man die Gestalt sehen. Es sah aus wie ein Ork. Mit ketten an Armen und Füßen. Auf dem Rücken war ein Zweihänder geschnallt und aus seiter Brust und aus Teilen seines Gesichtes floss unaufhörlich Blut.

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266 thoughts on “Episode I – Jahreswechsel

  • Marla
    25. Februar 2015 at 22:23
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    Marla konnte es kaum glauben, was Gaiir da von sich gab. Auch die anderen hingen an seinen Lippen, als er die Geschichte erzählte, die ihm sein Vater berichtet hatte und dessen Vater ihm und sein Vater wiederum ihm…usw…
    Obwohl Gaiir sich dabei unwohl fühlte schilderte er die ganze Legende:
    „Keiner weiß genau, was passiert ist, aber man munkelt, dass vor langer langer Zeit ein Flusspirat, von dem keiner den Namen kennt, auf brutalste Weise ums Leben kam. Auch wenn er als ein barbarischer und kaltblütiger Freibeuter bekannt war, war diese Art zu sterben einfach nur unmenschlich.“
    Nach einem kräftigen Schluck Rum fuhr Gaiir fort: „Nachdem man den Karperer endlich stellen konnte und ihn ohne Prozess für all seine blutigen Gräueltaten für schuldig gesprochen hatte wurde er nicht nur geteert und gefedert…nein…man hat ihn auch noch gefesselt und geknebelt und anschließend lebendig dem Meer übergeben.
    Er wurde nicht einfach so von einer Klippe gestoßen, denn das wäre viel zu einfach gewesen. Er wurde von der Meute von seinem eigenen Schiff über die Planke ins Meer befördert.“
    Nach einem weiteren Zug vom Rum sprach er weiter: „Natürlich ging er unter wie ein Stein. Aber dann geschah es…starker Nebel zog auf…aus dem Nichts…einfach so…und verschluckte es. In Panik sprangen die Leute von Bord…Ihr Glück, wie kurz danach deutlich wurde, denn als sich der Dunst legte war das Schiff verschwunden…“
    Nach einem Blick in die gespannten Gesichter erzählte Gaiir weiter: „Warum das Geisterschiff immerwieder auftaucht weiß keiner so genau, aber man glaubt, dass es auf der Suche nach seinem Capitän ist und…immer an den Stellen auftaucht, wo dieser mal geplündert, geraubt oder gemordet hat…“ mit diesem Satz endete Gaiirs Erzählung.
    Er leerte seinen Becher und schaute die anderen an.
    Kaum einer wusste etwas zu sagen und so saßen sie alle eine Weile schweigend beisammen.

  • Sahana
    3. März 2015 at 21:12
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    Sahana hatte der Geschichte Gaiirs gespannt gelauscht allerdings hatte sie nicht den erschrockenen Ausdruck im Gesicht wie die meisten anderen. Solche Geschichten waren der Organisation bekannt. Einigen wurde durch Agenten der Organisation nachgegangen und andere wurden als zu abwegig eingestuft als das es sich lohnen würde weitere Nachforschungen anzustellen. Die Geschichte Gaiirs war für Sahana neu und sie würde, sobald sich die Gelegenheit bot, der Organisation über das was sie gerade gehört hatte und das was sie auf Deck dieses Geisterschiffes beobachtet hatte, Bericht erstatten. Die Organisation würde diese Informationen mit vielleicht schon vorhandenen Informationen abgleichen und dann entscheiden wie man in dieser Sache weiter verfahren würde. Sahana dachte nochmals kurz über das gehörte nach und war dann in Gedanken wieder viel weiter weg. Sie hatte einen anderen Auftrag den sie sobald wie möglich in Angriff nehmen musste.

  • 25. März 2015 at 22:18
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    Gaiir fuhr mit seiner Geschichte weiter fort. „Man sage wer dem Schiff nicht ausweichen würde, dessen Körper würde in einer andere Welt, einer dunkleren Welt wie dieser, sich wiederfinden.“ „Es ranken sich viele Gerüchte um dieses Schiff Gaiir“ gab einer der Crewmitglieder zu bedenken. „Ja leider, heute werden wir es aber nicht mehr herausfinden“ erwiederte Gaiir darauf und stand schwankent auf. Er wankte, konnte sich aber noch halten und verschwand dann in seiner Hängematte um seinen Rausch auszuschlafen. Oben am Steuerrad hatte inzwischen Dalwick und Oz es sich ein wenig gemütlich gemacht und unterhielten sich über die vergangenen Tage. Die Suche nach Oz und die Begegnung mit Herbstfeuer in Tiefwasser und vieles mehr. In den nächsten Tagen passierte nicht sehr viel, das Schiff kam gut voran, es machte gute Fahrt. Auch der Zustand von Camilla wurde merklich immer besser. Die Tatsache als Smutje auf dem Schiff einer Beschäftigung nachgehen zu dürfen, hatte die gute Camilla auf andere Gedanken gebracht. Dalwick sah man des öfteren bei seinem großen Löwen. In Berk’s Furt legte der flinke Goblin an und nahm neue Ladung auf. Zuvor hatte man sich beim Büttel sich über die Vorgänge in der Region erkundigt, unruhige Zeiten standen der Crew und der Gruppe bevor.

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