Es war der Beginn eines neuen Jahres. Es war schon dunkel und in einigen wenigen Häusern brannte noch Licht. Die Schneeflocken tosten und am Rande der Stadt war ein kleines Häuschen, wo ein kleiner Gnom lebt. Ein Gnom zusammen mit seiner mechanischen Katze. In seiner Nähe fing auf einmal der Schnee an zu wirbeln. Das Licht, welches die Kerze am Schreibtisch des Gnomes ausstrahlt, reflektierte auch den Schnee. So langsam konnte man nun eine ungefähre Gestalt ausmachen. Zu dieser Gestalt gibt es eine Legende. Vor vielen Jahren, soll hier ein Krieger einen Angreifer von dem Dorf heraus gefordert haben und wurde mit nur einem Hieb zerteilt. Er soll Rache geschworen haben und seitdem soll es hier in der ecke spucken.
Die geisterhafte Gestalt sah sich um und erblickte das Licht. Die Fensterläden knarrten vom Wind und schlugen gegen das Fenster. Aus der ferne erklang das heulen der Wölfe. Oder waren es Werwölfe? Der Mond selber ist sehr schlecht zu erkennen. Es kann keiner sagen ob Vollmond ist. Mit einem male gibt es im Arbeitszimmer des Gnomes ein Luftzug. Das Licht der Kerzen erstarb. “Dalwick!” ertönte es schaurig aus einem der Wände. Erst leise und dann immer weider lauter. “Dalwick!” nun konnte man die Gestalt sehen. Es sah aus wie ein Ork. Mit ketten an Armen und Füßen. Auf dem Rücken war ein Zweihänder geschnallt und aus seiter Brust und aus Teilen seines Gesichtes floss unaufhörlich Blut.

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266 thoughts on “Episode I – Jahreswechsel

  • Pokaho
    30. Januar 2015 at 14:51
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    Pokaho saß noch ein bisschen in der Kabine und überdachte die Geschehnisse der letzten Wochen seid Ihrer Flucht und der vielen Sachen derer Sie nun über Ihre Vergangenheit erfahren hatte.

    Es war wohl schon einige Zeit vergangen als Dalwick in die Kabine trat und Ihr mitteilte das er sich mit allen heute Abend treffen wollte.

    Pokaho überkam große Traurigkeit und Sie dachte bei sich *Schade, das wird dann wohl unsere letzte Zusammenkunft, was wohl aus den anderen werden mag*

    Sie faste einen Entschluss, egal was kommen mag, wenn Sahana nichts dagegen haben wird werde ich mich Ihr wohl anschließen. Da werde ich mit größerer Wahrscheinlichkeit mehr über meine Vergangenheit erfahren und Sie weiß ja schon wer meine Eltern sind.

    Fest entschlossen das beim abendlichen Treffen mit Sahana abzuklären entschied sie sich noch ein bisschen, wie von Camilla gelehrt, zu Meditieren.

  • 31. Januar 2015 at 23:14
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    Dabei verging die Zeit und es brach die Nacht herein, als plötzlich Pokaho, von Stimmen und schleifenden Geräuschen aus ihrer Meditation gerissen wurde. Als sie die Augen aufmachte sah sie Sahana, Juraag, Marla und Dalwick vor sich stehen. Sie waren dabei ein paar Kisten und Truhen als eine Art Sitzecke zusammenzuziehen, ein Leinentuch als Art Tischdecke über die höchste Truhe, die in der Mitte stand, glatt zu ziehen, die restlichen Dinge von oben herunterzutragen, oder aber ein Loch in die Kar…. Pokaho schrie auf als eine große Flammensäule ein Stück Papier vernichtete und die auseinanderfallenden, teilweise glühenden, Stücke zu Boden schwebten, während Oz fassunglos Pokaho, durch die Reste der vorhandenen Karte anstarrte. Schnell war Sahna und auch Juraag zur Stelle, während Letztere eine Kiste fallen ließ als sie herunterkam. „Du nichtsnutziger, torfnasiger, Sohn eines Trolls, bist du verrückt geworden?“ und schon hatte Dalwick seinem Cousin einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben „Willst du uns mit deiner Räucherei abbrennen?“ „Wenn ich dich hier unten nochmal mit der glühenden Pfeife erwische, kannst du mich als Begleiter abschreiben“. „Verdammt die Karte“ Dalwick setzte sich auf eine Kiste und schlug beide Hände vor sein Gesicht. Leise erklang die Stimme von Oz „Ich wollte doch nur..“ „helfen“ beendete ebenfalls leise Sahana den Satz, während sie die letzten glühenden Stücke die am Boden lagen austrat. „Nun ich denke mit ein wenig Aufwand, wird sich schon eine Neue beschaffen lassen“ setze Sahana ihren Satz fort.

    Pokaho die die ganze Situation mitbekam, atmete tief durch, stand auf und ging zu den anderen und fragte freundlich „Kann ich euch helfen, es sieht so aus als würde das Treffen hier unten stattfinden?“ „Der Wind ist ein wenig oben aufgefrischt und…“ sie legte eine kleine Pause ein, wo Pokaho nur das Gebrummel von Dalwick und die Schritte des nach oben gehenden Oz hörte „…hört ihr es regnet, zwar nicht stark, aber wir sind der Meinung das wir hier unten eher das Treffen abhalten sollten“ Pokaho nickte und sah sich ein wenig um, wo sie vlt helfen könnte. „Wir sollten alles haben“ kam von Juraag, die die wiederaufgenommene Kiste an ihren richtigen Platz stellte. Dalwick verbesserte sie „fast alles werte Freunde“ „Ach komm schon ein Skizze im Holz sollte genügen“ kam von Sahana. „Wenn ihr das sagt werte Sahana“ kam von Dalwick, der seine Hände inzwischen von seinen Augen genommen und einen Korb, den er aus dem Dorf mitgebrachte hatte, auspackte und leckere Dinge zum Vorschein kamen. Der verkohlte Geruch in der stickigen Luft, wurde plötzlich von einem Besserem abgelöst. Dem den ein oder anderem Anwesenden das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Es roch nach frisch gebackenem Brot, das der Gnom aus dem Korb unter einem Leinentuch hervor gezauberte hatte. Dämpfe stiegen auf, als Dalwick das Leinentuch auseinanderfaltete. Pokaho half Dalwick dabei den Korb auszupacken und stellte eine schön geformte, gekorkte Flasche auf den Tisch, deren Inhalt im Kerzenschein einen rötlichen Schimmer wiedergab. Zu der Flasche gesellten sich 5 Holzbecher, die Dalwick am Boden des Korbes noch fand. Unterdessen hatte auch Sahana Platz gefunden und Juraags Hintern nahm vorlieb mit den Holzplanken des Schiffes. Als auch Pokaho saß fing Dalwick an die Versammlung zu eröffnen.

    „Werte Wegbegleiter, Freunde, Abenteurer der heutige Abend wird vielleicht der letzte gemeinsame sein, zumindest in dieser Form.“ „Jeder von uns ist aus unterschiedlichen Gründen aufgebrochen, manch einer von euch hat vlt. sein Ziel schon erreicht und für den ein oder anderen beginnt seine Reise erst und der eine ist noch auf dem Weg dahin.“ „Manchmal verändern sich Ziele oder man stellt fest das es Dinge gibt, die einen Abschluss der Reise verhindern.“ „Bei mir ist das der Fall“ „Wie ihr alle mitbekommen habt, ist mir mein Ziel, mein Cousin zu finden, es sogar entgegengekommen“ „Völlig unerwartet, wie ich zugeben muss“ „Nun ist es aber so, das Oz, wie ihr eben gerade auch wieder mitbekommen habt, nicht mehr er selber ist, er ist nicht nur wirr, sondern bringt andere in Gefahr und da ich mich für ihn verantwortlich fühle, werde ich einen weiten Weg auf mich nehmen, um ihn zu jemanden zu bringen, der ihm helfen kann“ Dalwick machte eine kleine Denkpause und sprach dann weiter „Der Weg wird uns ins Große Tal führen, welches weit im Osten liegt, dort gibt es einen Druiden, der Oz helfen kann.“ „Der Weg ist gefährlich und der Ausgang ungewiss“ bei Dalwick machte sich der gesammelte Kummer der Tage vor seiner Reise Luft und man sah, das er sich schwer tat, darüber zu sprechen. „Oz ist krank und ich habe das Gefühl das er bald sterben wird“ er fügte leise die Worte hinzu „auf die eine oder andere Weise“ so das es kaum jemand mitbekam. War Dalwick doch noch aufgebracht von dem Ereignis ebend. „Darum möchte ich so schnell wie möglich mit Oz aufbrechen, um das Tal rechtzeitig zu erreichen“ „Es tut mir leid falls ich euch im Stich lasse mit euren Sorgen, aber diese Sache bedarf keinen Aufschub länger“ „Selber habe ich versucht das Problem von Oz in den Griff zu bekommen, aber ich bin gescheitert“ „Heute Mittag sprach ich mit Sahana und diese teilte mir mit das sie mich, begleiten will, da unsere Wege in die gleiche Richtung gehen“ „Was sind eure Ziele werte Pokaho und Marla?“ Bewusst richtete Dalwick nicht die Frage an Juraag, waren sie doch, bei ihrem Ziel zu spät gekommen. Die Zeit hatte längst sie eingeholt und es hatte Leben gefordert. Unschuldiges Leben, weil sie zu langsam gewesen waren.

  • Marla
    1. Februar 2015 at 10:35
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    Marla hörte Dalwick gespannt zu und wunderte sich über seinen Redefluss. Als er sich nun fragend an sie wand schaute sie in die Runde und wusste nicht so richtig, was sie sagen sollte. Aber da Pokaho auch kein Wort heraus bekam sagte sie schließlich „ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie es weitergehen soll, aber…“ sie zögerte einen Moment bevor sie weitersprach „…wenn es für euch in Ordnung ist, würde ich gerne weiter mit euch reisen. Denn ich mag euch sehr und würde euch gerne weiter begleiten.“
    Sie sah Dalwick, Sahana und Pokaho hoffnungsvoll an…

  • Pokaho
    1. Februar 2015 at 14:56
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    Pokaho wußte gar nicht das Dalwick soviel reden konnte, wahrscheinlich hat er in der letzten halben Stunde mehr gesagt als auf der ganzen vergangenen Reise.

    Als Dalwick beendet hatte war Sie doch recht über den Werdegang erfreut. „Gerne würde ich mich euch noch weiterhin anschließen, aber das solltet Ihr entscheiden, nachdem was ich euch nun erzählen möchte.“

    Pokaho erzählt den anderen von Ihrer Herkunft, welche Sie selber ja erst vor kurzen erfahren hatte.

    „Ich hatte die Hoffnung das ich mich Sahana anschließen könnte, da Sie schon meine Herkunft kannte und die Chance besteht noch mehr heraus zu finden.“

    Da ein kurzes Schweigen entstand, stand Pokaho auf und ging auf die Tür zu „Ich werde auf dem Oberdeck warten, während Ihr euch beratschlagt“

  • Sahana
    1. Februar 2015 at 17:00
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    Noch eher Pokaho die Tür erreicht hatte ergriff sie das Wort „Ich glaube nicht das du rausgehen musst Pokaho“ sagte sie zuerst an Pokaho gewandt „Ich denke nicht das es da großartig etwas zu bereden gab bei dem du nicht dabei sein kannst.“ Pokaho hatte innegehalten und blickte Sahana an „Ich sehe das so.“ fuhr Sahana fort „Es hat sich lediglich das Ziel unserer Reise ein wenig geändert aber das bedeutet doch nicht das sich deswegen unsere Gruppe auflösen muss oder jemand nicht mehr Willkommen ist“ Als alle bestätigend nickten, lächelte Pokaho und setzte sich wieder. Dann ergriff Sahana wieder das Wort. „Mein bisheriger Auftrag bestand darin, Dalwick auf seiner Suche nach Oz zu beschützen. Da Oz nun einmal hier ist, wurde mein Auftrag als erfüllt betrachtet und ich habe einen neuen bekommen. Dieser neue Auftrag führt mich in eine Stadt fern im Osten, von denen die wenigsten von euch gehört haben dürften. Die Stadt heißt Mulptan und da Mulptan ein gutes Stück weiter im Osten liegt als das große Tal, habe ich Dalwick zugesagt ihn bis zum großen Tal zu begleiten. Dann werde ich allerdings weiter nach Mulptan ziehen. Ich würde mich freuen wenn ihr weiterhin bei uns bleiben würdet. Ich kann euch beiden nicht versprechen, dass wir mehr über eure Vergangenheit herausfinden werden aber die Chancen sind dort genauso hoch wie hier. Ich denke Dalwick denkt genauso.“ Sie schaute Dalwick an.

  • 1. Februar 2015 at 17:19
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    Nun Dalwick war derjenige der verdutzt schaute. Er war ziemlich überrascht, er hätte nicht gedacht das die Gemeinschaft, die eigentlich noch nicht so alt war, weiterhin zusammenbleiben würde. Als Sahana und Pokaho wieder zurück kamen. Er nickte Sahana zu. „Ja so sehe ich das auch“ Dabei fiel ihm ein das eine Person hier beim Treffen sich noch nicht dazu geäussert hatte und er wusste das diese Person derzeit hin und hergerissen war, oder zerrissen. Es war Juraag um die er sich sorgen machte. „Was ist mit euch werte Juraag, wollt ihr uns auch begleiten, ich weiß das wir euer Stamm nicht vor den Gefahren schützen konnten und ich bedauere zutiefst das wir zu spät kamen.“ Er legte seine linke Hand auf die Schulter der am Boden sitzenden und zuhörenden Juraag. Dalwick war aufgefallen das sie nicht wirklich die Worte vernommen hatte, sie war irgendwoanders. Er konnte sich vorstellen wo. „Ich könnte eure Hilfe gut gebrauchen, wir ziehen durch Lande, die von den Orks besetzt sind und ich würde mich glücklich schätzen euch an meiner Seite zu wissen, ebenso wie all die anderen Anwesenden.“ Juraag war auf einmal wieder da und lächelte den kleinen Gnom an, das dieser nun als ein ja auffasste. „Abgemacht, dann sagen ich Kapitän Gaiir nachher Bescheid und wir legen noch heute, nach Untergang von Sune, ab.“ „Ich freu mich auf unser gemeinsames Abenteuer und auf die Dinge, die auf uns zukommen werden.“ Damit reichte er jedem hier im Raum einen Becher, den er während Pokaho ihre Geschichte erzählt hatte, mit dem roten Wein aus der Flasche gefüllt hatte. „Es ist mir eine Freude und Ehre das ihr uns begleitet und ich gebe zu in mir ist wieder dieses Kribbeln, das ich auch schon vor Jahren, mit einer anderen Gruppe gespürt hatte, da. Diese Sehnsucht nach anderen Orten und diese Ungewissheit was einen erwartet“ Er hatte alle Becher verteilt und auch Pokaho hatte einen bekommen, nachdem Sahana sie vor der Treppe eingeholt hatte und wieder bei den anderen, auf einer Kiste saß. Alle erhoben ihre Becher und da platze es auf einmal aus Dalwick heraus „Auf die Vergessenen“ die anderen schauten ein wenig verdutzt und antworteten ebenfalls mit einem „Auf die Vergessenen“ Was hatte er da von sich gegeben, dabei stellte er fest, das er zwischen die Umstände die Juraag betraf und der Geschichte von Pokaho immer noch gedanklich fest hing. Nun große Eile bedurfte es nicht mehr, dennoch würden sie heute Nacht noch aufbrechen. „Also im Norden meintet ihr Pokaho ja?“ als er wieder bei der Geschichte von Pokaho war. Dabei schnitt er ein Stück von dem wohlduftendem Brot, welches auf der großen Kiste, auf dem Leinentuch lag, ab. Gemütlichkeit und eine gewisse Entspannung machte sich breit in der Runde, war doch die Angst das jeder seinen eigenen Weg gehen würde, schon seit heute Mittag, spätestens aber jetzt, genommen.

    • Juraag
      1. Februar 2015 at 20:02
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      Sie stimmte zu. Irgendwie hatte Juraag das Gefühl, dass sie weiter ziehen muss. Darum war der Auftrag mit Oz auch ihr letzter gewesen. Arck hatte man gefunden und er war wieder im reich beim Clan. Ihre Zwillingsschwester ist sonst wo unterwegs. Doch nun stieß sie mit den anderen an. Sie hatte für sich entschlossen, dass sie erst Dalwick und dann Sahana begleiten würde. Wer sonst sollte auf die kurzen aufpassen? Das Getränk war gut, aber für sie noch nicht stark genug und so fasste sie in ihre Tasche und holte eine bräunliche Flasche und kleinere Gläser hervor. „Orkwein.“ Meinte sie nur grinsend. Orkwein ist das, was man in anderen Ländern als Schnaps bezeichnen würde und das war er im Endeffekt auch. Sie hatte für die anderen Platz gemacht, als diese kamen und sie sah Dalwick an. „Welchen Stamm meinst du? Meinen Geburtsstamm oder der Clan in dem ich adoptiert worden bin? Bei der Vernichtung des Clans meiner Geburt, kannst du nichts dafür. Sie haben ihr Weg gewählt und sind dabei abgekratzt. Blutschneide war nur eine Zwischenstation für mich und ich bin nicht wie meine Schwester, welche an einem Ort bleiben kann und dort ihr Schicksal findet.“ Erneut zuckte die Kriegerin mit den Schultern. „ich weiß nicht, wohin mich der Weg noch führen muss. Vielleicht bin ich auch glücklich darüber, dass ich dorthin reisen kann, wohin ich will. Und außerdem,. Dalwick. Sahana.“ Die Orkin blickte die beiden an und sie blickte auch zu Oz und Marla. „irgendjemand muss ja dafür sorgen, dass eure kurzen Beine nicht noch kürzer werden, oder?“ Das letzte war nur ein Witz und ihr grinsen lies ihre beiden Hauer aufblitzen. Doch etwas lag ihr noch auf der Seele. Etwas, das bei ihr eine trübe Stimmung sorgte. „Dalwick? Du scheinst Camilla lange zu kennen. Etwas bedrückt sie und sie wirkt auf mich apathisch. Kannst du mit ihr reden?“ sprach sie in einem leisen Ton zu ihm, ehe sie den anderen einschenkte. Sie schenkte ihnen von ihrem Schnaps ein und lies sie zumindest kosten. Er war stark und hatte so einige Umdrehungen und sie mochte ihn.

  • 2. Februar 2015 at 12:13
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    „Werte Juraag, die Sache mit dem Stamm, der euch adoptiert hatte, warum ihr mich ja aufgesucht hattet und wir leider nicht rechtzeitig sie erreicht haben… ihr wisst schon mit den Sachen die dort vor sich gingen“ er machte eine kleine Pause und sprach weiter. „Nun ich dachte ihr macht euch deswegen Schuldgefühle bzw. uns“ „Es freut mich umso mehr das ihr die Sache so seht.“ „Was die Sache mit Camilla angeht, vielleicht kann sich ja da jemand drumkümmern, jemand der ein besseres Händchen dafür hat“ und schaute in Pokahos Richtung. „Sie ist nach wie vor in ihrer Kajüte und hat sich eingeschlossen.“ „Immerhin nimmt sie Nahrung zu sich, die ihr der Smut durchreicht“ „Über das heutige Treffen habe ich sie ebenfalls informiert“ Dalwick schaute nun eindringleicher zu Pokaho, die gerade an einer Scheibe des frischen Brotes genüsslich herumkaute und gedanklich woanders war und leise vor sich hinmurmelte „im Norden….., im Norden bei…“ als würde sie krampfhaft versuchen irgendwie einen neuen Gedanken zu fassen der ihr weiterhelfen vermochte. Das bemerkte auch Dalwick und versuchte sie aus ihren nachhängenden Gedanken zu reissen „Leider bin ich auf diesem Gebiet nicht so bewandert“ fest den Blick auf Pokaho gerichtet. Als immernoch keine Reaktion kam sprach Dalwick weiter. „Vielleicht könntet ihr euch ihrer annehmen werte Pokaho“ „Immerhin seid ihr die Einzige die sich vielleicht auf dem Gebiet versteht.“ Pokaho kaute zu Ende und schluckte das letzte Stück schwer herunter. „Nun wie ihr wisst Meister Dalwick, weiß ich erst seit kurzem von meinen Fähigkeiten und ich kann euch da nicht viel versprechen, macht euch also nicht alzu große Hoffnung, auch wenn es mir schmeichelt“ Als sie die Blicke der anderen sah, ließ sie ihre Schulter fallen und sagte „Aber ich kann sie gerne aufsuchen und es probieren“. Bei diesen Worten schaute sie in die Runde der Anwesenden und die Blicke die sie zurückbekam, waren eindeutig. All ihre Hoffnungen auf Besserung des Zustandes von Camilla lag bei ihr. „Wir werden schon noch mehr über dich und deiner Vergangenheit in Erfahrung bringen Pokaho“ sagte Sahana leise, der die Abwesenheit nachdem Dalwick sie gefragt hatte, nicht entgangen war und legte ihr freundschaftlich die Hand auf ihre hängenden Schultern und ergänzte ihre Worte mit „Ihr werdet sehen schon bald werden wir mehr wissen, wir stehen erst am Anfang.“ Es setzte eine kleine Pause ein und nur das Knarren der Planken und das Quitschen der Öllampe, die den Innenraum hier erhelte, war zu hören. Das leichte Schauckeln hatte einen angenehmen beruhigenden Effekt. Dalwick durchbrach die Stille „Nun dann werde ich mal mit Gaiir reden, das wir heute Abend noch ablegen.“

  • Pokaho
    2. Februar 2015 at 15:36
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    Pokaho kaute Gedanken versunken auf dem köstlichem Brot und bekam von dem ganzen Gespräch um Sie herum nichts mit.

    Erst als Sie von Dalwick energisch angesprochen wurde besann sie sich Ihrer Umgebung.

    Dalwick sprach Pokaho auf Camilla an, und bat Sie sich um diese zu kümmern, welchem Sie, mit geringer Hoffnung auf Erfolg, annahm.

    Als Dalwick zum Kapitän ging, stand Sie ebenfalls auf und ging zu der Kabine in welche sich Camilla eingeschlossen hatte. Sie klopfte, aber erhielt keine Antwort.
    „Ich weiß das Ihr mich hört Camilla“ sagte Pokaho durch die geschlossene Tür „und wenn Ihr nicht möchtet das diese Tür in Trümmern vor euch liegt, öffnet sie.“

    Es verging etwas Zeit bis Pokaho das Aufschließen des Schlosses hörte, Sie drückte die Klinke und trat ein.
    „Verzeiht das ich euch störe, werte Camilla, aber es ist Zeit das Ihr wieder am Leben teilnehmt. Wir wissen nicht ob euer Vater bei dem Angriff gestorben ist, und wir haben viele Flüchtlinge gesehen.“ Pokaho sprach weiter “ Gerne können wir euch in der Trance in der Ihr euch der Zeit befindet überall mit hin schleifen, aber das hilft weder uns noch euch.“

    Pokaho wartete auf eine Reaktion von Camilla, aber diese saß nur starr vor sich hinblickend auf dem Stuhl.

    „Ihr habt mich viel gelehrt, aber ihr seid nicht konsequent dieses auch auf euch anzuwenden.“ Camilla sah auf und blickte Pokaho verbittert an „Was wisst Ihr schon von der Trauer über den Verlust?“ fragte Camilla.

    Pokaho sprach weiter „Mehr als Ihr denkt!“, sie erzählte auch Camilla von dem welches Sie von Sahana über Ihre Mutter erfahren hatte „Und seht Ihr nun den Unterschied? Ihr denkt das euer Vater Tod ist, ICH weiß das meine Mutter Tod ist!“

    Pokaho machte eine kurze Pause. „Das Schiff legt heute Abend ab, überlegt euch ob Ihr weiter mitkommen wollt oder ob Ihr zu einem der Bettler in einem heruntergekommen Orte werden wollt!“ Pokaho wußte das es hart war so mit Camilla zu sprechen, aber Sie mußte diese wach rütteln und sie aus der Depression zu holen. „Solltet Ihr euch entscheiden uns weiter zu begleiten, dann treffen wir uns morgen früh zum Frühstück!“

    Pokaho drehte sich um „Solltet Ihr daran teilnehmen, tut uns nur ein gefallen und wascht euch, hier stinkt es!“

    Pokaho trat aus der Kabine und schloss die Tür, Ihr viel ein dicker Stein vom Herzen, denn dieses Gespräch war zwar sehr einseitig, aber Sie hoffte das es den Verlauf nahm den Sie sich wünschte.

  • 5. Februar 2015 at 20:15
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    Dalwick war guter Dinge, als er mit der Information, der heutigen Abreise, durch den Türrahmen der Taverne „Der brennende Troll“ schritt. Knarrend zog er die mit Eisenscharnieren beschlagene Tür auf. Dalwick wusste wo sich Gaiir und seine kleine Mannschaft in den letzten Tagen aufgehalten hatte. Da der Weiler Nachts nicht sehr stark beleuchtet war, war er anfangs von dem Feuer, das in der Mitte der Taverne brannte, geblendet und er musste sich ein paar Augenblicke Zeit nehmen, um sich an die Hellichkeit zu gewöhnen. Dadurch das die Taverne nicht sehr groß war, konnte Dalwick Gaiir schnell ausmachen. Aber bevor er an den Tisch des Kapitäns ging, sah er sich nach jemanden um, nach einem Gnom und er hatte Glück. Er wollte ungern dem ruppigen und rundlichen Inhaber der Taverne, einen gewissen Flanagus Gnarlybone begegnen. Als er an dem Tisch von Gaiir angekommen war, musste Dalwick feststellen, das dieser und seine Mannschaft nicht mehr ganz nüchtern waren. Sie vermochten mit Sicherheit nicht mehr in der Lage sein ein Schiff zu steuern. Dalwick machte auf der Stelle kehrt und da Gaiir so betrunken war, das er nichtmal seine Mutter erkennen würde, geschweige denn Dalwick, konnte der Gnom seine Worte sparen. So gab der Gnom sich den Gedanken hin eine weitere Nacht in Mornbryn’s Shield zu verbringen und erst bei Aufgang von Sune würden sie auslaufen, wenn überhaupt. Er würde sich die Predigt ersparen, auch wenn er Gaiir frühzeitig von dem Auslaufen informiert hatte. So blieb, zumindest ein wenig Zeit, für die anderen noch frischen Proviant hier in Mornbryn’s Shield mitzunehmen. So ging er an dem Feuer vorbei und öffnete die Tür nach draussen. Dunkelheit und Kälte umfing ihn als er vor die Tür trat. Er ging Richtung Schiff und stellte aus den Augenwinkeln fest, das es gerade noch rechtzeitig war, denn ein anderer Gnom war hinter ihm in die Taverne gegangen. Ein weiterer Grund um den Weiler hier zu verlassen. Sicherlich waren sie gern gesehene Gäste hier, aber mit einigen dieser Bewohner konnte selbst Dalwick nicht richtig warm werden und einer davon war eben dieser Flanagus. Während er ging dachte noch ein Weilchen darüber nach, bis er bei den „flinken Goblin“ erreichte. Er würde den anderen Bescheid geben und sich dann schlafen legen.

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